LETZTE CHANCEN!

Auch im Mai machen einige unserer Produktionen Platz für neue Stücke. Sie haben eines davon verpasst oder verträumt oder sich in eines verliebt? Dann nutzen Sie den Mai für die letzten Vorstellungen dieser Stücke:

 

SCHAUSPIELHAUS

 

Hamlet 20.5. 19:00 Uhr

»Dem gesamten Team ist ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus gelungen, einen klassischen Stoff ganz modern und voller Überraschungen auf die Bühne zu bringen. Herrlich subversiv und unerschrocken lässt sich Hamlet hier neu entdecken.« NDR Kultur

 

Der Entertainer 29.5. 19:30 Uhr

Glamour, Exzess, Show, Krieg, Zerbrechen … Regisseur Martin Laberenz inszeniert eine Geschichte, die weit über die Showbühne hinausreicht. Bis in das sich auflösende Europa unserer Zeit rührt dieses Stück vom Sterben der Welt.

 

BALLHOF

 

Der gute Mensch von Sezuan 15.5. 19:00 Uhr

Das Lehrstück über die menschliche Abart der gegenseitigen Ausbeutung hebt die Grenze zwischen Darstellenden und Zuschauer*innen auf. »Eine raffiniert reduzierte Produktion – so kurzweilig und unterhaltsam wird man bei Brecht längst nicht immer belehrt.« HAZ

 

Bis hierher lief’s noch ganz gut 16.5. 19:30 Uhr

Wie Armut, Chancenlosigkeit und das Gefühl gesellschaftlicher Isolation dazu führen können, dass sich Jugendliche radikalisieren, untersucht Ulrike Günther in ihrem dokumentarischen Stück für das Junge Schauspiel Hannover. Entwickelt aus Interviews mit Jugendlichen, Lehrern und Sozialarbeitern und Polizisten aus Hannovers sozialen Brennpunkten.

 

Demian 24.5. 19:30 Uhr

Jugendliches Zweifeln trifft auf charismatische Ambivalenz zwischen dem Hellen und dem Dunklen im Menschen und lernt die Macht des freien Willens kennen. Schwere Gedanken federleicht inszeniert von Barbara Bürk.

 

Ruf der Wildnis 30.05. 19:30 Uhr

Die fesselnde Parabel über die Gier des Menschen, die ihn immer weiter von seiner Menschlichkeit entfernt, eindringlich inszeniert von Clara Weyde.

»Survival of the fittest in seiner knallharten Konsequenz.« nachtkritik

 

23 – Nichts ist so wie es scheint (2:1) 31.05. 19:30 Uhr

Sicherheitslöcher im Datennetz findet der Hacker Karl Koch überall, er erforscht Hintergründe politischer und wirtschaftlicher Macht und gerät so nicht nur ins Visier des Staatsschutzes sondern auch in die Abgründe seiner Verschwörungsfantasien. Paranoia oder Realität?

»Unaufgeregt, visuell und schauspielerisch überzeugend erzählt.« NDR Kultur

 

CUMBERLAND

 

Chaostage  der Ausverkauf geht weiter! 18.5. 20:00 Uhr

Punk is dead, oder? Revolte, Aufstand und Aufrührer stehen im Projekt von Regisseurin Ulrike Günther auf dem Prüfstand. Aus Biografien und Interviews generiert Sie einen Stücktext, der heutige Aufstandsbewegungen unter die Lupe nimmt.

 

Tod für eins achtzig Geld (2:1) 28.5. 18:00 Uhr

Das Gewinnerstück des Kleist-Förderpreises 2017 inszeniert Regisseur Nick Hartnagel lautstark und farbengewaltig. Die Zuschauer werden durch das Raumkonzept von Bühnenbildnerin Tine Becker zu Komplizen und sind mitten drin in einem gleichermaßen faszinierenden wie erschreckenden Bild unserer absurden Gegenwart.

»Die Farce dehnt sich rhizomatisch aus, wird zu einem Netzwerk kleinerer Momente und Szenen, die alle das eine große Thema variieren: Alles lässt sich verkaufen, und doch wird das Geld nie reichen. Das Wuchernde des Stücktextes hat Regisseur Nick Hartnagel und Bühnenbildnerin Tine Becker zu einer fast schon genial zu nennenden Raumlösung inspiriert.« nachtkritik