FAQ – wie geht das Theater mit der aktuellen Lage um?

Staatsoper und Schauspiel verlängern die Aussetzung des Betriebs

 

Die Theaterleitung beschloss weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des COVID-19 und verlängerte die Aussetzung des Proben- und Vorstellungsbetriebs: Staatsoper und Schauspiel werden derzeit vollständig geschlossen. Von den rund 930 Festangestellten der Staatstheater Hannover bleibt nur noch eine handvoll Mitarbeitender, die für Sicherheit, Administration und Kundenservice absolut notwendig sind, im Haus tätig. Viele Bürotätigkeiten werden auf Homeoffice umgestellt.

 

Wie ist die Situation?

Bereits am Freitag, 13. März folgte die Theaterleitung der behördlichen Anordnung und stellte den Vorstellungsbetrieb auf allen Spielstätten ein. Seit Montag, 16. März finden in Staatsoper und Schauspiel auch keine Proben mehr statt. Wegen der sich weiter verschärfenden Bedrohungslage und zur konsequenten Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen schränkte die Theaterleitung nun den Arbeitsbetrieb weiter ein.

 

Wie können Tickets zurückgegeben werden?

Wenn Sie Ihre Karten über das Staatstheater (an den Tageskassen oder über unseren Webshop) gekauft und Ihre Kontaktdaten angegeben haben, brauchen Sie nichts weiter zu tun. Wir stornieren Ihre Karten automatisch und erstatten Ihnen den Kartenpreis.

Wenn Sie Karten ohne Angabe Ihrer Kundendaten gekauft haben, können Sie unserer Erstattungsformular nutzen. Das Formular sowie weitere Informationen zur Stornierung von gekauften Karten finden Sie hier.

Bei Fragen melden Sie sich bitte bei unserem Abo- und Kartenservice. Halten Sie hierfür Ihre Kunden- bzw. Auftragsnummer bereit und planen Sie bitte Wartezeit in der Kartenhotline ein. Der Kartenservice ist Mo – Fr von 10:00 – 18:00 Uhr unter +49 511 9999 1111 sowie per E-Mail an kartenservice@staatstheater-hannover.de erreichbar. Die Tageskassen im Opern- und Schauspielhaus bleiben jedoch bis einschließlich 19. April geschlossen.

 

Welche Folgen sind zu erwarten?

Die betrieblichen und dispositionellen Folgen der Aussetzung des Proben- und Vorstellungsbetriebes sind immens. Für ein Repertoire-Theater ist der Ausfall von Premieren und Neuproduktionen ein großes Problem, da die freiberuflichen Regieteams häufig für spätere Zeiträume verplant sind bzw. die enge Taktung der Bühnenzeiträume eine spätere Fortsetzung der Proben nicht zulässt. Schon jetzt ist absehbar, dass die beschlossenen Einschränken auch Auswirkungen auf die kommende, bereits geplante Spielzeit 2020/21 haben werden.

 

Was bedeutet das für die Beschäftigten?

Alle Mitarbeiter*innen bekommen für den Monat März ihr Nettogehalt voll ausbezahlt. Es gibt im März 2020 keine Gehaltskürzungen aufgrund des Corona-bedingten Arbeitsausfalls. Um die massiven Einnahmeausfälle aufzufangen, verhandeln die Theaterleitung und der Betriebsrat derzeit über Kurzarbeit. Das sogenannte Kurzarbeitergeld soll insbesondere bei den kleineren Einkommen aufgestockt werden. Auch künstlerische Gäste (Solist*innen und Teams) erhalten bei ausgefallener Arbeit mindestens die Hälfte ihrer Gagen.

 

Was machen die Staatstheater in der Zwischenzeit?

Das Schauspiel Hannover zeigt an den kommenden Wochenenden online Videoaufzeichnungen aktueller Inszenierungen, u.a. Platonowa in der Regie von Stephan Kimmig, Antigone. Ein Requiem in der Regie von Marie Bues und Zeit aus den Fugen in der Regie von Laura Linnenbaum. Täglich erzählen Schauspieler*innen in kurzen Videos, was am Abend auf der Bühne stattgefunden hätte: #wieesgewesenwäre. Zudem ist der Schauspiel Hannover Podcast gestartet, in dem sich Dramaturg*innen mit aktuellen Fragen befassen.

Künstler*innen aus dem Ensemble der Staatsoper, des Staatsballett und des Staatorchesters schicken täglich um 17 Uhr kreative Grüße über Facebook und Instagram. Ebenfalls auf Facebook abrufbar ist die Premiere von Zählen und Erzählen, die noch am 16. März live gestreamt wurde.

 

Wie können Sie helfen?

Wenn Sie während der durch Corona verursachten Vorstellungsausfälle in Not geratene freischaffende Künstler*innen oder die Staatstheater Hannover unterstützen möchten, haben Sie folgende Möglichkeiten zu spenden. Wir freuen uns über jede Spende!

 

Helene Achterberg-Hewelcke-Hilfsfonds der GDBA für bedürftige Künstler*innen

Kontoinhaber: „Helene Achterberg-Hewelcke“-Hilfsfonds e. V.
Kennwort: Spende
IBAN: DE65 2005 0550 1282 1276 93
BIC: HASPDEHHXXX 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Bühnengenossenschaft

 

Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung für freiberufliche Musiker*innen

Kontoinhaber: Deutsche Orchester-Stiftung
Kennwort: Nothilfefonds
IBAN: DE35 1004 0000 0114 1514 05
BIC: COBADEFFXXX
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Orchester-Stiftung

 

Nothilfefonds „Sängerhilfe“ der Fachzeitschrift OPER!  in Kooperation mit der Manfred Strohscheer Stiftung

Spendenkonto: Manfred Strohscheer Stiftung
Kennwort: Sängerhilfe
IBAN: DE56 1005 0000 0190 4821 17
BIC: BELADEBEXXX

Weitere Informationen auf der Website des Notehilfefonds

 

Spendenkonto der Niedersächsischen Staatstheater Hannover

Kontoinhaber: Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH
Verwendungszweck:  Theaterspende
IBAN: DE83 2505 0180 0000 5995 22
BIC: SPKH DE2 HXXX

 

Bei Spenden bis 200 € ist der Kontoauszug als Spendenbescheinigung zur steuerlichen Absetzung ausreichend. Ab einer Spende von 200 € erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung.

Bitte senden Sie hierfür eine E-Mail mit Ihrem Namen und der vollständigen Anschrift an: anton.butter@staatstheater-hannover.de