Schauspiel

Fallen

Die Geschichte eines Menschen, der so weich war, dass er zerquetscht wurde.

von Anna-Kirstine Linke und Team
Uraufführung

Im Rahmen von TROTZDEM 2021 – eine Abschlussarbeit Regie Schauspiel der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater, in Kooperation mit dem Schauspiel Hannover.

Gefördert durch: die Mara & Holger Cassens Stiftung, dem Dr. Margitta und Dietmar Lambert-Fonds – Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung, die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die Rudolf Augstein Stiftung und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.“

Premiere

09. September 2021

Ballhof Zwei


ca. 1 bis 2 Stunden, keine Pause



Von, für und mit Anna-Kirstine Linke, David Attenberger
Kostüme Donata Deck
Bauchgefühl Felizitas Stilleke
Bühne Daniel Froschauer, Jonas Weingarten, Hanna Heitmann
Teamcoaching Hannah Lesser
Dramaturgische Beratung Nicolai Prawdzic, Bendix Fesefeldt, Hannes Oppermann


David Attenberger,
Anna-Kirstine Linke
Materialien
Programmheft zu „Fallen“
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Inhalt

„Ich habe mich in drei Stuntperformer:innen verliebt. Ich schreibe ihnen Liebesmails. Etwas später stehe ich in Alisters Garage. Sie ist mit roten Matten ausgelegt. Alister trainiert mich dort. Mich suchen in der Zeit Träume davon auf, wie ich mit dem Rücken aufschlage. Ich denke: ,Ich habe Angst zu fallen‘, solange, bis es nicht mehr ganz stimmt. Alister sagt: ,Warum kommst du zu mir, weil du fallen lernen willst. Leute kommen zu mir, weil sie fallen können wollen.‘“
In ihrer Abschlussinszenierung beschäftigt sich die Regisseurin und Autorin Anna-Kirstine Linke mit einem Phänomen, das Schrecken und Lust zugleich auslöst. Sich-fallen-Lassen gilt als Beweis großen Vertrauens. Fallen im Sinne eines Sturzes hingegen fordert schnelle Reflexe, um Verletzungen zu vermeiden. Was wäre, wenn wir uns mehr Fallen-Lassen erlauben würden? In der Liebe, im Alltag und in der Gesellschaft? Ein (un)bewusster Kontrollverlust, um schwerelos zu werden?
Anna-Kirstine Linke studiert Regie an der HfMT Hamburg und hat zuletzt mit Nikolai Prawdzic und Anna Gohmert am Zürcher Theater Neumarkt die Zuhause-Inszenierung 52 HERTZ entwickelt, bei der die Zuschauer:innen per Post alle Bestandteile einer Geschichte bekamen und in den eigenen vier Wänden aufführen konnten. 52 HERTZ wurde eingeladen zu den Festivals 6 tage frei und zum HAUPTSACHE FREI.

Installation im Foyer ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Dank an: Theaterhaus Gessnerallee, die Studienstiftung, Margherita Dello Sbarba, Francesco D'Amelio, Eliana Kirkcaldy, Hannah Hurtzig, Hilde Rosenboom, Dani Stein, Alister Mazzotti, François Doge, Anna Gohmert, Pia Kröll, Bas Jan Ader, Monika Gysel, Gerald Linke, Michel Blaser, Robin Andermatt, Franziska Henschel, Camilla Steuernagel, Christine Korfant, Ken Chinea, Marius Alsleben, Theresa Schlesinger, Harish Shankar, Anja Temperli, Antje Tiessen, Titus Georgi, Laurin Assfalg, Karin Nissen-Rizvani, Susanne Reifenrath, das Team vom Ballhof Zwei, allen Zweifelnden und those, I fell in love with.