Oper

Carmen

Sevilla bei Nacht und keiner kann schlafen …

Oper in vier Akten nach Georges Bizet
in einer musikalischen Bearbeitung von Marius Felix Lange
für die Fassung von Barbora Horáková und Martin Mutschler

Wiederaufnahme

11. Dezember 2021

Opernhaus


In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden, keine Pause

Ab 14 Jahren

Termine und Karten

Musikalische Leitung James Hendry
Inszenierung Barbora Horáková
Bühne Thilo Ullrich
Choreografie James Rosental
Licht Sascha Zauner
Video Sergio Verde
Dramaturgie Martin Mutschler


Mercédès Weronika Rabek
Tänzer:innen Eleanor Freeman, Chiara Viscido, Patrick Michael Doe, Dominic McAinsh, James Rosental, N.N.


Materialien

Inhalt

Carmen – das bedeutet Spanien in der Gluthitze des Sommers, und es bedeutet die hoffnungslose Leidenschaft, mit der Don José für die freiheitsliebende Carmen entbrennt. Die kammermusikalische Neufassung gibt dabei Gelegenheit für ein lustvolles Hinterfragen des Klassikers. Musikalisch rückt Komponist Marius Felix Lange mit Texten von Martin Mutschler Bizets Partitur in ein neues Licht. Diese Carmen nimmt die zentralen Figuren der Oper in den Blick und erzählt von der hochmodernen Frage, ob wir in der Lage sind, unser eigenes Begehren zu beherrschen. Was wird aus unseren Sehnsüchten, wenn wir nicht aus unserer Haut können? Carmens absolute Freiheitsvorstellung bedeutet die Befreiung von vorgegebenen Rollenbildern – aber um welchen Preis? Hausregisseurin Barbora Horáková und ihr Team gehen den brisanten Fragen mit Sinnlichkeit und Genauigkeit auf den Grund.

Pressestimmen

Neue Presse

Knallig, rasant inszeniert und musikalisch echt Bizet: In der Staatsoper hatte eine Corona-Fassung von Carmen überzeugende Premiere. (...) Evgenia Asanova war eine überzeugende, kontrolliert stimmstarke Carmen (...) Große Klasse zeigte Rodrigo Porras Garulo als ein Don José, dem man seine Zerrissenheit jederzeit glaubte (...) Nach zwei pausenlosen Stunden achtminütiger, von Jubelrufen durchsetzter Schlussbeifall.

HAZ

[Marius Felix] Lange hat sein Versprechen gehalten, dass alle großen ‚Hits‘ dieser Erfolgsoper zu finden sein werden (…). Er schenkt seinen Protagonisten auch zusätzliche folkloristisch inspirierte Klänge und zwei neue Gesänge. (…) Wenn dann das Eifersuchtsdrama blutig zu Ende gegangen ist, wenn Carmen und Don José am Leben und Lieben scheitern, aber stimmlich und darstellerisch siegen, dann bemüht sich das Premierenpublikum redlich und erfolgreich, bleibt keine Distanzierung im Opernhaus: einhelliger Beifall.

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