Oper

Il barbiere di Siviglia

Der Barbier von Sevilla

Aber was ist diese Liebe, die alle wahnsinnig werden lässt?

Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Opera buffa
Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie
von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Premiere

18. Januar 2020

Opernhaus


In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

3 Stunden 15 Minuten, eine Pause

Inszenierung Nicola Hümpel Musikalische Leitung Eduardo Strausser, Giulio Cilona Bühne Oliver Proske Kostüme Esther Bialas Licht Holger Klede Videoassistenz Nogati Udayana Chor Lorenzo Da Rio, Matthias Wegele Dramaturgie Julia Huebner Musiktheatervermittlung Kirsten Corbett

Graf Almaviva Sunnyboy Dladla Figaro Germán Olvera, Hubert Zapiór Doktor Bartolo Frank Schneiders, Tiziano Bracci Rosina Nina van Essen, Anna-Doris Capitelli Berta Carmen Fuggiss Don Basilio Pavel Chervinsky, Daniel Miroslaw Fiorillo James Newby, Darwin Prakash Ein Offizier Darwin Prakash, Gagik Vardanyan

Chor der Staatsoper Hannover Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Statisterie der Staatsoper Hannover
Materialien
Programmheft "Der Barbier von Sevilla"
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Inhalt

Momente voller Situationskomik, funkelnde Bravour-Arien und furiose, melodienreiche Ensembles – Rossini begeistert mit Humor, hier ist jede Nummer ein musikalischer Hochgenuss!
Dazu geht es auf der Bühne drunter und drüber: Doktor Bartolo setzt alles daran, sein Mündel, die junge und vermögende Rosina, von den Ablenkungen der Welt fern zu halten um sie schnellstmöglich samt ihrem Vermögen
heiraten zu können. Doch Rosina erweist sich als äußerst widerspenstig und ist wenig beeindruckt, als sie von den Hochzeitsplänen erfährt. Hat sie doch schon einen Brief vorbereitet, über den sie Kontakt mit jenem geheimnisvollen, nächtlichen Verehrer aufnehmen möchte, der sie mit Hilfe von allerlei Tricks und Maskeraden erobern will. Figaro, lokale Berühmtheit und hyperaktiver Alleskönner steht bereit, jederzeit helfend einzugreifen …
Regisseurin Nicola Hümpel, Kopf des gefeierten Berliner Musiktheaterkollektiv Nico and the Navigators, lenkt den Fokus auf die Ambivalenzen und Abhängigkeiten der Figuren, die sich in den absurdesten Situationen und Konstellationen begegnen. Bereits mit der szenischen Deutung von Rossinis Messvertonung Petite messe solennelle schufen die Navigators eine Kultinszenierung und zeigten zwischen Berlin und Paris leichtfüßig und poetisch, wie das Große und das Kleine, das Komische und Abgründige im musikalischen Theater Rossinis verschränkt sind.

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Kleine Winde und große Stürme: Nicola Hümpel und Oliver Proske im Gespräch mit Dramaturgin Julia Huebner staatstheater-hannover.de/de_D...

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Pressestimmen

HAZ

So sieht ein Triumph aus: Schon nach den meisten Arien war der Applaus in der Staatsoper ungewöhnlich lebhaft, aber nun, am Ende dieser neuen Version von Rossinis „Barbier von Sevilla“, gibt es kein Halten mehr. (...) Die große Qualität des Ensembles ist dabei nicht nur zu hören, sondern gleichsam als Nebenprodukt immer wieder auch in den Videos zu sehen: In den Gesichtern spiegeln sich unter den Rollenmasken auch die Emotionen der Sänger (...)