Oper

L'elisir d'amore

Der Liebestrank

Gäbe mir die Liebe nur etwas Mut!

Gaetano Donizetti (1797 – 1848)
Melodramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Felice Romani
nach einem Textbuch von Eugène Scribe

Wiederaufnahme

04. Juni 2021

Opernhaus


In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause

Ab 12 Jahren

Musikalische Leitung James Hendry / Giulio Cilona
nach einer Inszenierung von Tobias Ribitzki
Szenische Leitung der Wiederaufnahme Felix Schrödinger
Bühne Florian Parbs
Kostüme Rebekka Zimlich
Licht Holger Klede
Dramaturgie Steffi Mieszkowski


Nemorino Marco Lee / Long Long
Gianetta Clara Nadeshdin


Chor der Staatsoper Hannover,
Podcast
Einführung von Dramaturgin Julia Huebner
Materialien

Inhalt

Donizettis Liebestrank ist unter den italienischen Opern des 19. Jahrhunderts die mit Abstand romantischste. „Die Gefühle werden mit der musikalischen Leidenschaft behandelt, für die der Komponist berühmt ist“, lobte ein Rezensent die Mailänder Uraufführung. Ein zum Schwärmen veranlagter, schüchterner Junge verliebt sich – zunächst unglücklich – in eine gut situierte, etwas kapriziöse Schöne. Der alte Schwindler Dulcamara, ein Quacksalber, Wunderdoktor und Straßenhändler, entwickelt den titelgebenden Zaubertrank, der alsbald die Emotionen und Melodien perlen lässt. Der eitle Schürzenjäger Belcore und das alles kommentierende Chorvolk komplettieren das Personal für einen turbulenten Tag im Flair südlicher Sonne. Der Musikstil heißt nicht ohne Grund Belcanto, „Schöngesang“. Donizettis musikalische Kabinettstückchen sind von hoher Virtuosität und verschwenderischer Pracht: Melodischer Schmelz, rasante Arien, ein Bilderbogen italienischen Dolce-Vita-Gefühls. Als Stimmung darf da auch Tragik nicht fehlen.

Die Inszenierung von Tobias Ribitzki überhöht alte Theatertraditionen als trashige Mittelaltershow in Pappkulisse und spannt Opernklischees zwischen Anbetung aus dem Publikum und Stargehabe an der Rampe in großem Bogen über den ganzen Orchestergraben. Die Solist*innen des Opernensembles, ergänzt durch ein spielfreudiges Quintett in Stellvertretung der großen Chormenge, machen aus allen Corona-Nöten spielerische Tugenden mit neu generiertem Spaßfaktor.

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Hygiene-Konzept
Wir freuen uns, wieder für Sie spielen zu dürfen! Damit dies gut funktioniert, haben wir ein umfangreiches Hygiene-Konzept entwickelt. Weitere Informationen finden Sie in unseren Corona-FAQs.

Pressestimmen

Bachtrack.com

Stimmlich ist die Produktion in allen Rollen brillant. Long Long hat einen herrlich beweglichen lyrischen Tenor mit mühelosen Spitzentönen, Mercedes Arcuri vereint Koloraturengeläufigkeit mit hochdramatischen Ausbrüchen, eine Seltenheit in dieser Kombination, und Pavel Chervinskys urgewaltiger, dabei klangschöner und intonationssicherer Bassbariton ist ein Hörgenuss.