L'elisir d'amore

Der Liebestrank

Gaetano Donizetti (1797 – 1848)
Melodramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Felice Romani
nach einem Textbuch von Eugène Scribe

Wiederaufnahme

21. Februar 2021

Opernhaus


In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ab 12 Jahren

Termine und Karten

So, 21.02.2021 / 18:30 Uhr Opernhaus / Wiederaufnahme / Der Vorverkauf beginnt am 27.11.2020
Besetzung calendar_open_alt
Inszenierung Tobias Ribitzki Bühne Florian Parbs Kostüme Rebekka Zimlich Licht Holger Klede Chor Lorenzo Da Rio Dramaturgie Steffi Mieszkowski
Inszenierung Tobias Ribitzki
Bühne Florian Parbs
Kostüme Rebekka Zimlich
Licht Holger Klede
Chor Lorenzo Da Rio
Dramaturgie Steffi Mieszkowski

Inhalt

Donizettis Liebestrank ist unter den italienischen Opern des 19. Jahrhunderts die mit Abstand romantischste. „Die Gefühle werden mit der musikalischen Leidenschaft behandelt, für die der Komponist berühmt ist“, lobte ein Rezensent die Mailänder Uraufführung. Ein zum Schwärmen veranlagter, schüchterner Junge verliebt sich – zunächst unglücklich – in eine gut situierte, etwas kapriziöse Schöne. Der alte Schwindler Dulcamara, ein Quacksalber, Wunderdoktor und Straßenhändler, entwickelt den titelgebenden Zaubertrank, der alsbald die Emotionen und Melodien perlen lässt. Der eitle Schürzenjäger Belcore und das alles kommentierende Chorvolk komplettieren das Personal für einen turbulenten Tag im Flair südlicher Sonne.Der Musikstil heißt nicht ohne Grund Belcanto,„Schöngesang“. Donizettis musikalische Kabinett stückchen sind von hoher Virtuosität und verschwenderischer Pracht: Melodischer Schmelz, rasante Arien, lärmende Volks-szenen, ein Bilderbogen italienischen Dolce-Vita-Gefühls. Als Stimmung darf da auch Tragik nicht fehlen.

In Hannover singt „Neue Stimmen“-Gewinner Long Long die berühmte Klagearie Una furtiva lagrima (Eine heimliche Träne), die oft selbst das Publikum zu Tränen rührt. Für alle Partien bietet das Ensemble der Staatsoper (sogar in Doppelbesetzung) ein ebenso stimmlich wie spielerisch hochkarätiges Solistenquintett auf. Die Inszenierung von Tobias Ribitzki überhöht alte Theatertraditionen als trashige Mittelaltershow in Pappkulisse und spannt Opernklischees zwischen Anbetung aus der 1. Reihe und Stargehabe an der Rampe in großem Bogen über den ganzen Orchestergraben.

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