Oper

L'elisir d'amore

Der Liebestrank

Gäbe mir die Liebe nur etwas Mut!

Gaetano Donizetti (1797 – 1848)
Melodramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Felice Romani
nach einem Textbuch von Eugène Scribe

Opernhaus


In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden 10 Minuten, eine Pause

Ab 12 Jahren

Termine und Karten

Sa, 24.04.2021 / 19:30 – 21:40 Uhr Online
5,00 € – 35,00 €
Musikalische Leitung James Hendry / Giulio Cilona
nach einer Inszenierung von Tobias Ribitzki
Szenische Leitung der Wiederaufnahme Felix Schrödinger
Bühne Florian Parbs
Kostüme Rebekka Zimlich
Licht Holger Klede
Dramaturgie Steffi Mieszkowski


Nemorino Marco Lee / Long Long
Gianetta Clara Nadeshdin


Chor der Staatsoper Hannover,
Materialien

Inhalt

Livestream
Donizettis Liebestrank wird im April als kostenpflichtiger Livestream auf unserer Website zu sehen sein. Karten buchen Sie wie gewohnt über unseren Webshop. Nach der Buchung werden Ihnen die Karten per E-Mail zugestellt. Auf dem Ticket finden Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten für den Stream. Sie können den Stream über jedes browserfähige Endgerät verfolgen: PC, Laptop, Smartphone, Tablet oder Smart-TV. Mehr Informationen und Hilfestellungen finden Sie in unserem Streaming FAQ.

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Donizettis Liebestrank ist unter den italienischen Opern des 19. Jahrhunderts die mit Abstand romantischste. „Die Gefühle werden mit der musikalischen Leidenschaft behandelt, für die der Komponist berühmt ist“, lobte ein Rezensent die Mailänder Uraufführung. Ein zum Schwärmen veranlagter, schüchterner Junge verliebt sich – zunächst unglücklich – in eine gut situierte, etwas kapriziöse Schöne. Der alte Schwindler Dulcamara, ein Quacksalber, Wunderdoktor und Straßenhändler, entwickelt den titelgebenden Zaubertrank, der alsbald die Emotionen und Melodien perlen lässt. Der eitle Schürzenjäger Belcore und das alles kommentierende Chorvolk komplettieren das Personal für einen turbulenten Tag im Flair südlicher Sonne. Der Musikstil heißt nicht ohne Grund Belcanto, „Schöngesang“. Donizettis musikalische Kabinettstückchen sind von hoher Virtuosität und verschwenderischer Pracht: Melodischer Schmelz, rasante Arien, ein Bilderbogen italienischen Dolce-Vita-Gefühls. Als Stimmung darf da auch Tragik nicht fehlen.

Die Inszenierung von Tobias Ribitzki überhöht alte Theatertraditionen als trashige Mittelaltershow in Pappkulisse und spannt Opernklischees zwischen Anbetung aus dem Publikum und Stargehabe an der Rampe in großem Bogen über den ganzen Orchestergraben. Die Solist*innen des Opernensembles, ergänzt durch ein spielfreudiges Quintett in Stellvertretung der großen Chormenge, machen aus allen Corona-Nöten spielerische Tugenden mit neu generiertem Spaßfaktor.

Pressestimmen

Bachtrack.com

Stimmlich ist die Produktion in allen Rollen brillant. Long Long hat einen herrlich beweglichen lyrischen Tenor mit mühelosen Spitzentönen, Mercedes Arcuri vereint Koloraturengeläufigkeit mit hochdramatischen Ausbrüchen, eine Seltenheit in dieser Kombination, und Pavel Chervinskys urgewaltiger, dabei klangschöner und intonationssicherer Bassbariton ist ein Hörgenuss.