Oper

Greek

Könnte sich der Fluch erfüllen?

Mark-Anthony Turnage (*1960)
Oper in zwei Akten
Libretto von Steven Berkhoff nach seinem gleichnamigen Theaterstück
Eingerichtet von Mark-Anthony Turnage und Jonathan Moore

Basierend auf der Produktion der Scottish Opera in Koproduktion mit Opera Ventures,
präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Edinburgh International Festival
Neueinstudierung für die Staatsoper Hannover

Opernhaus


In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

Ab 16 Jahren

Musikalische Leitung Stephan Zilias
Inszenierung Joe Hill-Gibbins
Bühne Johanna Meyer
nach einer Idee von Johannes Schütz
Kostüme Alex Lowde
Mitarbeit Kostüme Winnie Janke
Choreografie Jenny Ogilvie
Licht Elana Siberski
nach einem Konzept von Matthew Richardson
Videodesign Dick Straker
Dramaturgie Julia Huebner
Xchange Marleen Kiesel


Wife, Doreen, Sphinx II, Waitress I Iris van Wijnen
Dad, Cafe Manager, Police Chief Michael Kupfer-Radecky
Mum, Sphinx I, Waitress II Angeles Blancas


Podcast
Theaterzeit: Interview mit Michael Kupfer-Radecky
Einführung von Dramaturgin Julia Huebner
Reingehört: So klingt "Greek"!
Materialien
Programmheftt
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Inhalt

Der antike Mythos von Ödipus, der unwissend seinen Vater erschlägt und sich in seine Mutter verliebt, wird in der Oper Greek in das brutale Londoner East End der 1980er übertragen. Als zeitgenössische Ödipus-Figur steht der junge Brite Eddy im Zentrum des Stückes: Er führt die Zuschauer:innen durch groteske Situationen und absurde Traumsequenzen. In einer dystopischen Reise durch eine Stadt, die von Unruhen und einer „Plage“ heimgesucht wird, versucht er einer schicksalshaften Prophezeiung und seiner Familie zu entfliehen.

Um den Protagonisten Eddy herum sind drei Sänger:innen gruppiert, die alle in die verschiedenen Charaktere der Oper schlüpfen. In kurzen Episoden umzingeln sie mit schwarzem Humor als Mum, Dad, Wife, Sphinx, Polizist*innen oder Fußballfans den taumelnden Eddy, der seinem Fluch, den Vater zu töten seine Mutter zu lieben, ebenfalls nicht entkommen wird …

Der Komponist Mark-Anthony Turnage schrieb das Werk 1988 für die Münchner Biennale und zeigt seine volle kompositorische Bandbreite mit Anleihen aus verschiedenen Genres und sozialen Milieus: Fußball-Gesänge von Fans des Arsenal London treffen auf Elemente aus Hip-Hop und Jazz. Die Produktion des Edinburgh International Festival wird von Regisseur Joe Hill-Gibbins mit den Sänger*innen der Staatsoper neu einstudiert.

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Hygiene-Konzept
Wir freuen uns, wieder für Sie spielen zu dürfen! Damit dies gut funktioniert, haben wir ein umfangreiches Hygiene-Konzept entwickelt. Weitere Informationen finden Sie in unseren Corona-FAQs.

Pressestimmen

Concerti

Dieser Trip in eine andere Welt (...) hat etwas Rauschhaftes und zeigt eindrucksvoll, was Musiktheater heute kann. Ein Triumph für die Staatsoper Hannover!

HAZ

Sie ist ein tönender Comic, roh und witzig, voller Anspielungen auf populäre Musik und dann doch plötzlich sehr innig und klar – eine fantastische, auf der Opernbühne ganz und gar ungewohnte Mischung. (...) Greek beschert Hannover einen so erstaunlichen, lebendigen und unterhaltsamen Opernabend, dass man fast bedauern könnte, dass dies die möglicherweise letzte Corona-Ausnahmeproduktion war.

Neue Presse

Greek hatte in der Staatsoper eine überwältigende Streamingpremiere – und ist ein weiterer Glücksgriff nach Brittens Turn of the Screw in der britischen Reihe zur Pandemiezeit.

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