Oper

Otello

Giuseppe Verdi (1813–1901)
Dramma lirico in vier Akten
Libretto von Arrigo Boito
nach The Tragedy of Othello, the Moor of Venice
von William Shakespeare

Premiere

25. März 2021

Opernhaus


In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ab 16 Jahren

Termine und Karten

Do, 25.03.2021 / 19:30 Uhr Opernhaus / Premiere
Besetzung calendar_open_alt
Inszenierung Immo Karaman Bühne Etienne Pluss Kostüme Gesine Völlm Licht Susanne Reinhardt Video Philipp Contag-Lada Kinderchor Tatiana Bergh Chor Lorenzo Da Rio Dramaturgie Regine Palmai Xchange Nele Tippelmann
Inszenierung Immo Karaman
Bühne Etienne Pluss
Kostüme Gesine Völlm
Licht Susanne Reinhardt
Video Philipp Contag-Lada
Chor Lorenzo Da Rio
Kinderchor Tatiana Bergh
Dramaturgie Regine Palmai
Xchange Nele Tippelmann

Inhalt

Neid und Eifersucht sind die zeitlos präsenten Zerstörungskräfte, die Verdi und seinen kongenialen Librettisten Boito gefesselt haben mögen. Dazu als Titelfigur ein Schwarzer, ein Einwanderer mit missglückter Assimilation: So unauflösbar wie tragisch aktuell sind die Projektionen rassistisch motivierten Misstrauens. Einmal mehr schwankt der kollektive Kompass, dominieren Vorurteile, die Publikum und Gesellschaft heute wie damals bekannt sind.

Verdis grandiose Oper nach dem Drama von William Shakespeare zeigt nichts anderes als den direkten Weg Otellos in die Selbstvernichtung. Eine Intrige Jagos manipuliert die öffentliche Meinung und bringt den Kriegs- helden mit Hilfe eines seidenen Taschentuchs zu Fall. Was den erfolgreichen Aufsteiger Otello jedoch überhaupt angreifbar macht, sind eigene Schwächen, gegen die die Liebe seiner jungen Frau Desdemona nichts auszurichten vermag. Ein Musikdrama von ungeheuerlicher Wucht, vom eröffnenden Blitzschlag bis zum finalen Todeskuss.
Aus der zeitunabhängigen Aktualität des Themas entsteht Mitgefühl mit dem gestürzten Otello, letztlich Täter und Opfer gleichermaßen. Der große Sieger verliert den Kampf gegen sich selbst. Trostlos ist auch das Ende. Jago, der personifizierte Wolf im Schafspelz, hat Recht behalten: Die Welt ist seiner Intrige gefolgt, das Böse hat gewonnen, es überlebt und ist weiter unter uns. Desdemonas Tod bleibt sinnlos, weil sie Otellos längst zerstörte Welt nicht heilen konnte. Und der Held ist an sich selbst zugrunde gegangen.

In der Inszenierung von Immo Karaman und dem Bühnenbild von FAUST-Preisträger Etienne Pluss singt Martin Muehle, ein Shooting Star im Heldentenor-Fach, seinen ersten Otello. Hannovers neuer Generalmusikdirektor Stephan Zilias übernimmt die Musikalische Leitung.

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