Oper

The Turn of the Screw

Nichts schien natürlicher, als dass diese Dinge genau das waren, was sie nicht waren.

Benjamin Britten (1913–1976)
Oper in einem Prolog und zwei Akten
Libretto von Myfanwy Piper
nach der gleichnamigen Novelle (1898) von Henry James

Opernhaus


In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden 10 Minuten, eine Pause

Ab 14 Jahren

Inszenierung Immo Karaman
Musikalische Leitung Stephan Zilias / Valtteri Rauhalammi
Bühne Thilo Ullrich
Kostüme Fabian Posca
Licht Susanne Reinhardt
Bewegungscoach Fabian Posca
Dramaturgie Regine Palmai
Xchange Nele Tippelmann


The Prologue Marco Lee / Long Long
The Governess Sarah Brady
Mrs. Grose Monika Walerowicz
Miss Jessel Barno Ismatullaeva


Statisterie der Staatsoper Hannover,
Podcast
Einführung von Dramaturgin Regine Palmai
Reingehört: So klingt "The Turn of the Screw"!
Materialien

Inhalt

Auf einem englischen Landsitz übernimmt eine junge Gouvernante die Verantwortung für zwei Waisenkinder. Doch die Idylle wandelt sich in eine verwirrende Schreckenswelt. Zwei Geister, verstorbene Bedienstete, scheinen Besitz von den ihr anvertrauten Kindern ergreifen zu wollen. Aber gibt es sie wirklich? In wessen Welt existieren sie? Die Geschichte lässt nicht nur die Hauptfigur zweifeln, sie behält ihre Geheimnisse ungelöst über das Ende der Oper hinaus. Der Kampf der Gouvernante um die ihr anvertrauten Kinder wird zu einer Reise ins Unterbewusste, ein Psychokrimi, der sich im Kopf des Publikums fortsetzt.

The Turn of the Screw gehört zu den eindrucksvollsten Opern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Musik wechselt zwischen Licht und Schatten, Realität und Halluzination, Menschen- und Geisterwelt. Tiefer und tiefer dreht sich das Schraubenmotiv in die Partitur und erhöht die Spannung. Räumlich drängen sich die Episoden szenisch in klaustrophobischer Enge zusammen, in der musikalisch entsprechenden Klangwelt einer ebenso ausdrucksmächtigen wie minimalistischen Orchesterbesetzung. Andererseits driften alle Figuren auseinander in größtmöglichen emotionalen Abstand. Eine Oper zwischen Schein und Sein, zwischen gehaltener Distanz und ersehnter Nähe, wie geschaffen für die Umstände unserer Zeit.

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Pressestimmen

Neue Presse

(…) einfach nur meisterhaft gemachte Oper. (…) Ein Highlight der Staatsoper – und ein Stream, der sich in jeder Hinsicht lohnt.

Concerti

(...) starke Effekte, großartige Sänger und durchdringende Gänsehaut-Musik.

nmz

Die Hannoveraner Produktion von "The Turn of the Screw" ist, überdies in der erstklassigen NDR-Aufnahme, eines der erfreulichsten Stream-Resultate seit Beginn der Lockdown-Initiativen.

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