Oper

The Turn of the screw

Nichts schien natürlicher, als dass diese Dinge genau das waren, was sie nicht waren.

Benjamin Britten (1913–1976)
Oper in einem Prolog und zwei Akten
Libretto von Myfanwy Piper
nach der gleichnamigen Novelle (1898) von Henry James

Premiere

23. April 2021

Online


In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden, eine Pause

Ab 14 Jahren

Termine und Karten

Fr, 23.04.2021 / 19:30 – 21:30 Uhr Livestream: The Turn of the Screw Online / Premiere
5,00 € – 35,00 € Besetzung calendar_open_alt
Inszenierung Immo Karaman
Mi, 28.04.2021 / 19:30 – 21:30 Uhr Stream: The Turn of the Screw Online
5,00 € – 35,00 € Besetzung calendar_open_alt
Inszenierung Immo Karaman
Sa, 15.05.2021 / 19:30 – 21:30 Uhr Stream: The Turn of the Screw Online
5,00 € – 35,00 € Besetzung calendar_open_alt
Inszenierung Immo Karaman
Inszenierung Immo Karaman
Musikalische Leitung Stephan Zilias / Valtteri Rauhalammi
Bühne Thilo Ullrich
Kostüme Fabian Posca
Licht Susanne Reinhardt
Video Philipp Contag-Lada
Bewegungscoach Fabian Posca
Dramaturgie Regine Palmai
Xchange Nele Tippelmann


The Prologue Marco Lee / Long Long
The Governess Sarah Brady
Mrs. Grose Monika Walerowicz
Miss Jessel Barno Ismatullaeva


Statisterie der Staatsoper Hannover,
Podcast
Einführung von Dramaturgin Regine Palmai

Inhalt

Livestream
Brittens The Turn of the screw wird im April als kostenpflichtiger Livestream auf unserer Website zu sehen sein. Karten buchen Sie wie gewohnt über unseren Webshop. Nach der Buchung werden Ihnen die Karten per E-Mail zugestellt. Auf dem Ticket finden Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten für den Stream. Sie können den Stream über jedes browserfähige Endgerät verfolgen: PC, Laptop, Smartphone, Tablet oder Smart-TV. Mehr Informationen und Hilfestellungen finden Sie in unserem Streaming FAQ.

Auf einem englischen Landsitz übernimmt eine junge Gouvernante die Verantwortung für zwei Waisenkinder. Doch die Idylle wandelt sich in eine verwirrende Schreckenswelt. Zwei Geister, verstorbene Bedienstete, scheinen Besitz von den ihr anvertrauten Kindern ergreifen zu wollen. Aber gibt es sie wirklich? In wessen Welt existieren sie? Die Geschichte lässt nicht nur die Hauptfigur zweifeln, sie behält ihre Geheimnisse ungelöst über das Ende der Oper hinaus. Der Kampf der Gouvernante um die ihr anvertrauten Kinder wird zu einer Reise ins Unterbewusste, ein Psychokrimi, der sich im Kopf des Publikums fortsetzt.

The Turn of the screw gehört zu den eindrucksvollsten Opern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Musik wechselt zwischen Licht und Schatten, Realität und Halluzination, Menschen- und Geisterwelt. Tiefer und tiefer dreht sich das Schraubenmotiv in die Partitur und erhöht die Spannung. Räumlich drängen sich die Episoden szenisch in klaustrophobischer Enge zusammen, in der musikalisch entsprechenden Klangwelt einer ebenso ausdrucksmächtigen wie minimalistischen Orchesterbesetzung. Andererseits driften alle Figuren auseinander in größtmöglichen emotionalen Abstand. Eine Oper zwischen Schein und Sein, zwischen gehaltener Distanz und ersehnter Nähe, wie geschaffen für die Umstände unserer Zeit.