Ballett

We'll meet again

Ballettabend mit Choreografien von Marco Goecke

Premiere

12. Dezember 2020

Opernhaus


ca. 1 Stunde, keine Pause

Ab 12 Jahren

Termine und Karten

Sa, 12.12.2020 / 19:30 Uhr Opernhaus / Premiere
25,00 € – 76,00 € Besetzung calendar_open_alt
Choreografie Marco Goecke Kostüme Marco Goecke, Michaela Springer Licht Sascha Zauner

Staatsballett Hannover
So, 20.12.2020 / 18:30 Uhr Opernhaus
21,00 € – 53,00 € Besetzung calendar_open_alt
Choreografie Marco Goecke Kostüme Marco Goecke, Michaela Springer Licht Sascha Zauner

Staatsballett Hannover
Mi, 23.12.2020 / 19:30 Uhr Opernhaus
21,00 € – 53,00 € Besetzung calendar_open_alt
Choreografie Marco Goecke Kostüme Marco Goecke, Michaela Springer Licht Sascha Zauner

Staatsballett Hannover
Choreografie Marco Goecke
Kostüme Marco Goecke, Michaela Springer
Licht Sascha Zauner


Staatsballett Hannover

Inhalt

Aufgrund der aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen ist es leider nicht möglich, das Ballett Nijinski aufzuführen. Stattdessen zeigt das Staatsballett Hannover We´ll meet again; einen vielfältigen Ballettabend, bestehend aus Ausschnitten der Repertoirestücke und Solo-Choreografien von Marco Goecke.

Der mehrteilige Ballettabend We´ll meet again, der im Rahmen der Summer Session 2020 im Gartentheater Herrenhausen zu sehen war, gibt einen Einblick in das Gesamtwerk Marco Goeckes und lädt das Publikum dazu ein, den Detailreichtum seiner unverwechselbaren Tanzsprache in verschiedenen Choreografien kennenzulernen.

Es werden unter anderem Ausschnitte aus den Repertoirestücken Thin Skin und Kiss a Crow sowie aus dem Ballett Nijinski präsentiert, das unter den aktuellen Bedingungen nicht in voller Länge aufgeführt werden kann. Das abendfüllende Ballett Nijinski, erfühlt Stationen aus dem Leben des Ausnahmetänzers Vaslav Nijinski. Ein Leben voller Glanz, Ruhm und Virtuosität, das aber zunehmend von Dunkelheit und geistiger Umnachtung bestimmt wurde. Die Musik von Fréderic Chopin spiegelt diese emotionale Vielfalt wider. Seine Klavierkonzerte lassen Facetten menschlicher Gefühle auf berührende Weise erklingen.

Mit der Kreation Thin Skin eröffnete Marco Goecke in einem dreiteiligen Ballettabend vergangenes Jahr seine erste Spielzeit am Staatsballett Hannover. Thin Skin ist eine Hommage an die Punk-Rock Ikone Patti Smith, die sich selbst als Lyrikerin bezeichnet. Die Poesie der Lieder im Zusammenspiel mit Goeckes unverkennbarer Bewegungssprache schafft Bilder, die unter die Haut gehen.

Seine erste Neukreation für Hannover, Kiss a Crow, schuf Marco Goecke vergangene Spielzeit in einer Schaffensphase, in der er viele Fragen an das Leben und an die Kunst stellte. Entstanden ist ein Stück über den Wunsch, am Leben zu bleiben, bei gleichzeitiger Präsenz des Todes und der Vergänglichkeit. Musik, Tanz und Innenleben verschmelzen zu einer untrennbaren Einheit. Die atmosphärisch dichte Kreation wird durch fünf Songs von Kate Bush begleitet, die Goecke als Jugendlicher in der Plattensammlung seiner Schwester entdeckte.

Drei einzigartige Solo-Choreografien aus Marco Goeckes Gesamtwerk, die im Rahmen des Ballettabends We´ll meet again erstmals in Hannover gezeigt wurden, kommen zur Aufführung:
Das Solo Tué kreierte er im Jahr 2009 zur Musik der französischen Sängerin Barbara und widmete es Prinzessin Caroline von Monaco, als Zeichen seiner Wertschätzung ihres langjährigen Engagements für den Tanz. Mit der Besetzung einer außergewöhnlichen Tänzerin schloss sich für ihn ein Kreis, der diese drei besonderen Frauen zueinander in Beziehung setzt.

In Cry Boy wirft der Ballettdirektor einen Blick hinter die Fassade des Fußballerklischees: Fußballspieler sind Identifikationsfiguren, Idole, Helden und sie weinen nicht, niemals. Vor allem keine Spitzensportler. Cry Boy zeigt die versteckte Seite des Sports: Leistungsdruck, funktionieren müssen, einsame Tränen und Ängste, die hinter stählerner Körperkraft verborgen werden.

Die Hände, Arme und Schultern des Solo-Tänzers in Goeckes Choreografie Äffi zupfen, zucken und vibrieren, bis das Zittern die Füße erfasst. Der Körper des Tänzers steht unter unermesslicher Anspannung und kann nicht zur Ruhe kommen. Das Solo Äffi, das Marco Goecke 2005 zu der Musik von Johnny Cash kreierte, gilt als eines seiner international erfolgreichsten Werke und war auf zahlreichen Galas zu sehen. Mit den gesungenen Worten von Johnny Cash: "We´ll meet again, don't know where, don't know when, but I know we'll meet again some sunny day“, entließ Marco Goecke das Publikum der Summer Sessions in Herrenhausen. Nun kehrt der Ballettabend zurück auf die Bühne der Staatsoper!

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