Ballett

3 Generationen

Es ist der Geschmack des Lebens, der mich handeln lässt!

Choreografien von Marco Goecke und Emrecan Taniş

Dramaturgie Esther Dreesen-Schaback

Staatsballett Hannover

Opernhaus


1 Stunde 10 Minuten, keine Pause

Ab 12 Jahren

Podcast
Theaterzeit: Interview mit Marco Goecke
Backstage: Choreograf Emrecan Tanis im Gespräch mit Tänzer Özkan Ayik
Theaterzeit: Interview mit Giada Zanotti
Stückeinführung
Materialien

Inhalt

Aufgrund der Hygienevorschriften ändert sich das Programm des Ballettabends 3 Generationen: Leider ist es unter den momentanen Auflagen nicht möglich, Hans van Manens Concertante zu zeigen. Stattdessen wird das Staatsballett Tué von Marco Goecke aufführen. Tué ist eine Widmung der besonderen Art für Caroline von Monaco. Marco Goecke schuf das Solotanzstück 2009 am Ballett Monte Carlo zur Musik der französischen Sängerin Barbara und schenkte es der Prinzessin zu Ehren ihres jahrelangen Engagements für den Tanz.

Die Choreografien Rise von Emrecan Taniş und Kiss a Crow von Marco Goecke bleiben im Programm und werden an die Abstands- und Hygieneauflagen angepasst.

Marco Goecke wirft einen Blick zurück – zurück in die Jugend, auf persönliche Ereignisse. So spiegelt schon die Musikauswahl einen Teil seiner Biografie wider: Kate Bush war in den 80er Jahren eine experimentierfreudige Popsängerin, die als schrille Performerin den weiblichen Popsängerinnen von heute den Weg bereitet hat. Marco Goeckes Ballett zu ihren Songs greift ihre Poesie, den Rhythmus und das Operettenhafte ihrer Kunst auf und gestaltet daraus seine Choreografie.

Emrecan Tanis ist ein Nachwuchschoreograf, der am Finnischen Nationalballett als Tänzer engagiert ist. In der vergangenen Spielzeit erarbeitete der jüngste dieser drei Choreografen auf Einladung von Marco Goecke mit großem Erfolg das erste Auftragswerk für das Staatsballett Hannover. In seiner Neukreation Rise richtet er sein Interesse auf ein gesellschaftlich und politisch aktuelles Thema: das Verhältnis von Anführer*innen und Mitläufer*innen, „leader“ und „follower“. Obwohl er seine Choreografie nicht als politisches Statement versteht, ist die Brisanz der Frage „Wer kommt eigentlich warum an die Macht?“ von enormer Aktualität. Die wachsende Macht des Einzelnen innerhalb einer Gruppe wird in diesem Stück körperlich sichtbar.

Mehr Informationen

Schutz- und Hygienemaßnahmen für Ihren Theaterbesuch in Zeiten von Corona
Wir freuen uns, wieder für Sie spielen zu dürfen! Damit dies gut funktioniert, halten wir uns strikt an die geltenden Verordnungen für die weitere Eindämmung der Corona-Pandemie. Alle Vorstellungen finden bis auf Weiteres unter strengen Schutz-und Hygienemaßnahmen statt. Mehr Informationen finden Sie in unserem Hygiene-Knigge

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Bitte beachten: Buchungen von Gruppen-, Familien- oder barrierefreien Plätzen können nur telefonisch unter +49 511 9999 1111 oder an der Tageskasse erfolgen.

Mehr hören
Für die Wiederaufnahme des Ballettabends wird die Choreografie Rise von Emrecan Taniş an die aktuellen Abstands- und Hygieneauflagen angepasst. Im Podcast sprechen Choreograf Emrecan Taniş und Tänzer Özkan Ayik über Proben auf Distanz und den Prozess, ein bestehendes Stück "Corona-konform" einzustudieren: Podcast anhören

Die Musik des Abends zum Nachhören gibt es in unserer Spotify-Playlist

Pressestimmen

Deutschlandfunk

Was da im Miteinander von Musik und Choreografie passiert, ist absolut elektrisierend – ein Gänsehautprogramm. (…) Marco Goeckes Tanzkunst auf höchstem choreografischem und emotionalem Niveau (…) Das Ensemble ist einfach umwerfend – was sich auch im dritten Teil, Hans van Manens elegantem und humorvollen „Concertante“ zeigt. Die technische Virtuosität und Vielfältigkeit der Tänzerschaft, gepaart mit einer unbändigen Lust am Tanzen merkt man jedem Einzelnen in jeder Minute dieses Abends an – ein Grund, die Zukunft des Staatsballetts Hannovers mit Spannung und Freude zu erwarten.

Neue Presse

Höhepunkt des Abends, wie sollte es auch anders sein, ist Marco Goeckes „Kiss a Crow“. (…) Die Präzision und Synchronführung der Tänzer auch in der größeren Gruppe ist mal wieder überwältigend, allein das lohnt schon den Besuch. (…) Ein facettenreicher Abend, mit dem sich Hannover ein Stück weiter in Richtung Königsklasse der deutschen Compagnien schiebt.