Konzert

7. Sinfoniekonzert 2019/2020

03. Mai 2020

Opernhaus

Termine und Karten

So, 03.05.2020 / 17.00 Uhr Opernhaus
23,00 € - 45,00 € Konzert-Abo am Sonntagnachmittag Besetzung calendar_open_alt
Musikalische Leitung Titus Engel

Sopran Nicole Chevalier

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Mo, 04.05.2020 / 19.30 Uhr Opernhaus
21,00 € - 41,00 € Konzert-Abo am Montagabend Besetzung calendar_open_alt
Musikalische Leitung Titus Engel

Sopran Nicole Chevalier

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Musikalische Leitung Titus Engel

Sopran Nicole Chevalier

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Edvard Grieg (1843 – 1907)
Zwei elegische Melodien op. 34

Hans Abrahamsen (*1952)
Let me tell you
für Sopran und Orchester

Carl Nielsen (1865 – 1931)
Sinfonie Nr. 4 op. 29
Das Unauslöschliche

Inhalt

Skandinavische Musik ist wie die Landschaft des Nordens geprägt von ganz eigenen Lichtstimmungen und führt vollkommen zu Unrecht ein Schattendasein im Konzertbetrieb. Das 7. Sinfoniekonzert taucht mit Zwei elegischen Melodien von Edvard Grieg in diese musikalische Landschaft ein: zwei Lieder ohne Worte für Streichorchester, Herzwunden und Frühling. Der Orchesterlieder-Zyklus Let me tell you des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen lässt Naturbilder und Licht ineinanderfließen. Aus den Worten der Ophelia aus Shakespeares Hamlet entsteht der innere Monolog einer Frau. Die Komposition verlangt von der Solistin ein extremes Ausdrucksspektrum von gläsernen Höhen bis zarten Tiefen, durchsichtig-lichte, schwebende Klänge im groß besetzten Orchesterapparat. Die Auftragskomposition der Berliner Philharmoniker für die Sopranistin Barbara Hannigan wurde von dieser weltweit aufgeführt. Nicole Chevalier ist nun eine der ersten Sängerinnen in Deutschland, die das Werk in ihr Repertoire aufnimmt – als überwältigende Traviata und langjähriges Ensemblemitglied dem hannoverschen Publikum wohl bekannt.
Ein engagierter Kenner neuester Musik und des klassischen Repertoires ist der schweizerische Dirigent Titus Engel, regelmäßiger Gast bei großen europäischen Orchestern und führenden Ensembles für zeitgenössische Musik, aber auch an Opernhäusern wie der Staatsoper Stuttgart, der Oper Frankfurt oder dem Teatro Real Madrid. In der zweiten Konzerthälfte widmet er sich dem noch immer verkannten großen Sinfoniker Dänemarks: Carl Nielsen. Mit dem Untertitel seiner 4. Sinfonie, Das Unauslöschliche, fasst Nielsen in einem Wort, was für ihn allein die Musik auszudrücken vermag: einen elementaren Lebenswillen. „Musik ist Leben, während die anderen Künste das Leben abbilden oder darüber schreiben.“ In den ersten Jahren des Ersten Weltkriegs entstanden, ist das Werk ein Spiegel seine Zeit, mit perkussiven Ausbrüchen und elegischem Sehnen.