Konzert

8. Sinfoniekonzert: Bilder einer Ausstellung

John Adams (*1947)
Konzert für Violine und Orchester
Modest Mussorgski (1839 – 1881)
Bilder einer Ausstellung
(Orchestrierung Maurice Ravel)

07. Juni 2020

Opernhaus

Termine und Karten

So, 07.06.2020 / 17:00 - 18:40 Uhr Opernhaus
23,00 € - 45,00 € Konzert-Abo am Sonntagnachmittag Besetzung calendar_open_alt
Dirigent Ainars Rubikis

Solist (Violine) Chad Hoopes

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Mo, 08.06.2020 / 19:30 - 21:10 Uhr Opernhaus
21,00 € - 41,00 € Konzert-Abo am Montagabend Besetzung calendar_open_alt
Dirigent Ainars Rubikis

Solist (Violine) Chad Hoopes

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Dirigent Ainars Rubikis

Solist (Violine) Chad Hoopes

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Inhalt

Die Energiewellen der Minimal Music, getrieben von kleinsten rhythmischen Motiven, verbinden sich mit Melodie und Klangmagie. Zwei Wochen nach der Opernpremiere Nixon in China widmet sich das Staatsorchester auch im Konzert dem amerikanischen Komponisten John Adams – mit seinem Violinkonzert von 1993.
Musik, auf die elementarsten Bausteine reduziert, spielt mit unserer Wahrnehmung: Die endlose Linie der Solo-Violine über dem pulsierenden Klangkörper Orchester ertönt mit geradezu soghafter Wirkung, durch Wiederholung verliert man sich in Zeit und Raum und es entsteht der Eindruck von Endlosigkeit. Der junge amerikanische Geiger Chad Hoopes, Jahrgang 1994, hat eine enge Verbindung zum Adams-Konzert, wählte er es doch für seine hochgelobte Debüt-CD 2014. Seit dem Gewinn der Junioren-Wertung der Yehudi Menuhin International Violin Competition spielt Chad Hoopes in den großen Konzertzentren Nordamerikas und Europas und erhielt 2017 den prestigeträchtigen Avery Fisher Career Grant des Lincoln Centers New York.
Vielfach ausgezeichnet wurde auch der lettische Dirigent Ainārs Rubiķis – er gewann 2010 den Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb und 2011 den Young Conductors Award der Salzburger Festspiele. Seit 2018 ist er Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin und sorgt seitdem auch in der Hauptstadt musikalisch für Furore. In Hannover stellt Ainārs Rubiķis sich mit Modest Mussorgskis Bilder einer Ausstellung vor.
Legendär ist deren Entstehung anlässlich der Gedächtnisausstellung für den früh verstorbenen russischen Maler Viktor Hartmann, die Mussorgski zu einer Klaviersuite von zehn musikalischen Bildbeschreibungen inspirierten. Verbunden werden diese durch fünf Promenaden, die den*die Bildbetrachter*in durch wechselnde Stimmungen führen. Die Bilder Hartmanns sind verschollen, durch Mussorgskis Verwandlung in Klang gelangten sie zu Weltruhm. Die Bilder einer Ausstellung überspringen spielend die Grenzen zur Popkultur, mit Versionen in Progressive Rock, Metal oder Techno – aber vor allem eroberten sie in der brillanten Orchesterfassung von Maurice Ravel die Konzertsäle.