Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Große Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

04. Oktober 2019

Opernhaus


In deutscher Sprache

3 Stunden 10 Minuten, eine Pause

Musikalische Leitung Eduardo Strausser Inszenierung Frank Hilbrich Bühne Stefan Heyne Kostüme Julia Müer Licht Susanne Reinhardt Chor Lorenzo Da Rio Dramaturgie Martin Mutschler, Christopher Baumann

Sarastro Daniel Miroslaw, Daniel Eggert Tamino Long Long, Rupert Charlesworth Sprecher Richard Walshe Erster Priester Yannick Spanier Zweiter Priester Aljoscha Lennert Die Königin der Nacht Emma Posman Pamina Nikki Treurniet Erste Dame Hailey Clark, Clara Nadeshdin Zweite Dame Nina van Essen Dritte Dame Weronika Rabek, Julie-Marie Sundal 3 Knaben Mitglieder des Mädchenchors Hannover Papageno James Newby, Hubert Zapiór Papagena Tahnee Niboro Monostatos Uwe Gottswinter, Philipp Kapeller Erster geharnischter Mann Latchezar Pravtchev, Aljoscha Lennert Zweiter geharnischter Mann Yannick Spanier

Chor der Staatsoper Hannover Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Statisterie der Staatsoper Hannover

Inhalt

Das Ziel: Menschen aus der Finsternis in die Klarheit der Vernunft zu führen. Die treibenden Kräfte: Autoritäre Machtkämpfe und die alles überwindende Liebe. Die Mittel: Klugheit, Mut und Mozarts Musik. Das märchenhafte Personal: Ein fremder Prinz, eine streitbare Königin, drei Damen, drei Knaben, ein rechthaberischer Herrscher – das Spektrum der Menschheit: Individuen samt ihren Gefühlen, Sehnsüchten und Überzeugungen. Zwei junge Menschen, die zusammen durch Feuer und Wasser gehen müssen, um sich endlich zu finden. Und alles hält ein Zauber zusammen, der den Weg durch alle Gefahren zu finden hilft.
„Nie hat ein dramatisches Produkt bei irgendeiner Nation ein allgemeineres Glück gemacht als Mozarts unsterbliches Werk Die Zauberflöte“, schreibt die Presse schon 1794. Was in Emanuel Schikaneders Wiener Off-Theater uraufgeführt wurde, behauptet sich bis heute in den Top Five des weltweiten Repertoires. Nicht nur Klassikfans kennen die absurden, aber beeindruckenden Koloraturen der Königin der Nacht, das Vogelfänger- Lied, Taminos romantische Bildnis-Arie, das Hohelied der Liebe zwischen Menschen egal welchen Standes, die Sarastro-Arie des Verzeihens. Ein Werk, das seine Anziehungskraft und sein Geheimnis zwischen Märchen, Gleichnis, Initiationsgeschichte, Wiener Vorstadtbühnenrummel und Menschheitsmysterium bewahrt.
Frank Hilbrichs Inszenierung für die ganze Familie erzählt davon, dass die Suche nach Wahrheit an die Grenze des Todes führen kann, bevor die Strahlen der Sonne die Nacht erhellen – eine Ermutigung, sich kindliche Offenheit, Tapferkeit und Herz zu bewahren.