Stimmen

Wenn ich spreche,
sage ich meine Meinung.
Wenn ich singe,
zeige ich mein Herz.

 

Die Reihe, die im ersten Jahr mit Wiegenliedern und einem fulminanten Aynur-Konzert damit begann perspektivreich und divers die Kraft des Singens ins Zentrum zu stellen, geht in die zweite Saison. Denn nichts berührt so unmittelbar wie Gesang – denn er ist Ausdruck tiefster Gefühle wie Glück oder Trauer, er enthält uralte oder gerade erfundene Geschichten und überwindet Sprachbarrieren. Auch 2020 / 21 verschafft die Staatsoper deshalb Stimmen aus verschiedenen Kulturen und Traditionen Gehör. Neben Gastspielen internationaler Künstler*innen wird es erneut Kooperationen mit Musiker*innen aus Hannover und Umgebung geben; szenische Formate stehen neben Vorträgen, die erhellen, warum der Mensch überhaupt singt. 2020 / 21 wird ein Fokus auf Liebesliedern liegen; dazu sammelt die Staatsoper Lieder aus allen Zeiten und Sprachen. Denn kaum ein Gefühl verlangt so danach, unmittelbar Gesang zu werden, wie die Liebe.

 

Einsendungen von Lieblings-Liebesliedern an stimmen@staatstheater-hannover.de

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Niedersachsen.

 

 

Stimmen der Nacht: Liebeslieder

Musiktheater-Performance

 

Was ist die Liebe? Wie kommt und geht sie, und welche Sprachen spricht sie? Eine genreübergreifende Musiktheater-Performance als Recherche zum größten aller Themen in nächster Nähe zum Publikum: die Liebe als geteilte Erfahrung. Regisseur und Dramaturg Martin Mutschler geht mit Sänger*innen auf die Suche nach eigenen Körper-, ergo Liebeserfahrungen, nach kleinen Geschichten von großen Verletzungen wie auch nach der Möglichkeit, nach den Zerstörungen wie Phoenix aus der Asche zu steigen. Es entsteht so eine, auch biografische, Recherche nach der verlorenen Zeit, nach Schmerz und Heilung sowie nach der nicht aufzuhaltenden Energie der Liebe.

 

Ab 17.04.2021, Ballhof Zwei