Veranstaltungen 2019/20

September 2019

 

Freitag 06.09., 16:00 Uhr, 5 €

Die Gartenliebe im Goldenen Zeitalter der Niederlande. Ein Exkurs in die Gartenkunst, -lyrik und -malerei

Vortrag mit Bildern von Dr. Juliane Rückert (Hannover)

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts baute sich die bürgerliche Oberschicht der nordniederländischen Provinzen tausende kleiner Lustschlösschen und Sommerhäuser außerhalb der Städte. Berühmte Gärtnerinnen, luxuriöse Landvillen von Staatsmännern und kunstvolle Spielwiesen der feinen Gesellschaft finden sich ebenso wie wissenschaftliche Innovationen, asiatische Einflüsse und philosophische Diskurse. Die niederländische Gartenkunst steckt voller widersprüchlicher Ideale und ist dennoch ein wunderbarer Spiegel für die Beziehung einer Gesellschaft zur Natur.

 

Freitag 13.09., 16:00 Uhr, 5 €

Einführung in die neue Musik. Von Richard Wagner (1813-1883) bis György Ligeti (1923-2006)

Vortrag mit Musikbeispielen von Hella Gütte (Hannover)

Die Auflösung der klassischen Harmonik führt im 20. Jahrhundert zu sogenannten “Personal-Stilen”, d. h. zu individueller Gestaltung freier, nicht tonal gebundener Strukturen. “Atonal” bedeutet das Verlassen des Dur-moll-Systems, das auf einer Tonart in Dur oder Moll, Grundtonbezogen, aufbaut. Dieses System wurde seit Bach (Wohltemperiertes Klavier) bis ins 19. Jahrhundert als Grundlage jeder Komposition angewandt und schließlich, zunächst im Expressionismus, dann durch neue musiktheoretische Modelle, wie z. B. der 12-Ton-Musik, erweitert. Aus der Fülle der neuen Klangmöglichkeiten entwickelte sich schließlich die freie Tonalität und der Individualstil.

 

Freitag 20.09., 16:00 Uhr, 5 €

Vom Hagenmarkt zum Mississippi. Der Reiseschriftsteller Friedrich Gerstäcker (1816-1872)

Vortragslesung von Dr. Heiko Postma (Hannover)

Friedrich Gerstäcker, geboren 1816 in Hamburg, wanderte 1837 nach Amerika aus, wo er ein abwechslungsreiches und abenteuerliches Leben in verschiedenen Berufen führte und den Kontinent von Kanada bis Texas durchwanderte. Zurück in Deutschland lebte er in Dresden und Braunschweig und veröffentlichte ab 1843 Romane und Reiseberichte, die ihn zum gefeierten Autor machten. Friedrich Gerstäcker starb 1872 in Braunschweig. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen ethnographischen Abenteuerliteratur.

 

Freitag 20.09., 19:00 Uhr, 5 €

Gedichtabend "Selbstverständlich auch durchs Schilf"

Lyriklesung mit musikalischer Begleitung.

Mit Birgit Kreipe, Georg Leß, Steffen Popp und der Violinistin Lenka Zupkova

Die deutsche Lyrik erlebt gerade eine Blütezeit, erneuert ihre Sprechweisen, verarbeitet neue Gegenstände und schafft sich eigene Formate. Die aus dem Hannoverschen stammende Lyrikerin Birgit Kreipe und die Berliner Dichter Steffen Popp und Georg Leß haben in den letzten Jahren vielbeachtete Gedichtbände vorgelegt. Ihre Texte verbinden Frühromantik mit Popkultur, Ironie mit Aura, Wissenschaft mit Horrorfilm, sind bildstark und atmosphärisch dicht.

Wir laden Sie herzlich zu diesem Gedichtabend ein, der musikalisch von der Violinistin Lenka Zupkova, Leiterin des Ensembles Megaphon, begleitet wird. Treffen Sie auf Kernbestände der imaginären Sphäre, von Salz bis Esprit, von Parallelerde bis Einhorn, Kresse und Wunderblock.

 

Sa, 21.09.2019, 16:00 Uhr, 5 €

Sizilien (Teil 1): Von der Ostküste über Piazza Armerina nach Agrigent

Vortrag von Dipl. päd. Irmgard Bogenstahl, Hannover

In diesem ersten Teil besuchen wir historische Orte in Sizilien von der frühen Kultur der Sikaner (Pantalica) bis zum späten Barock (Noto). Die baulichen Zeugnisse der Griechen und Römer vervollständigen den geschichtlichen Ablauf. Aber auch die Natur kommt nicht zu kurz: dem Ätnagipfel nähern wir uns mit Seilbahn und Geländebus.

 

Freitag 27.09., 15:30 Uhr, 5 €

Frida Kahlo und Diego Rivera

Vortrag von Klaus Kirmis

 

 

Oktober 2019 

 

Donnerstag 03.10., ab 14:00 Uhr, Eintritt frei

Ausstellungseröffnung

- Nina Hagen. Collection Arne Buhrdorf

- Die Schauspielerin Christine Kaufmann. Fotografien von Hans-Günther Kaufmann

Nach dem Konzert von Nina Hagen „Brecht-Lieder-Zur-Klampfe“ im Schauspiel wird das Museum noch eine Stunde geöffnet haben.

 

Freitag 04.10., 16:00 Uhr, 5 €

Kanada. Zwischen Pazifik und Rocky Mountains

Multivisionsschau von Rita und Harald Schneider (Hemmingen)

Grandiose, weite Landschaften, wilde Tiere und spannende Städte – die Provinz British Columbia ganz im Westen Kanadas hat all das zu bieten. Die Fotografen und Weltenbummler Schneider starten ihre Reise in Vancouver. Von hier aus nehmen sie die „Sea-to-Sky-Sky-to-Sea“ Route, eine Tour vom Meer zum Himmel und zurück. Sie kosten den leckeren kanadischen Wein im Okanagan Valley, fahren mit vielen anderen auf dem Icefields Parkway von Banff nach Jasper und begeben sich auf den Caiboo-Highway, einer Route, die auch die damaligen Goldgräber auf ihrem Weg in den Norden nahmen. Bei Tofino begeben sie sich mit der Kamera auf Bärenjagd und in Telegraph Cove auf Vancouver Island beobachten sie in der Johnstone Strait die einzigartigen Wale.

 

Mittwoch 09.10., 17:00 Uhr, 7/5 €

Ausstellungsspaziergang

Dialogische Führung mit Myriam Pechan

 

Mittwoch, 09.10., 19:00 Uhr, 7 €

Fontanes Frauen. Fünf Orte – fünf Schicksale – fünf Geschichten

Vortrag von Robert Rauh (Berlin)

 

Freitag 11.10., 16:00 Uhr, 5 €

Die Rohingyas – eine vergessene Minderheit

Vortrag mit Bildern von Markus Lesinski (Neu Delhi / Hemmingen)

Die islamische Minderheit der Rohingyas in Bangladesh stellt dieses arme Land Südasiens vor ungeahnte Herausforderungen. Beobachtungen und Fragen an die islamische Gesellschaft und weltweite Solidarität treten am Beispiel dieses dramatischen Migrationsschicksals exemplarisch deutlich hervor.

 

Dienstag 15.10., 15:30 Uhr, 5 €

Bauhaus - Gestern und Heute

Vortrag von Prof. Ekkehard Bollmann (Hannover)

 

Freitag 18.10., 16:00 Uhr, 5 €

Rembrandt. Ein Genie auf der Suche – Leben und Werk von Rembrandt van Rijn

Vortrag mit Bildern von Dr. Thomas Carstensen (Hamburg)

Seine Bilder sind weltberühmt und hängen in den großen internationalen Museen, doch der Künstler, der sie geschaffen hat, schien lange hinter verklärenden Legenden verschwunden zu sein. In jüngster Zeit aber hat die Forschung nicht nur seine Gemälde, sondern auch Menschen Rembrandt (1606-1669) gründlich unter die Lupe genommen. Zum Vorschein gekommen ist eine Persönlichkeit voller Widersprüche – ein Mensch zwischen erbitterter Rachsucht und christlich-humanistischem Gefühl, zwischen skrupellosem Geschäftsgebaren und verzweifeltem Existenzkampf. Anlässlich seines 350. Todestages wird das Leben dieses außergewöhnlichen Künstlers in Form einer spannenden Geschichte anschaulich gemacht.

 

Samstag, 19.10., 16:00 Uhr

Sizilien: Von Selinunt über Palermo und entlang der Nordküste nach Taormina

Vortrag von Dipl. Päd. Irmgard Bogenstahl (Hannover)

 

Dienstag 22.10., 19:00 Uhr, 7 / 5 €

Der Faustische Pakt - Goethe und die Goethe-Gesellschaft im Dritten Reich

Prof. Dr. Daniel Wilson (University of London)

„Die Nazis konnten mit Goethe nichts anfangen.“ Diese oft wiederholte Behauptung ist eine Halbwahrheit. Die Spaltung in den Ansichten zu Goethe ging mitten durchs nationalsozialistische Lager hindurch. Unser Goethe – Aufklärer, Humanitätsapostel, Weltbürger, Kriegsgegner, Freimaurer, Judenfreund – war bei Nationalsozialisten in der Tat verhasst. Aber diejenigen, die an einen anderen, uns fremden Goethe glaubten – Antiaufklärer, Nationalist, Kriegsbefürworter, Geheimbundgegner, Judenfeind – feierten Goethe in der NS-Zeit. Es war die selbstgestellte Aufgabe der Goethe-Gesellschaft in Weimar, diesem „Deutschen Goethe“ zum Triumph zu verhelfen – und dadurch ihre eigene Existenz zu sichern. Das gelang vor allem in den Jahren 1936 bis 1938. Und weil sie viele Mitglieder im Ausland hatte, sah Goebbels für die Goethe-Gesellschaft eine kulturpolitische „Weltmission“ vor, die ihr bedeutende Privilegien verschaffte. Aufgrund von bisher kaum benutzten Archivalien wird die Verstrickung der Goethe-Gesellschaft im Dritten Reich erzählt. Zusätzlich werden einige Aspekte, die die Ortsvereinigung Hannover betreffen, zusammengefasst.

 

Mittwoch 23.10., 19:00 Uhr, 8/5 €

Die Liebe ist ein seltsames Spiel oder nur ein Märchen?

Märchenerzählabend der Gruppe „Märchenzauber“ (Hannover)

Ulrike Haberer und Jens-Uwe Korte laden Sie ein zu einer Märchenreise in das Märchenland der Liebe. Geheimnisvoll wie die Liebe sind auch die Märchen, die wir erzählen. Da gibt es Ungeheuer, die sprechen und geliebt werden wollen. Blutrote Blumen, die gefunden werden und verzaubert sind. Schlaue Frauen, die sich glatt hobeln lassen, eifersüchtige Männer, die ihre Frauen keine Sekunde aus den Augen lassen und doch die Dummen sind. Schlangen, die sich in Schmuck verwandeln und eine Nachtigall die ein Spatz ist oder ist der Spatz eine Nachtigall. So vielfältig, so geheimnisvoll, so schmerzlich und doch so schön die Liebe ist, so sind auch die Märchen, die wir Ihnen erzählen. Lassen Sie sich einen Abend lang verzaubern!

 

Donnerstag 24.10., 18:00 Uhr, 5 €

Die Route vom Mudéjar-Stil (Vortragsreihe „Kunst in Spanien“ Teil 1)

Vortrag von Elisa Catalá

Der Mudéjar-Stil ist ein künstlerisches Beispiel der Interaktion zwischen den drei Religionen, die das spanische Mittelalter prägten. Vom XI bis zum XVI Jahrhundert entwickelte sich in zurückeroberten christlichen Gebieten eine Kunst, die vom Islam beeinflusst war – sichtbar vor allem in den Mudéjar-Gebäuden in Kastilien, Aragonien und Andalusien.

 

Mittwoch, 30.10., 18:00 Uhr, 5 €

Spaniens anhaltende Krisen: von der politischen Blockade und dem Rechtspopulismus zur Gefährdung des Staatsmodells

Vortrag von Prof. Walther L. Bernecker

Wer meinte, nach den zahlreichen Wahlen in Spanien könne nun das politische Geschäft aufregungslos funktionieren, muss sich getäuscht sehen.
Die Regierungsbildung auf lokaler und regionaler Ebene war vom harten Ringen um politische Präsens geprägt und es ergaben sich unterschiedliche Koalitionen.
Der Ultrarechten wurde ein Forum eröffnet, in dem sie deutlich mitreden konnte.
Und die Zustimmung zu Haushaltsbeschlüssen wurde mit Zugeständnissen erkauft, die – festgeschrieben und veröffentlicht oder auch nur clandestin – ihrem politischen Programm entgegenkommen, wie in der Genderpolitik und dem Einfrieren der Memoria Historica.
Wohin wird die Entwicklung führen, wenn der mit der Transición geschaffene politische Kompromiss nicht mehr gilt?

 

 

November 2019

Fr 01.11.2019, 16:00 Uhr, 5 €

„Es war eine Gegend, wo Menschen und Bücher lebten.“

Gedichte und Erzählungen aus der Bukowina von Rose Ausländer, Paul Celan, Selma Meerbaum-Eisinger, Gregor von Rezzori u. a.

Vortragslesung von Hermann Wiedenroth (Bargfeld)

Die deutsche Kultur der historischen Landschaft Bukowina im Grenzraum zwischen Mittel-, Südost- und Osteuropa hat nach dem 1. Weltkrieg mit Lyrikern und Lyrikerinnen deutsch-jüdischen Ursprungs wie Rose Ausländer (1901 – 1988), Paul Celan (1920 – 1970) und Selma Meerbaum-Eisinger (1924 – 1942) – alle aus Cernowitz gebürtig, dem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Bukowina -  sowie Gregor von Rezzori (1914 – 1998) und anderen eine letzte Blüte erlebt. Die Stimmen dieser Autoren werden in der Vortragslesung zu Wort kommen.

 

Fr 08.11.2019, 16:00 Uhr, 5 €

3 virtuose Glöcknerinnen, 6 flinke Hände, 36 bronzene Glocken: Handglockentriokonzert

Die 3 Glöcknerinnen Mareike Hußmann, Antje Mexner und Isabel Wesche aus Hannover, ein Handglocken-Trio, werden mit zum Teil sphärischen Klängen die Techniken des Glockenspiels vorstellen. Sie bedienen ein breites Musikspektrum von Originalkompositionen aus der Klassik bis zur Moderne mit eigenen Bearbeitungen. Die ursprünglich aus England kommenden Handglocken werden heute von 35 Handglockenchören in Deutschland gespielt, aber Trios für diese Instrumente gibt es nur wenige. Hier ist nicht nur Musikgefühl, hier ist auch ungeheure Konzentration gefragt.

Veranstalter: Frau & Kultur

 

Fr 08.11.2019, 19:00 Uhr, 8 / 6 € Karten an der Abendkasse

Grenzen. Los. Recherche über deutsch-deutsche Perspektiven

Theaterspiele Mazzotti

„Geboren bin ich in einem Land, das es nicht mehr gibt und in einer Stadt, die es zwar noch gibt, aber heute Chemnitz heißt. Geboren bin ich in Karl – Max – Stadt.“

Im Herbst 2019 jährt sich der friedliche Wechsel der sozialistischen Diktatur der DDR zur kapitalistischen Demokratie des Westens zum 30. Mal. Zeitgleich finden in drei ostdeutschen Bundesländern Landtagswahlen statt, die „das Potential haben die Republik extrem zu polarisieren und den inneren Zusammenhalt so sehr zu gefährden wie noch nie nach 1990“ (2). Die Theaterspiele Mazzotti nehmen dies zum Anlass, die z.T. recht einseitig wirkende Berichterstattung zu hinterfragen und sprechen lieber selbst mit den Menschen, über die so viel geschrieben und debattiert wird. Diese Menschen sind sehr unterschiedlich, aber alle im Osten geboren und aufgewachsen. Sie kommen zu Wort und erzählen uns ihre ganz eigene Wendegeshichte. Die Künster*innen treffen Menschen, in einem Land geboren, das es so nicht mehr gibt, aber in dem sie immer noch ihre Wurzeln haben, ihre Heimat. Was bewegt sie, die sich selber, wenn im Westen lebend, Deutsche in Deutschland also, als Migranten bezeichnen? Wer von ihnen sieht sich als Gewinner, wer als Verlierer? Wovor haben sie Angst und was macht ihnen Mut? Wo sind wir uns fremd? Wann sind wir Freunde? Generalpathologisierungen und Populismus zum Trotz, erleben wir hier Begegnungen auf Augenhöhe, betreten wir einen Raum des Dialogs, in dem Lebenshunger und Neugierde der Motor sind. Aber gerade bei den Älteren unter ihnen gibt es eben auch: Müdigkeit, Enttäuschung, Ratlosigkeit. Ein vielstimmiger, deutsch – deutscher Abend, der uns ahnen lässt, dass wir dem Osten mehr zu verdanken haben als frustrierte AfD – Wähler.

 

Fr 15.11.2019, 16:00 Uhr, 5 €

Voraussetzungen und Entstehung des Grundgesetzes vom 23. Mai 1949

Vortrag mit Bildern von Prof. Dr. Hans-Georg Aschoff (Hannover)

In diesem Jahr wird das Grundgesetz (GG), die Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland, 70 Jahre alt. Es wurde vom Parlamentarischen Rat, dessen Mitglieder von den Landesparlamenten gewählt worden waren, am 08. Mai 1949 beschlossen und von den Alliierten genehmigt. Es setzt sich aus einer Präambel, den Grundrechten und einem organisatorischen Teil zusammen. Artikel 1 garantiert die Menschenrechte: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

 

Mi 20.11.2019, 18:00 Uhr, 5 €

Die Route des Modernismo (Jugendstil) Aus der Reihe: „Kunst in Spanien“ (2)

Vortrag von Elisa Catalá

Modernismo, Jugedstil, Art Nouveau... Jede Sprache hat eine andere Bezeichnung, um diesen Stil zu benennen. Und jedes Land – trotz der gemeinsamen Elemente – dessen eigene Interpretation. In Spanien konzentriert sich der Modernismo vor allem am Mittelmeer - Barcelona y Valencia sind zweifelsohne die Hauptstädte dieses Stils -, fand aber in anderen Regionen wenig Resonanz.

 

Fr 22.11.2019, 16:00 Uhr, 5 €

Die Goldscheibe von Moordorf, ein faszinierendes Kultobjekt aus Europas Bronzezeit: echt oder falsch?

Vortrag mit Bildern von Dr. Stephan Veil (Hannover)

Das Exponat, das im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover aufbewahrt wird, die Goldscheibe von Moordorf, wurde zufällig von einem Moorbauern bei Aurich um 1910 entdeckt, sodass die Fundumstände nicht dokumentiert wurden. Die Folie besteht aus fast reinem 24-karätigen Gold, was zu Zweifeln an der Echtheit des Fundes geführt hat. Wie ist die hauchdünne Folie in den Erdboden gelangt und hat wie hat sie 3500 Jahre überdauert? Die Entdeckungsgeschichte erinnert an einen Krimi im Vergleich zu anderen Fundgeschichten. Der Vortrag bietet Gelegenheit, die neuen archäologischen und geowissenschaftlichen Untersuchungen vorzustellen.

 

 

Dezember 2019

Fr 06.12., 16:00 Uhr, 5 €

Barbara trifft Nikolaus – Eine musikalische Reise durch den Barbara-Mythos

Vortrag mit Musikbeispielen von Barbara Sowa (Hannover)

Am 04. Dezember ist „Barbara-Tag”, am 06. Dezember „Nikolaus-Tag”. Über die tragische Geschichte der Heiligen Barbara, warum am 04. Dezember Kirsch- oder andere Obstzweige geschnitten und ins Wasser gestellt werden, für wen die Heilige Barbara als Schutzheilige fungiert und was sie mit Nikolaus verbindet erfährt man in diesem Vortrag über die Heilige Barbara, in dem auch Barbara-Songs eingespielt werden (Barbara Schöneberger, Frank Sinatra, Georg Kreisler, Bee Gees, Beach Boys u.a.)

 

 

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