Lena Brasch

© Anna Tiessen

Lena Brasch, 1993 in Berlin-Pankow geboren, ist eine deutsche Regisseurin und Autorin. Sie fordert mit ihren Inszenierungen die Grenzen des traditionellen Theaterkanons heraus. Bekannt wurde sie durch Stücke über popkulturelle Phänomene, wie den am Berliner Ensemble entstandenen Abenden „Spielerfrauen“ und „It’s Britney, Bitch!“. Letztere Inszenierung wurde international in etlichen Medien besprochen und 2022 zum Festival „Radikal jung“ eingeladen. 2019 wurde Lena Brasch von der ZEIT als eine der „100 wichtigsten jungen Ostdeutschen“ ausgezeichnet und zu jenen „ostdeutschen Künstler*innen, die die Republik verändern könnten“, gezählt. Neben dem Berliner Ensemble arbeitet Lena Brasch am Maxim Gorki Theater in Berlin, wo sie „Fremd“ von Michel Friedmann, den Abend „Brasch — Das Alte geht nicht und das Neue auch nicht“ und „East Side Story — A German Jewsical“ inszeniert hat. „Gewässer im Ziplock“ ist nach „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.“ ihre zweite Regiearbeit am Schauspiel Hannover.