Wera Mahne
Wera Mahne studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim sowie an der Hochschule für Darstellende Künste Porto (ESMAE). Stationen ihrer künstlerischen Arbeit führten sie u.a. ans Düsseldorfer Schauspielhaus, ans Schauspiel Hannover, an das FFT Düsseldorf, das Theater an der Parkaue Berlin.
Wera arbeitet in ihren Inszenierungen mit Schauspieler*innen oft mit Kindern und Jugendlichen als Impulsgeber*innen und lädt sie zu einer Mitautor*innenschaft ein, um ihre eigenen Blickwinkel und ihr Recht auf Ausdruck auf Kunst mit professionellen Mitteln Möglichkeiten zu geben. Beispielhafte Arbeiten hat sie mit der Drama Control des Theaterreviers Bochum („Weg vom Fenster“, 2022), sowie am Nationaltheater Mannheim („Performing Family“, 2020) umgesetzt.
Mit ihrem Performancekollektiv „Leute wie die“ arbeitet sie seit 2015 kontinuierlich an einer künstlerischen und gleichberechtigten Verschränkung von Laut- und Gebärdensprache, gemeinsam mit tauben und hörenden Künstler*innen.
Mit Declan Hurley und Kübra Sekin verbindet sie eine jahrelange künstlerische Zusammenarbeit.
2016 erhielt sie den Förderpreis für Darstellende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf und mit „Leute wie die“ war sie 2016 (Kinderjurypreis), 2019 und 2025 auf das Westwind Festival eingeladen, sowie zum Augenblick Mal 2019. Sie erhielten außerdem den Pinguin der Penguin Days in Moers 2022 und den Vera Gerdau Preis der ASSITEIJ 2023.