Jongsoo Ko
Der Südkoreanische Bass Jongsoo Ko begann seine musikalische Ausbildung an der Kyungwon Universität bei Prof. Jeohn. Sein weiterführendes Studium führte ihn an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er sein Gesangsstudium bei Prof. Mag. Ralf Döring mit Auszeichnung abschloss. Weitere künstlerische Impulse erhielt er für das Opern-Fach bei Prof. Reto Nickler sowie in Lied und Oratorium bei Prof. Robert Holl. Seine Vorliebe für das deutsche Liedgut, die er während seiner Zeit in Wien vertiefte, schlug sich in mehreren Auszeichnungen nieder. So war er Preisträger beim Internationalen C.A. Seghizzi Liedwettbewerb sowie beim Liedwettbewerb der Petyrek-Lang-Stiftung und errang schließlich den 1. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb. Seit 2007 ist er Mitglied des Chors der Staatsoper Hannover (2. Bass).
Welche Opern-Figur würden Sie gerne mal auf einen Kaffee treffen – und warum?
Ich möchte ehrlich gesagt keine Opernfigur persönlich treffen. Ich möchte die Illusion und das Bild, das ich von ihnen in meiner Fantasie habe, nicht zerstören. Ein Treffen im echten Leben würde den Zauber rauben.
Welche Reaktion nach einer Aufführung hat Sie am meisten gefreut?
Als meine Familie und Freunde mir sagten, dass der Moment, in dem der Chor auftrat, für sie am eindrucksvollsten war. Sie fanden, dass die Oper in diesem Augenblick am dramatischsten und kraftvollsten wirkte.
Welche Musik hören Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Zu Hause höre ich meistens ruhigen Jazz oder den K-Pop meiner Schulzeit. Wenn ich die Musik von damals höre, schwelge ich in Erinnerungen und es hilft mir, mein Heimweh ein wenig zu lindern.