Mark Serdiuk
Der Tenor Mark Serdiuk stammt aus der Ukraine. Seine Ausbildung absolvierte er am Centre de Perfeccionament Plácido Domingo in Valencia sowie an der Hochschule der Künste Bern. Vor seiner Gesangsausbildung studierte er Klavier an der Kotljarewskyj Nationalen Universität der Künste Charkiw. Zu seinem Repertoire zählen Solo-Partien des lyrischen Tenorfachs, darunter Tamino (Die Zauberflöte), Nemorino (L’elisir d’amore), Alfredo (La Traviata), Ernesto (Don Pasquale), Ramiro (La Cenerentola), Pong (Turandot), Ein Sänger (Der Rosenkavalier) sowie Pastor Adams (Peter Grimes). Neben seiner Tätigkeit im Bereich der Oper ist Mark Serdiuk auch mit großer Leidenschaft als Oratoriums- und Liedsänger aktiv.
Von 2022 bis 2024 war er als Solist Mitglied des Ensembles am Oldenburgischen Staatstheater. Seit dem Jahr 2025 ist er als 1. Tenor im Chor der Staatsoper Hannover engagiert.
Welche künstlerische Zusammenarbeit hat Sie besonders geprägt?
Seit meiner Kindheit bin ich von Plácido Domingo begeistert. Ich habe seine Aufnahmen tagelang und nächtelang gehört. Seine Kunst hat mich so geprägt, dass ich vom Pianisten zum Opernsänger wechselte. Ein unvergessliches Erlebnis war es, unter seiner Leitung zu singen und gemeinsam mit ihm im Palau de les Arts in Valencia Verdis Nabucco aufzuführen.