Gesine Völlm

© privat

Gesine Völlm studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Sie war als Bühnenbildassistentin bei Anna Viebrock am Schauspielhaus Hamburg tätig und arbeitete als Kostümbildnerin mit Regisseur:innen wie Jossi Wieler, Anselm Weber, Karin Beier, Philipp Himmelmann, Barbara Frey, Johannes Erath, Dietrich Hilsdorf, Nicola Raab und Elisabeth Stöppler.
Eine enge Partnerschaft verbindet sie seit 2008 mit Stefan Herheim, mit dem sie bei Parsifal bei den Bayreuther Festspielen, Rusalka am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, an der Oper Graz sowie an der Semperoper Dresden, Lohengrin an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Der Rosenkavalier an der Staatsoper Stuttgart, Lulu an der Königlichen Oper Kopenhagen, an Den Norske Opera Oslo und der Semperoper Dresden, Salome bei den Salzburger Osterfestspielen sowie in Oslo und Kopenhagen, Eugen Onegin an De Nationale Opera Amsterdam, Xerxes an der Komischen Oper Berlin sowie an der Deutschen Oper am Rhein und Le nozze di Figaro an der Hamburgischen Staatsoper zusammenarbeitete.
Für Claus Guth kreierte sie die Kostüme für Janáčeks Jenůfa am Royal Opera House London und an der Lyric Opera of Chicago, Händels Semele an der Bayerischen Staatsoper München sowie Dusapins Il Viaggio, Dante beim Festival d’Aix-en-Provence.
Von der Zeitschrift Opernwelt wurde Gesine Völlm 2009 für Parsifal, 2010 für Der Rosenkavalier und 2014 für Die Meistersinger von Nürnberg bei den Salzburger Festspielen sowie I vespri siciliani am Royal Opera House London als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet.