Manuel Schmitt
© Stefan Loeber Manuel Schmitt kommt aus Mülheim an der Ruhr. An der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München studierte er Regie für Musik- und Sprechtheater sowie anschließend Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München.
Manuel Schmitt inszenierte unter anderem Tancredi, The Prodigal Son und The Burning Fiery Furnace an der Oper Frankfurt, Blachers Romeo und Julia an der Deutschen Oper am Rhein und Rossinis Otello, Salome und Die Perlenfischer am Musiktheater im Revier, Aida am Staatstheater Saarbrücken, La Cenerentola am Staatstheater Augsburg, Lohengrin am Badischen Staatstheater Karlsruhe, The Greek Passion am Theater Bielefeld und Erwartung / Der Wald an der Oper Wuppertal. Er führte Regie bei McNallys Meisterklasse und der Uraufführung von Alpha – ein Männerabend am Staatstheater Nürnberg sowie bei der Uraufführung von Requiem für einen Lebenden, die bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper gezeigt wurde. Er inszenierte die deutschsprachige Produktion des Broadway-Musicals Ghost – Nachricht von Sam und in der Bibliothek von Alexandria in Ägypten die Opern Carmen und Don Giovanni.
Für seine Arbeiten wurde Manuel Schmitt bereits mehrfach im Fachmagazin „Die Deutsche Bühne“ in der Kategorie „Bestes Musiktheater“ nominiert. Die Produktion Erwartung / Der Wald wurde als „Besondere künstlerische Leistung“ 2023/24 in „Die Deutsche Bühne“ ausgezeichnet.
Sein Dokumentarfilm Glass Between Us wurde auf internationalen Filmfestivals gezeigt. Für diese Arbeit wurde Manuel Schmitt vom Internationalen Filmmaker Festival Berlin als „best director of a short documentary“ ausgezeichnet. Manuel Schmitt ist Stipendiat des Richard Wagner Verbands München und spielt Klavier und Cello.
Mit Madama Butterfly gibt Manuel Schmitt sein Regiedebüt an der Staatsoper Hannover.