Medhi Walerski

Medhi Walerski

Medhi Walerski, geboren in Paris, tanzte am Ballett der Opéra National de Paris sowie am Ballet du Rhin, bevor er 2001 zum Nederlands Dans Theater (NDT) wechselte. Dort blieb er für mehr als ein Jahrzehnt als Tänzer und entfaltete hier sein kreatives Potenzial in zahlreichen Neukreationen.
Er tanzte in Balletten von Jirí Kylián, William Forsythe, George Balanchine, Hans van Manen, Crystal Pite, Emio Greco, Angelin Preljocaj, Jacopo Godani, Maurice Béjart, Johan Inger sowohl in Den Haag als auch an den bedeutendsten Häusern weltweit. Im Jahre 2013 wurde ihm der Zwaan, der renommierte Tanzpreis der Niederlande, für seine Partie in „School of Thought“ in der Choreografie von Sol Léon und Paul Lightfoot verliehen. Sein choreografisches Debüt gab er 2008 mit dem Ballett „Mammatus“, kreiert für das NDT 2 (die Jugendkompagnie). Seitdem schuf er außerdem Stücke für das Bern Ballet, das Goteborg Ballet und das Ballet State of Georgia. Eine besonders enge künstlerische Verbindung besteht sowohl zum NDT als auch zum Ballett BC in Vancouver. Anlässlich des Jubiläums von Igor Strawinskys Le Sacre du printemps kreierte Medhi Walerski das Ballett „Chamber“, eine Koproduktion für das NDT. Carolina Performing Arts der Universität von North Carolina, Den Norske Opera & Ballett und dem Los Angeles Music Center. Chamber wurde in über 600 Kinos übertragen und feierte auf Tourneen in China und den USA große Erfolge. „Prélude“ entstand 2014 am Ballet BC in Vancouver und ein Jahr darauf schuf er dort anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Compagnie sein erstes abendfüllendes Ballett „Natus“. Über sein Stück Garden für das NDT wurde ein Dokumentarfilm gedreht. Zu seinen jüngsten Werken gehört „Romeo and Juliet“ für das Ballet BC and „Orawa“ für The Ballet State of Georgia.