Patrick Jones

Nach seinem Musik- und Schauspielstudium an der State University of New York in Oswego vertiefte der amerikanische Tenor Patrick Jones seine schauspielerischen Fähigkeiten an den HB Studios New York und setzte gleichzeitig seine Musikausbildung u.a. mit seinem Gesangslehrer Conrad Osborn fort. Anschließend sammelte er Bühnenerfahrungen an den Opernstudios der Chautauqua Opera, der Great Miami Opera und der Santa Fe Opera.
1992 begann er seine professionelle Karriere mit dem Debüt an der Vancouver Oper, nach welchem er an verschiedenen Opernhäusern in den Vereinigten Staaten arbeitete sowie am Broadway mit der Rolle des Ubaldi Piangi in Das Phantom der Oper. Im Jahr 1999 trat er dem Solo Ensemble des Theaters Freiburg bei, wo er bis zum Ende seiner dortigen Tätigkeit im Jahr 2006 rund 40 Partien gestaltete. In Europa gastierte er an verschiedenen Opernhäusern, darunter die Oper Köln, die Deutsche Oper am Rhein oder das Theater Bremen. Dabei war er als Herodes (Salome), Loge (Das Rheingold), Der Hauptmann (Wozzeck), Piet von Faß (Le Grand Macabre), Peter Quint (The Turn of the Screw) oder Mao Tse Tung (Nixon) zu erleben.
Seit September 2014 ist er als 1. Tenor Mitglied des Opernchors der Staatsoper Hannover, wo er auch unter anderem die Rollen des Gouverneurs, Vanderdendur und Rogotsky in Leonard Bernsteins Candide, Alcindoro in La Bohème und Borsa in Rigoletto sang.

Welche künstlerische Zusammenarbeit hat Sie besonders geprägt?
Die Zusammenarbeit mit meinem Gesangslehrer, bei dem ich seit 1981 regelmäßig Unterricht nehme, hat mich besonders geprägt. Mittlerweile ist es eine fast 45-jährige Arbeitsbeziehung. Ohne seine Unterstützung hätte ich die HerausForderungen einer Sängerkarriere wohl nicht bewältigt und wäre sicher nicht in der Lage, im reifen Alter von 67 Jahren noch als Sänger zu arbeiten.