rocafilm

Die österreichischen Filmemacher Carmen Zimmermann und Roland Horvath realisieren seit 2010 mit ihrer Produktionsfirma rocafilm Videos für Oper und Schauspiel sowie Dokumentarfilme. Für La bohème arbeiteten sie bei den Salzburger Festspielen 2012 erstmals mit dem Regisseur Damiano Michieletto zusammen. Es folgten unter anderem Falstaff und La Cenerentola bei den Salzburger Festspielen, Die Zauberflöte am Teatro La Fenice in Venedig, La Damnation de Faust am Teatro dell’Opera in Rom, Don Pasquale an der Opéra national de Paris und Der ferne Klang an der Oper Frankfurt. Bei den Salzburger Festspielen verantwortete rocafilm auch Videodesigns in Inszenierungen von Robert Carsen, Moshe Leiser & Patrice Caurier, Rolando Villazón und Luc Bondy (Marc-André Dalbavies Charlotte Salomon), für die Oper im Steinbruch entstanden ihre Videos zu Der fliegende Holländer. Im Schauspiel arbeiteten sie für Inszenierungen von Jürgen Flimm und Simon McBurney. Eine enge Partnerschaft verbindet sie mit dem Regisseur Claus Guth, mit dem rocafilm bei Orlando am Theater an der Wien, bei der Uraufführung Heart Chamber von Chaya Czernowin an der Deutschen Oper Berlin, bei Jenůfa am Royal Opera House Covent Garden London, bei Turandot an der Wiener Staatsoper, bei Il Viaggio, Dante beim Festival d’Aix en Provence sowie 2022 bei Bluthaus und 2023 bei Semele, beides an der Bayerischen Staatsoper, zusammenarbeitete – ein Haus, an dem rocafilm 2023 auch das Videodesign für Aida und Die Liebe der Danae verantwortete.
Die in Salzburg geborene Carmen Maria Zimmermann studierte Fotografie in Wien sowie Digitales Fernsehen in Salzburg. Roland Horvath studierte Architektur in seiner Heimatstadt Graz sowie in Montpellier.