Sebastian Hannak

Sebastian Hannak studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie Stuttgart.
Seine Raumgestaltungen für Oper, Schauspiel, Tanztheater und Ballett führten ihn an namhafte Häuser im deutschsprachigen Raum u. a. an das Forum Neues Musiktheater der Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein, wo er verschiedene Uraufführungen erarbeitete, an das Badische Staatstheater Karlsruhe unter Peter Spuhler, wo er u.a. Die Walküre erarbeitete sowie ans dortige Staatsballett unter Birgit Keil, an die Oper Halle, wo er unter der Intendanz von Florian Lutz zahlreiche Projekte erarbeitete, u.a. die Raumbühne Heterotopia, die Raumbühne Babylon sowie Ariadne auf Naxos. Mit Florian Lutz eröffnete er am Staatstheater Kassel mit dem „Pandemonium“ die Saison 2021/2022 mit Wozzeck, der den FAUST 2022 für die beste Regie Musiktheater gewann, und mit Sláva Daubnerovás‘ Tosca. Für das „Pandemonium“ gewann er 2023 den Opus, eine der renommiertesten Auszeichnungen für herausragende Bühnenprojekte. 2023 folgte für eine gesamte Spielzeit die Gegenstadt „Antipolis“, die mit Carmen und Nutcracker eröffnet wurde.
Weitere Projekte führten ihn beispielsweise zum Hessischen Staatsballett, zum Saarländischen Staatsballett oder ans Salzburger Landestheaters. 2016 debütierte er an der Staatsoper Budapest mit Fairy Queen, 2018 folgte Porgy and Bess, 2022 Parsifal, 2023 Idomeneo, 2024 Boris Godunow und Nixon in China, 2025 Macbeth und Lohengrin. Seit der Spielzeit 2021/2022 ist er zudem Hausszenograf am Staatstheater Kassel unter der Intendanz von Florian Lutz. Dort entsteht derzeit die multifunktionale Ersatzspielstätte „Interim“, die im November 2025 mit Aida erfolgreich eröffnetet.
An der Staatsoper Hannover ist in der Spielzeit 2025/2026 seine Bühne zu Turandot zu erleben.