Tamara Stefanovich

Mit Tamara Stefanovich konnte eine herausragende Interpretin der Turangalîla-Symphonie und eine der markantesten Pianistinnen unserer Zeit gewonnen werden. Tamara Stefanovich begeistert das Publikum weltweit mit raffinierten Recital-Programmen, als Kammermusikerin oder als Solistin der bedeutenden internationalen Orchester. Die Pianistin konzertierte u.a. mit dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem London Symphony und Philharmonic Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Regelmäßig tritt sie in den renommiertesten Konzertsälen und bei hochkarätigen Festivals auf, darunter die Carnegie Hall in New York, die Berliner Philharmonie, die Wigmore Hall in London, Lucerne Festival und die Salzburger Festspiele. Im Spätsommer 2021 sorgte sie mit ihren Auftritten beim Musikfest Berlin mit dem RSO Berlin unter der Leitung von Vladimir Jurowski für Furore, ebenso wie mit einer Konzertserie mit dem Avantgarde-Jazztrio Christopher Dell, Christian Lillinger und Jonas Westergaard in Hamburg, Schwaz und der Neuen Nationalgalerie Berlin.

Eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet Tamara Stefanovich mit Komponisten wie György Kurtág, Pierre Boulez, Hans Abrahamsen und Sir George Benjamin. Ihre ausgedehnte Rezital-Tournee durch die USA anlässlich Pierre Boulez‘ 90. Geburtstag wurde von Kritikern hoch gelobt.
Ihre preisgekrönte Diskographie umfasst u.a. zwei Aufnahmen der Turangalîla-Symphonie (2020 mit dem Nationaltheater Mannheim, 2012 mit der Jungen Deutschen Philharmonie aus der Berliner Philharmonie). Für die Einspielung von Bartóks Konzert für 2 Klaviere, Schlagzeug und Orchester mit Pierre-Laurent Aimard und dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez wurde sie für einen Grammy nominiert. 2019 erschien ihr hoch gelobtes zweites Solo-Album mit Werken von Ives, Bartók, Messiaen und Bach (Influences, veröffentlicht bei Pentatone).

Tamara Stefanovichs pädagogisches Engagement erstreckt sich von einer langjährigen Lehrtätigkeit in Belgrad, Köln und Freiburg bis hin zu ihrer Beschäftigung als Jurorin internationaler Klavierwettbewerbe. Im August 2020 folgte sie einem Ruf als Visiting Professor für Kammermusik an die Royal Academy of Music in London. In Zusammenarbeit mit dem Klavier-Festival Ruhr hat sie ein innovatives Online-Projekt veröffentlicht (www.explorethescore.org), in dem sie interaktiv Boulez‘ Notations analysiert. Außerdem war sie Kuratorin des Festivals The Clearing im Rahmen der Portland International Piano Series. Die überzeugte Europäerin wurde an der Universität Belgrad ausgebildet, wo sie auch Psychologie, Soziologie und Pädagogik studierte, ehe sie am Curtis Institute (USA) und an der Musikhochschule Köln ihr Klavierstudium fortsetzte.

www.tamara-stefanovich.com

Aktuelle Stücke