Moderation, Kuration: Catherine Newmark
Mit: Johannes Müller-Salo, Claudia Neu
Mit: Johannes Müller-Salo, Claudia Neu
Worum es geht
14.10. Zum Auftakt der neuen Spielzeit richtet die Gesprächsreihe ihren Blick auf das Verhältnis zwischen den Generationen – ausgehend von der Eröffnungs-Inszenierung „Romeo und Julia“ und der Frage, welche Konflikte, Hoffnungen und Verantwortungen ...
14.10. Zum Auftakt der neuen Spielzeit richtet die Gesprächsreihe ihren Blick auf das Verhältnis zwischen den Generationen – ausgehend von der Eröffnungs-Inszenierung „Romeo und Julia“ und der Frage, welche Konflikte, Hoffnungen und Verantwortungen ...
Worum es geht
14.10. Zum Auftakt der neuen Spielzeit richtet die Gesprächsreihe ihren Blick auf das Verhältnis zwischen den Generationen – ausgehend von der Eröffnungs-Inszenierung „Romeo und Julia“ und der Frage, welche Konflikte, Hoffnungen und Verantwortungen zwischen Jung und Alt heute verhandelt werden. Wer trägt Verantwortung für die Zukunft? Was schulden Generationen einander? Zwischen Klimakrise, sozialen Ungleichheiten und gesellschaftlichen Umbrüchen scheint sich ein Gefühl zu verstärken: Die Zukunft wird ungleich verteilt. Doch was passiert, wenn aus gesellschaftlichen Herausforderungen ein Konflikt zwischen den Generationen wird? Und wie kann Solidarität über Altersgrenzen hinweg entstehen? Darüber spricht Catherine Newmark mit Johannes Müller-Salo, Professor für praktische Philosophie, der zu Klima und Gerechtigkeit zwischen den Generationen forscht, und Claudia Neu, Inhaberin des Lehrstuhls Soziologie ländlicher Raume an den Universitäten Göttingen und Kassel.
19.11. Zwischen 1904 und 1908 verübten deutsche Truppen im damaligen Deutsch-Südwestafrika einen Völkermord an Herero und Nama. Er gilt als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts. Der Historiker Matthias Häussler ist einer der führenden Forscher in diesem Gebiet und hat gerade ein wichtiges Buch dazu veröffentlicht: „Die Last der Sonne. Die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft“ Untrennbar ist der deutsche Vernichtungsfeldzug mit dem Namen des Generals Lothar von Trotha verbunden. Der Journalist und Historiker Hans von Trotha ist für die Verbrechen eines weit entfernter Verwandten in keiner Weise verantwortlich, hat aber den Namen zum Anlass genommen, sich als Reporter und Autor mit Geschichte und Gegenwart deutscher Gewalt in Namibia zu befassen. Die beiden reden miteinander und mit dem Publikum über ein allzu lange verdrängtes Verbrechen.
Über die Reihe
Die „Chronik der laufenden Entgleisungen“ ist eine neue Diskussionsreihe, die der Frage nachgeht, wie wir einer Welt im Krisenmodus konstruktiv begegnen können. Der Titel der Reihe entstammt dem gleichnamigen Theaterstück von Thomas Köck, das die eskalierenden politischen Entgleisungen in Österreich dokumentiert und die erschreckende Normalisierung rechter Ideologien und Gewalt in der Gesellschaft aufzeigt.
Moderiert von der Philosophin Catherine Newmark, kommen führende Expert*innen aus Wissenschaft und Kultur zu Wort, um gemeinsam Lösungen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Das Besondere an dieser Reihe: Sie, die Zuschauer*innen, sind aktiver Teil des Gesprächs – live und vor Ort, mit anschließenden Gesprächen beim Get-together in der Cumberlandschen Galerie.
Denn wo, wenn nicht im Theater, können wir das Gefühl der laufenden Entgleisungen nicht nur als individuelles Empfinden, sondern als ein kollektives Phänomen, das unsere Zeit prägt, begreifen – um es gemeinsam zu verändern?
Bisherige Gäst*innen seit der Spielzeit 25/26:
Jens Balzer, Anja P. Jakobi, Annekathrin Kohout, Heike Krieger, Christoph Möllers, Stevie Schmiedel, Wolfgang Ullrich, Kia Vahland, Stefan Weidner, Artur Weigandt, Thomas Wiegold
Vergangene Veranstaltungen
In Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen
14.10. Zum Auftakt der neuen Spielzeit richtet die Gesprächsreihe ihren Blick auf das Verhältnis zwischen den Generationen – ausgehend von der Eröffnungs-Inszenierung „Romeo und Julia“ und der Frage, welche Konflikte, Hoffnungen und Verantwortungen zwischen Jung und Alt heute verhandelt werden. Wer trägt Verantwortung für die Zukunft? Was schulden Generationen einander? Zwischen Klimakrise, sozialen Ungleichheiten und gesellschaftlichen Umbrüchen scheint sich ein Gefühl zu verstärken: Die Zukunft wird ungleich verteilt. Doch was passiert, wenn aus gesellschaftlichen Herausforderungen ein Konflikt zwischen den Generationen wird? Und wie kann Solidarität über Altersgrenzen hinweg entstehen? Darüber spricht Catherine Newmark mit Johannes Müller-Salo, Professor für praktische Philosophie, der zu Klima und Gerechtigkeit zwischen den Generationen forscht, und Claudia Neu, Inhaberin des Lehrstuhls Soziologie ländlicher Raume an den Universitäten Göttingen und Kassel.
19.11. Zwischen 1904 und 1908 verübten deutsche Truppen im damaligen Deutsch-Südwestafrika einen Völkermord an Herero und Nama. Er gilt als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts. Der Historiker Matthias Häussler ist einer der führenden Forscher in diesem Gebiet und hat gerade ein wichtiges Buch dazu veröffentlicht: „Die Last der Sonne. Die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft“ Untrennbar ist der deutsche Vernichtungsfeldzug mit dem Namen des Generals Lothar von Trotha verbunden. Der Journalist und Historiker Hans von Trotha ist für die Verbrechen eines weit entfernter Verwandten in keiner Weise verantwortlich, hat aber den Namen zum Anlass genommen, sich als Reporter und Autor mit Geschichte und Gegenwart deutscher Gewalt in Namibia zu befassen. Die beiden reden miteinander und mit dem Publikum über ein allzu lange verdrängtes Verbrechen.
Über die Reihe
Die „Chronik der laufenden Entgleisungen“ ist eine neue Diskussionsreihe, die der Frage nachgeht, wie wir einer Welt im Krisenmodus konstruktiv begegnen können. Der Titel der Reihe entstammt dem gleichnamigen Theaterstück von Thomas Köck, das die eskalierenden politischen Entgleisungen in Österreich dokumentiert und die erschreckende Normalisierung rechter Ideologien und Gewalt in der Gesellschaft aufzeigt.
Moderiert von der Philosophin Catherine Newmark, kommen führende Expert*innen aus Wissenschaft und Kultur zu Wort, um gemeinsam Lösungen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Das Besondere an dieser Reihe: Sie, die Zuschauer*innen, sind aktiver Teil des Gesprächs – live und vor Ort, mit anschließenden Gesprächen beim Get-together in der Cumberlandschen Galerie.
Denn wo, wenn nicht im Theater, können wir das Gefühl der laufenden Entgleisungen nicht nur als individuelles Empfinden, sondern als ein kollektives Phänomen, das unsere Zeit prägt, begreifen – um es gemeinsam zu verändern?
Bisherige Gäst*innen seit der Spielzeit 25/26:
Jens Balzer, Anja P. Jakobi, Annekathrin Kohout, Heike Krieger, Christoph Möllers, Stevie Schmiedel, Wolfgang Ullrich, Kia Vahland, Stefan Weidner, Artur Weigandt, Thomas Wiegold
Vergangene Veranstaltungen
In Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen
Worum es geht
14.10. Zum Auftakt der neuen Spielzeit richtet die Gesprächsreihe ihren Blick auf das Verhältnis zwischen den Generationen – ausgehend von der Eröffnungs-Inszenierung „Romeo und Julia“ und der Frage, welche Konflikte, Hoffnungen und Verantwortungen ...
14.10. Zum Auftakt der neuen Spielzeit richtet die Gesprächsreihe ihren Blick auf das Verhältnis zwischen den Generationen – ausgehend von der Eröffnungs-Inszenierung „Romeo und Julia“ und der Frage, welche Konflikte, Hoffnungen und Verantwortungen ...
Worum es geht
14.10. Zum Auftakt der neuen Spielzeit richtet die Gesprächsreihe ihren Blick auf das Verhältnis zwischen den Generationen – ausgehend von der Eröffnungs-Inszenierung „Romeo und Julia“ und der Frage, welche Konflikte, Hoffnungen und Verantwortungen zwischen Jung und Alt heute verhandelt werden. Wer trägt Verantwortung für die Zukunft? Was schulden Generationen einander? Zwischen Klimakrise, sozialen Ungleichheiten und gesellschaftlichen Umbrüchen scheint sich ein Gefühl zu verstärken: Die Zukunft wird ungleich verteilt. Doch was passiert, wenn aus gesellschaftlichen Herausforderungen ein Konflikt zwischen den Generationen wird? Und wie kann Solidarität über Altersgrenzen hinweg entstehen? Darüber spricht Catherine Newmark mit Johannes Müller-Salo, Professor für praktische Philosophie, der zu Klima und Gerechtigkeit zwischen den Generationen forscht, und Claudia Neu, Inhaberin des Lehrstuhls Soziologie ländlicher Raume an den Universitäten Göttingen und Kassel.
19.11. Zwischen 1904 und 1908 verübten deutsche Truppen im damaligen Deutsch-Südwestafrika einen Völkermord an Herero und Nama. Er gilt als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts. Der Historiker Matthias Häussler ist einer der führenden Forscher in diesem Gebiet und hat gerade ein wichtiges Buch dazu veröffentlicht: „Die Last der Sonne. Die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft“ Untrennbar ist der deutsche Vernichtungsfeldzug mit dem Namen des Generals Lothar von Trotha verbunden. Der Journalist und Historiker Hans von Trotha ist für die Verbrechen eines weit entfernter Verwandten in keiner Weise verantwortlich, hat aber den Namen zum Anlass genommen, sich als Reporter und Autor mit Geschichte und Gegenwart deutscher Gewalt in Namibia zu befassen. Die beiden reden miteinander und mit dem Publikum über ein allzu lange verdrängtes Verbrechen.
Über die Reihe
Die „Chronik der laufenden Entgleisungen“ ist eine neue Diskussionsreihe, die der Frage nachgeht, wie wir einer Welt im Krisenmodus konstruktiv begegnen können. Der Titel der Reihe entstammt dem gleichnamigen Theaterstück von Thomas Köck, das die eskalierenden politischen Entgleisungen in Österreich dokumentiert und die erschreckende Normalisierung rechter Ideologien und Gewalt in der Gesellschaft aufzeigt.
Moderiert von der Philosophin Catherine Newmark, kommen führende Expert*innen aus Wissenschaft und Kultur zu Wort, um gemeinsam Lösungen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Das Besondere an dieser Reihe: Sie, die Zuschauer*innen, sind aktiver Teil des Gesprächs – live und vor Ort, mit anschließenden Gesprächen beim Get-together in der Cumberlandschen Galerie.
Denn wo, wenn nicht im Theater, können wir das Gefühl der laufenden Entgleisungen nicht nur als individuelles Empfinden, sondern als ein kollektives Phänomen, das unsere Zeit prägt, begreifen – um es gemeinsam zu verändern?
Bisherige Gäst*innen seit der Spielzeit 25/26:
Jens Balzer, Anja P. Jakobi, Annekathrin Kohout, Heike Krieger, Christoph Möllers, Stevie Schmiedel, Wolfgang Ullrich, Kia Vahland, Stefan Weidner, Artur Weigandt, Thomas Wiegold
Vergangene Veranstaltungen
In Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen
14.10. Zum Auftakt der neuen Spielzeit richtet die Gesprächsreihe ihren Blick auf das Verhältnis zwischen den Generationen – ausgehend von der Eröffnungs-Inszenierung „Romeo und Julia“ und der Frage, welche Konflikte, Hoffnungen und Verantwortungen zwischen Jung und Alt heute verhandelt werden. Wer trägt Verantwortung für die Zukunft? Was schulden Generationen einander? Zwischen Klimakrise, sozialen Ungleichheiten und gesellschaftlichen Umbrüchen scheint sich ein Gefühl zu verstärken: Die Zukunft wird ungleich verteilt. Doch was passiert, wenn aus gesellschaftlichen Herausforderungen ein Konflikt zwischen den Generationen wird? Und wie kann Solidarität über Altersgrenzen hinweg entstehen? Darüber spricht Catherine Newmark mit Johannes Müller-Salo, Professor für praktische Philosophie, der zu Klima und Gerechtigkeit zwischen den Generationen forscht, und Claudia Neu, Inhaberin des Lehrstuhls Soziologie ländlicher Raume an den Universitäten Göttingen und Kassel.
19.11. Zwischen 1904 und 1908 verübten deutsche Truppen im damaligen Deutsch-Südwestafrika einen Völkermord an Herero und Nama. Er gilt als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts. Der Historiker Matthias Häussler ist einer der führenden Forscher in diesem Gebiet und hat gerade ein wichtiges Buch dazu veröffentlicht: „Die Last der Sonne. Die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft“ Untrennbar ist der deutsche Vernichtungsfeldzug mit dem Namen des Generals Lothar von Trotha verbunden. Der Journalist und Historiker Hans von Trotha ist für die Verbrechen eines weit entfernter Verwandten in keiner Weise verantwortlich, hat aber den Namen zum Anlass genommen, sich als Reporter und Autor mit Geschichte und Gegenwart deutscher Gewalt in Namibia zu befassen. Die beiden reden miteinander und mit dem Publikum über ein allzu lange verdrängtes Verbrechen.
Über die Reihe
Die „Chronik der laufenden Entgleisungen“ ist eine neue Diskussionsreihe, die der Frage nachgeht, wie wir einer Welt im Krisenmodus konstruktiv begegnen können. Der Titel der Reihe entstammt dem gleichnamigen Theaterstück von Thomas Köck, das die eskalierenden politischen Entgleisungen in Österreich dokumentiert und die erschreckende Normalisierung rechter Ideologien und Gewalt in der Gesellschaft aufzeigt.
Moderiert von der Philosophin Catherine Newmark, kommen führende Expert*innen aus Wissenschaft und Kultur zu Wort, um gemeinsam Lösungen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Das Besondere an dieser Reihe: Sie, die Zuschauer*innen, sind aktiver Teil des Gesprächs – live und vor Ort, mit anschließenden Gesprächen beim Get-together in der Cumberlandschen Galerie.
Denn wo, wenn nicht im Theater, können wir das Gefühl der laufenden Entgleisungen nicht nur als individuelles Empfinden, sondern als ein kollektives Phänomen, das unsere Zeit prägt, begreifen – um es gemeinsam zu verändern?
Bisherige Gäst*innen seit der Spielzeit 25/26:
Jens Balzer, Anja P. Jakobi, Annekathrin Kohout, Heike Krieger, Christoph Möllers, Stevie Schmiedel, Wolfgang Ullrich, Kia Vahland, Stefan Weidner, Artur Weigandt, Thomas Wiegold
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2026
Thema: Generationenkonflikte
2026
Do
19
Nov
Chronik der laufenden Entgleisungen #8 Donnerstag, 19. November 2026, 19:30 Uhr, Cumberlandsche Bühne
19:30 Uhr, Cumberlandsche Bühne
Thema: Deutscher Kolonialismus
© Johanna Ruebel
Catherine Newmark
© Natalia Neff
Johannes Müller-Salo
© Elena Shuvalova
Claudia Neu
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