Moderation, Kuration: Catherine Newmark
Worum es geht
Deutschland verstand sich lange als verlässlicher Rahmenbauer: Kunstfreiheit, im Grundgesetz verankert, geschützt und gestützt durch die Kulturpolitik. Innerhalb dieses Rahmens war vieles möglich auch Widerspruch, Übertreibung, Zumutung. ...
Deutschland verstand sich lange als verlässlicher Rahmenbauer: Kunstfreiheit, im Grundgesetz verankert, geschützt und gestützt durch die Kulturpolitik. Innerhalb dieses Rahmens war vieles möglich auch Widerspruch, Übertreibung, Zumutung. ...
Worum es geht
Deutschland verstand sich lange als verlässlicher Rahmenbauer: Kunstfreiheit, im Grundgesetz verankert, geschützt und gestützt durch die Kulturpolitik. Innerhalb dieses Rahmens war vieles möglich auch Widerspruch, Übertreibung, Zumutung. Doch dieser Rahmen gerät in Bewegung. Spätestens seit den jüngsten Konflikten um Festivals, Preise und Förderentscheidungen wird neu verhandelt, was sagbar ist — und was nicht. Worte, Bücher, künstlerische Positionen stehen schneller unter Verdacht, Grenzen werden verschoben, die Korridore des Sag- und Machbaren verengen sich. Was heißt unter diesen Bedingungen noch Kunstfreiheit? Wer entscheidet, was wir aushalten müssen — und was nicht? In der letzten Ausgabe dieser Spielzeit spricht Catherine Newmark mit ihren Gäst*innen über einen Begriff, der gerade neu umkämpft wird — und darüber, wie viel Freiheit die Kunst jetzt braucht.
Über die Reihe
Die „Chronik der laufenden Entgleisungen“ ist eine neue Diskussionsreihe, die der Frage nachgeht, wie wir einer Welt im Krisenmodus konstruktiv begegnen können. Der Titel der Reihe entstammt dem gleichnamigen Theaterstück von Thomas Köck, das die eskalierenden politischen Entgleisungen in Österreich dokumentiert und die erschreckende Normalisierung rechter Ideologien und Gewalt in der Gesellschaft aufzeigt.
Moderiert von der Philosophin Catherine Newmark, kommen führende Expert*innen aus Wissenschaft und Kultur zu Wort, um gemeinsam Lösungen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Das Besondere an dieser Reihe: Sie, die Zuschauer*innen, sind aktiver Teil des Gesprächs — live und vor Ort, mit anschließenden Gesprächen beim Get-together in der Cumberlandschen Galerie.
Denn wo, wenn nicht im Theater, können wir das Gefühl der laufenden Entgleisungen nicht nur als individuelles Empfinden, sondern als ein kollektives Phänomen, das unsere Zeit prägt, begreifen — um es gemeinsam zu verändern?
Bisherige Gäst*innen in der Spielzeit 25/26:
Jens Balzer, Anja P. Jakobi, Annekathrin Kohout, Heike Krieger, Stevie Schmiedel, Wolfgang Ullrich, Stefan Weidner, Artur Weigandt, Thomas Wiegold
Vergangene Veranstaltungen
In Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen
Deutschland verstand sich lange als verlässlicher Rahmenbauer: Kunstfreiheit, im Grundgesetz verankert, geschützt und gestützt durch die Kulturpolitik. Innerhalb dieses Rahmens war vieles möglich auch Widerspruch, Übertreibung, Zumutung. Doch dieser Rahmen gerät in Bewegung. Spätestens seit den jüngsten Konflikten um Festivals, Preise und Förderentscheidungen wird neu verhandelt, was sagbar ist — und was nicht. Worte, Bücher, künstlerische Positionen stehen schneller unter Verdacht, Grenzen werden verschoben, die Korridore des Sag- und Machbaren verengen sich. Was heißt unter diesen Bedingungen noch Kunstfreiheit? Wer entscheidet, was wir aushalten müssen — und was nicht? In der letzten Ausgabe dieser Spielzeit spricht Catherine Newmark mit ihren Gäst*innen über einen Begriff, der gerade neu umkämpft wird — und darüber, wie viel Freiheit die Kunst jetzt braucht.
Über die Reihe
Die „Chronik der laufenden Entgleisungen“ ist eine neue Diskussionsreihe, die der Frage nachgeht, wie wir einer Welt im Krisenmodus konstruktiv begegnen können. Der Titel der Reihe entstammt dem gleichnamigen Theaterstück von Thomas Köck, das die eskalierenden politischen Entgleisungen in Österreich dokumentiert und die erschreckende Normalisierung rechter Ideologien und Gewalt in der Gesellschaft aufzeigt.
Moderiert von der Philosophin Catherine Newmark, kommen führende Expert*innen aus Wissenschaft und Kultur zu Wort, um gemeinsam Lösungen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Das Besondere an dieser Reihe: Sie, die Zuschauer*innen, sind aktiver Teil des Gesprächs — live und vor Ort, mit anschließenden Gesprächen beim Get-together in der Cumberlandschen Galerie.
Denn wo, wenn nicht im Theater, können wir das Gefühl der laufenden Entgleisungen nicht nur als individuelles Empfinden, sondern als ein kollektives Phänomen, das unsere Zeit prägt, begreifen — um es gemeinsam zu verändern?
Bisherige Gäst*innen in der Spielzeit 25/26:
Jens Balzer, Anja P. Jakobi, Annekathrin Kohout, Heike Krieger, Stevie Schmiedel, Wolfgang Ullrich, Stefan Weidner, Artur Weigandt, Thomas Wiegold
Vergangene Veranstaltungen
In Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen
Termine und Tickets
Thema: Wie frei ist die Kunst?
© Johanna Ruebel
Catherine Newmark
© Neven Allgeier
Wolfgang Ullrich
© Valentina Seidel
Annekathrin Kohout
Mit freundlicher Unterstützung