Oper

Eugen Onegin

Wie liebe ich es, beim Klang der Lieder mich weit weg zu träumen …

Oper von Peter Tschaikowski (1840–1893)
nach dem Versroman von Alexander Puschkin

Wieder im Programm ab

29. Februar 2024


In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause

Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Termine und Karten

Sa, 16.03.2024 / 19:30 – 22:45 Uhr
Opernhaus / zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Samstag 8, Samstag 6 Besetzung calendar_open_alt
Musikalische Leitung Valentin Uryupin

Eugen Onegin James Newby Tatjana Barno Ismatullaeva Olga Ruzana Grigorian Lenski José Simerilla Romero Fürst Gremin Shavleg Armasi Larina Monika Walerowicz Triquet Philipp Kapeller Filipjewna Vera Egorova Saretzki Jakub Szmidt Ein Hauptmann Jakub Szmidt

Chor der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

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Musikalische Leitung Valentin Uryupin
Inszenierung Barbora Horáková
Kostüme Eva Butzkies
Szenische Einstudierung der Wiederaufnahme Valérie Junker
Projektionen Philipp Contag-Lada
Dramaturgie Martin Mutschler


Eugen Onegin James Newby
Fürst Gremin Shavleg Armasi
Filipjewna Vera Egorova
Saretzki Jakub Szmidt
Ein Hauptmann Jakub Szmidt


Chor der Staatsoper Hannover,
Materialien

Inhalt

Peter Tschaikowski zeigt in seinem bekanntesten Opernwerk den Grundkonflikt der Moderne: Wie Gefühlskälte und Überdruss wahre Zuneigung zerstören. Er vertonte mit Eugen Onegin im Jahre 1879 eines der bekanntesten Werke des russischen Dichters schlechthin, Alexander Puschkin. Dabei setzte er einen Schwerpunkt, der den Absichten des Originals bewusst entgegenläuft. Denn wo Puschkin in beiläufig perlenden Versen seinen Figuren wie ein Insektenforscher mit kühler Ruhe, ja Ironie begegnet, steht bei Tschaikowski die unbedingte Identifikation: Der homosexuelle Komponist litt mit der weiblichen Hauptfigur Tatjana, er war Tatjana, und er gibt ihrem langen Liebesringen mit Eugen am Ende den stillen Triumph mit, nein zu sagen. Es ist das Maximum an Stärke, das in der Resignation über eine unmögliche Liebe denkbar ist: „Unsere Liebe lebt noch, aber es ist und bleibt zu spät.“

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Pressestimmen

HAZ

Die Opernfans standen, schrien vor Begeisterung und feierten nicht nur, dass es nach Corona wieder ohne Einschränkungen los geht, sondern auch eine in jeder Hinsicht gelungene Produktion. (...) Die musikalische Seite des Abends ist große Klasse und passt so wunderbar zu dem, was auf der Bühne zu sehen ist. (...) die Präzision, mit der das Staatsorchester hier agiert, ist schon atemberaubend (...) eine bessere Einladung, am Opernleben wieder unvermindert teilzunehmen, als eine solche Aufführung, kann es kaum geben.

Cellesche Zeitung

Tschaikowskis Eugen Onegin wird zur Sternstunde an der Staatsoper Hannover. (...) So hat man diese Oper noch nie gehört, aber so überwältigt sie vom ersten Moment an. (...) Meisterhaft.

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