KunstFestSpiele Herrenhausen
Von und mit: Trajal Harrell
Von und mit: Trajal Harrell
anschl. Talk mit Friederike Westerhaus und Trajal Harrell
Der Titel ist Programm: Mit „Music Music“ inszeniert der US-amerikanische Choreograf Trajal Harrell Musik als ein zentrales Element seiner künstlerischen Praxis. Für Harrell ist Musik nicht nur Begleitung oder Stimulus für Bewegung, sondern archivierte ...
Der Titel ist Programm: Mit „Music Music“ inszeniert der US-amerikanische Choreograf Trajal Harrell Musik als ein zentrales Element seiner künstlerischen Praxis. Für Harrell ist Musik nicht nur Begleitung oder Stimulus für Bewegung, sondern archivierte Erinnerung und Geschichte. Diese spezifische Beziehung zur Musik prägt auch seinen choreografischen Stil, der nicht nur in seinem besonderen Blick auf scheinbar weit voneinander entfernte Tanzsprachen liegt, sondern ebenso im feinen Humor, der seine Arbeiten durchzieht. Für sein gleichermaßen intimes wie intensives Solo bedient Harrell sich nun aus einem weiten Spektrum musikalischer Werke, die ihm aus seiner langjährigen choreografischen und tänzerischen Arbeit im Bewusstsein geblieben sind.
In „Music Music“ ruft Harrell die musikalischen Erinnerungen auf und konfrontiert sie mit der Gegenwärtigkeit der konkreten Aufführungssituation. Wiedersehen, Wiederhören, Wiederspüren — die Transformationen von Körper, Herz und Gedanken stehen im Zentrum von Harrells Solo. Was bleibt? Und was entsteht, nachdem die Zeit vergangen ist? Harrell entfaltet einen Dialog mit der gelebten Geschichte des choreografierten Körpers, der weit über die individuelle Erfahrung hinausweist.
Eine Produktion der Wiener Festwochen in Kooperation mit dem Zürich Dance Ensemble.
Koproduktion: Festival d’Avignon, Lac Lugano Arte e Cultura, Gessnerallee, Théâtre Vidy-Lausanne, KunstFestSpiele Herrenhausen
Innerhalb der KunstFestSpiele gefördert von der NORD/LB Kulturstiftung.
English
The title says it all: „Music Music“ stages a central element in the artistic practice of the US-American choreographer Trajal Harrell. Music isn’t merely accompaniment or stimulus to movement for Harrell; it archives memory and history. This specific relationship to music also influences his choreographic style, which is informed by a particular look at apparently widely diverging dance languages and by a subtly pervasive humour. For his intense and intimate solo Harrell draws on the wide spectrum of music that has remained with him from his many years in dance.
In „Music Music“ Harrell invokes his musical memory and confronts it with the concrete performance situation. Re-encounter, re-hearing, re-feeling — transformations of body, heart and mind are central to Harrell’s solo. What remains? And what emerges when time has passed? Harrell unfolds a dialogue with the lived history of the choreographed body, and it goes far beyond individual experience.
In „Music Music“ ruft Harrell die musikalischen Erinnerungen auf und konfrontiert sie mit der Gegenwärtigkeit der konkreten Aufführungssituation. Wiedersehen, Wiederhören, Wiederspüren — die Transformationen von Körper, Herz und Gedanken stehen im Zentrum von Harrells Solo. Was bleibt? Und was entsteht, nachdem die Zeit vergangen ist? Harrell entfaltet einen Dialog mit der gelebten Geschichte des choreografierten Körpers, der weit über die individuelle Erfahrung hinausweist.
Eine Produktion der Wiener Festwochen in Kooperation mit dem Zürich Dance Ensemble.
Koproduktion: Festival d’Avignon, Lac Lugano Arte e Cultura, Gessnerallee, Théâtre Vidy-Lausanne, KunstFestSpiele Herrenhausen
Innerhalb der KunstFestSpiele gefördert von der NORD/LB Kulturstiftung.
English
The title says it all: „Music Music“ stages a central element in the artistic practice of the US-American choreographer Trajal Harrell. Music isn’t merely accompaniment or stimulus to movement for Harrell; it archives memory and history. This specific relationship to music also influences his choreographic style, which is informed by a particular look at apparently widely diverging dance languages and by a subtly pervasive humour. For his intense and intimate solo Harrell draws on the wide spectrum of music that has remained with him from his many years in dance.
In „Music Music“ Harrell invokes his musical memory and confronts it with the concrete performance situation. Re-encounter, re-hearing, re-feeling — transformations of body, heart and mind are central to Harrell’s solo. What remains? And what emerges when time has passed? Harrell unfolds a dialogue with the lived history of the choreographed body, and it goes far beyond individual experience.
Termine und Tickets
anschl. Talk mit Friederike Westerhaus und Trajal Harrell