Was sie verbindet, ist ihr gemeinsamer Job: das Erzeugen von Angst und Schrecken. Für manche ist er eine Leidenschaft, beinahe eine Kunstform. Sie feilen an Timing, Gesten und Effekten. Andere haben diese Begeisterung längst verloren, wirken müde oder innerlich bereits auf dem Absprung. Zwischen ihnen entstehen Beziehungen, geprägt von Nähe, Konkurrenz, Bewunderung und Ablehnung. Gespräche und Situationen kreisen immer wieder um gemeinsame Erlebnisse: um gelungene Momente ebenso wie um peinliche Fehler.
Während des Events wird schließlich etwas verkündet, das alles in Frage stellt und entscheidend für die Zukunft von Angst und Schrecken ist. Wem nützen Angst und Schrecken eigentlich? Und was wird aus den Mitarbeitenden oder aus der Angst selbst?
Es entstehen Situationen, die nicht aufgelöst werden, sondern ausgehalten werden. Gespräche ziehen sich, verschieben sich, kippen. Alles wird bis zum Äußersten verhandelt. Der Raum wird enger, die Möglichkeiten weniger. Und eine Frage bleibt: Wie kommen sie da wieder heraus?
Hipp, Hipp Horror! *quietsch* folgt einer langsamen Verschiebung von Leichtigkeit und Komik hin zu wachsender Intensität und Instabilität. Musik, Humor, Übertreibung und gemeinsame Rituale tragen das Geschehen und kippen dabei immer wieder ins Ungewisse.
Mit freundlicher Unterstützung