Staatsoper

Eine Stückentwicklung des Club TANZ
Treffpunkt: Opernhaus Seiteneingang rechts

Termine und Tickets

Schwarm(-)denken Freitag, 12. Juni 2026, 18:00 Uhr, Opernhaus Probebühne 2

Treffpunkt: Opernhaus Seiteneingang rechts
im Rahmen der Club-Festspiele 2026

Schwarm(-)denken Samstag, 13. Juni 2026, 18:00 Uhr, Opernhaus Probebühne 2

Treffpunkt: Opernhaus Seiteneingang rechts
im Rahmen der Club-Festspiele 2026

Schwarm(-)denken Sonntag, 14. Juni 2026, 18:00 Uhr, Opernhaus Probebühne 2

Treffpunkt: Opernhaus Seiteneingang rechts
im Rahmen der Club-Festspiele 2026
„Wenn alle Menschen in der Bahn gleichzeitig aufstehen würden und ich wüsste nicht wieso, würde ich auch aufstehen. Auch wenn ich ihre Beweggründe nicht kenne. Es ist eine Art Instinkt. Anpassung bietet auch Sicherheit.“ (Lisi Schäfer, Mitwirkende)

Wie darf ich sein, wie muss ich sein? Muss ich mich verstellen, um dazuzugehören? Wer macht eigentlich die Spielregeln unseres Lebens?
Zu den Antwortmöglichkeiten, die diese Fragen thematisch auf unterschiedlichsten Gestaltungsebenen bieten, forschen die Jugendlichen in ihren eigenen Bewegungssprachen. Sie schreiben themenbezogene persönliche Geschichten, die sie bewegungstechnisch in Soli oder Gruppenchoreografien umsetzen und experimentieren mit den Gedanken über den Einzelnen in unserer Gesellschaft versus dem Kollektiv.
Eine weitere Erzählebene bieten gezeichnete und im Anschluss animierte Projektionen für das Bühnenbild zum Thema „Schwarmverhalten“.

„Jede Bewegung hinterlässt eine Spur. Der Schwarm nimmt sie auf und verändert sich. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, nur Übergänge. Zusammenkommen, Auseinandergehen, Wiederfinden. Am Ende stehen sie nicht still, weil alles vorbei ist, sondern weil alles gesagt wurde, nur ohne Worte.
Der Raum erinnert sich an ihre Wege.
Und der Schwarm lebt in der Bewegung weiter.“
(Auszug Text für das eigene Solo, Mariam Nanava)

„Wir passen uns an,
werden größer daran.
Doch ich werde langsam weniger und blind inmitten dieses Wirbelwinds.
Wie lange ich hier bin, wissen wir nicht mehr.“ (Auszug Poetry Slam, Anna Schwarzer)

Mit freundlicher Unterstützung

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