Uraufführung
von Toshiki Okada
Deutsch von Andreas Regelsberger
von Toshiki Okada
Deutsch von Andreas Regelsberger
Premiere 13.05.2026
Worum es geht
In apokalyptischen Zeiten florieren Monster: Sie werden zum Sinnbild der Krise und tanzen uns den Sound des Untergangs. Zombies zum Beispiel — die zum Leben erweckten Untoten, die zu Hauf Städte und Dörfer überfallen oder verschreckte ...
In apokalyptischen Zeiten florieren Monster: Sie werden zum Sinnbild der Krise und tanzen uns den Sound des Untergangs. Zombies zum Beispiel — die zum Leben erweckten Untoten, die zu Hauf Städte und Dörfer überfallen oder verschreckte ...
Worum es geht
In apokalyptischen Zeiten florieren Monster: Sie werden zum Sinnbild der Krise und tanzen uns den Sound des Untergangs. Zombies zum Beispiel — die zum Leben erweckten Untoten, die zu Hauf Städte und Dörfer überfallen oder verschreckte Unschuldige in Autos einkesseln. Von Viren und Bakterien mutierte, menschenähnliche, aber doch seelenlose Wesen, die mit abschreckendem Horror das Menschliche als bedrohte Norm konstruieren. Serien wie „The Last of Us“ oder „The Walking Dead“ geben eindrücklich Zeugnis von unserer anhaltenden Faszination für die Figur des Zombies, die Länder-, Zeiten- und Kulturgrenzen mühelos zu überschreiten scheint.
Der japanische Autor und Regisseur Toshiki Okada dreht den Spieß in seinem neuen Stück nun um. Was, wenn nicht Zombies das Problem sind, sondern wir? Wer entscheidet, was normal und menschlich ist? Und haben Zombies wirklich keine Seele? Fünf Zombies rütteln am Korsett ihrer Zuschreibungen und entscheiden sich, ein Gegen-Narrativ zu erfinden und das Außenbild zu korrigieren. Und wie ginge das besser, als einen eigenen Zombiefilm zu drehen? Am Set dieses Films entspinnt sich ein doppelbödiger, absurder und kluger Dialog über Repräsentation und Menschlichkeit, der das Potential zur Zombie-Komödie hat.
Toshiki Okada wird „Sliding Away“ in Hannover und Tokio zur Aufführung bringen.
Regie
1973 in Yokohama geboren, erschafft er mit seiner Kompanie Chelfitsch seit 1997 Inszenierungen, die sich durch eine eigenwillige und zarte Formsprache auszeichnen und die Position des Menschen in einer Welt der radikalen Umbrüche untersuchen. Toshiki erschafft in seinen Arbeiten oft Szenarien und Bildsprachen einer durchkapitalisierten Welt, mit denen er die menschliche Existenz und ihre Widersprüche im Spätkapitalismus erforscht. Seine Arbeiten stoßen weit über Japan hinaus auf große Resonanz und sind auf internationalen Theaterfestivals zu erleben. Seine Inszenierungen „The Vacuum Cleaner“ für die Münchner Kammerspiele und „Doughnuts“ für das Thalia Theater Hamburg wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
In apokalyptischen Zeiten florieren Monster: Sie werden zum Sinnbild der Krise und tanzen uns den Sound des Untergangs. Zombies zum Beispiel — die zum Leben erweckten Untoten, die zu Hauf Städte und Dörfer überfallen oder verschreckte Unschuldige in Autos einkesseln. Von Viren und Bakterien mutierte, menschenähnliche, aber doch seelenlose Wesen, die mit abschreckendem Horror das Menschliche als bedrohte Norm konstruieren. Serien wie „The Last of Us“ oder „The Walking Dead“ geben eindrücklich Zeugnis von unserer anhaltenden Faszination für die Figur des Zombies, die Länder-, Zeiten- und Kulturgrenzen mühelos zu überschreiten scheint.
Der japanische Autor und Regisseur Toshiki Okada dreht den Spieß in seinem neuen Stück nun um. Was, wenn nicht Zombies das Problem sind, sondern wir? Wer entscheidet, was normal und menschlich ist? Und haben Zombies wirklich keine Seele? Fünf Zombies rütteln am Korsett ihrer Zuschreibungen und entscheiden sich, ein Gegen-Narrativ zu erfinden und das Außenbild zu korrigieren. Und wie ginge das besser, als einen eigenen Zombiefilm zu drehen? Am Set dieses Films entspinnt sich ein doppelbödiger, absurder und kluger Dialog über Repräsentation und Menschlichkeit, der das Potential zur Zombie-Komödie hat.
Toshiki Okada wird „Sliding Away“ in Hannover und Tokio zur Aufführung bringen.
Regie
1973 in Yokohama geboren, erschafft er mit seiner Kompanie Chelfitsch seit 1997 Inszenierungen, die sich durch eine eigenwillige und zarte Formsprache auszeichnen und die Position des Menschen in einer Welt der radikalen Umbrüche untersuchen. Toshiki erschafft in seinen Arbeiten oft Szenarien und Bildsprachen einer durchkapitalisierten Welt, mit denen er die menschliche Existenz und ihre Widersprüche im Spätkapitalismus erforscht. Seine Arbeiten stoßen weit über Japan hinaus auf große Resonanz und sind auf internationalen Theaterfestivals zu erleben. Seine Inszenierungen „The Vacuum Cleaner“ für die Münchner Kammerspiele und „Doughnuts“ für das Thalia Theater Hamburg wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Termine und Tickets
- Inszenierung Toshiki Okada
- Bühne Dominic Huber
- Kostüm Tutia Schaad
- Musik Kazuhisa Uchihashi
- Licht Erik Sonnenfeld
- Dramaturgie Tobias Kluge, Makiko Yamaguchi
- Mit Ann Ayano,
- Jan Meeno Jürgens,
- Kilian Ponert,
- Meryem Öz,
- Jirka Zett
Mit freundlicher Unterstützung