Uraufführung von Toshiki Okada
Deutsch von Andreas Regelsberger
Deutsch von Andreas Regelsberger
Premiere 13.05.2026
Worum es geht
Die Krisen und Multikrisen unserer Gegenwart geben sich die Klinke in die Hand und sind zum neuen Normalzustand geworden. Wir haben uns in ihnen eingerichtet und mit ihnen zu leben gelernt — und sind damit Teil des Problems und nicht der ...
Die Krisen und Multikrisen unserer Gegenwart geben sich die Klinke in die Hand und sind zum neuen Normalzustand geworden. Wir haben uns in ihnen eingerichtet und mit ihnen zu leben gelernt — und sind damit Teil des Problems und nicht der ...
Worum es geht
Die Krisen und Multikrisen unserer Gegenwart geben sich die Klinke in die Hand und sind zum neuen Normalzustand geworden. Wir haben uns in ihnen eingerichtet und mit ihnen zu leben gelernt — und sind damit Teil des Problems und nicht der Lösung. Gleichzeitig pflastern Hoffnungs- und Utopielosigkeit den Trott unserer müden Herzen und Gemüter. Es scheint ja sowieso schon alles zu spät, der Zug längst abgefahren. Unsere ganz persönlichen Verstrickungen in diese Krisen, unsere Unterlassungen, unser Hinnehmen und auch unser Profitieren erzeugen eine komplexe und einzigartige Gefühlsgemengelage aus Scham, Angst und Lethargie.
Der japanische Autor und Regisseur Toshiki Okada schreibt ein neues Stück über Gesellschaften unter Gefahr — Gesellschaften, die Schaden genommen und Verluste zu verzeichnen haben. Welche Strategien finden wir, um im Angesicht der Gefahr und des Verlusts weiterleben zu können? Wie rechtfertigen wir dieses Leben, und warum tolerieren wir das, was uns bedroht? Und was passiert mit einer Gesellschaft, die ihre Wut, Trauer und Verzweiflung nicht zum Ausdruck bringt oder in Taten übersetzt?
Regie
Toshiki Okada wird „Sliding Away“ in Hannover und Tokio zur Aufführung bringen. 1973 in Yokohama geboren, erschafft er mit seiner Kompanie Chelfitsch seit 1997 Inszenierungen, die sich durch eine eigenwillige und zarte Formsprache auszeichnen und die Position des Menschen in einer Welt der radikalen Umbrüche untersuchen. Nicht selten verbindet Toshiki dabei traditionelle Techniken des japanischen Nō Theaters mit Szenarien und Bildsprachen einer durchkapitalisierten Welt. Seine Arbeit mit Chelfitsch stößt weit über Japan hinaus auf große Resonanz und ist auf internationalen Theaterfestivals zu erleben. Seine Inszenierungen „The Vacuum Cleaner“ für die Münchner Kammerspiele und „Doughnuts“ für das Thalia Theater Hamburg wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Die Krisen und Multikrisen unserer Gegenwart geben sich die Klinke in die Hand und sind zum neuen Normalzustand geworden. Wir haben uns in ihnen eingerichtet und mit ihnen zu leben gelernt — und sind damit Teil des Problems und nicht der Lösung. Gleichzeitig pflastern Hoffnungs- und Utopielosigkeit den Trott unserer müden Herzen und Gemüter. Es scheint ja sowieso schon alles zu spät, der Zug längst abgefahren. Unsere ganz persönlichen Verstrickungen in diese Krisen, unsere Unterlassungen, unser Hinnehmen und auch unser Profitieren erzeugen eine komplexe und einzigartige Gefühlsgemengelage aus Scham, Angst und Lethargie.
Der japanische Autor und Regisseur Toshiki Okada schreibt ein neues Stück über Gesellschaften unter Gefahr — Gesellschaften, die Schaden genommen und Verluste zu verzeichnen haben. Welche Strategien finden wir, um im Angesicht der Gefahr und des Verlusts weiterleben zu können? Wie rechtfertigen wir dieses Leben, und warum tolerieren wir das, was uns bedroht? Und was passiert mit einer Gesellschaft, die ihre Wut, Trauer und Verzweiflung nicht zum Ausdruck bringt oder in Taten übersetzt?
Regie
Toshiki Okada wird „Sliding Away“ in Hannover und Tokio zur Aufführung bringen. 1973 in Yokohama geboren, erschafft er mit seiner Kompanie Chelfitsch seit 1997 Inszenierungen, die sich durch eine eigenwillige und zarte Formsprache auszeichnen und die Position des Menschen in einer Welt der radikalen Umbrüche untersuchen. Nicht selten verbindet Toshiki dabei traditionelle Techniken des japanischen Nō Theaters mit Szenarien und Bildsprachen einer durchkapitalisierten Welt. Seine Arbeit mit Chelfitsch stößt weit über Japan hinaus auf große Resonanz und ist auf internationalen Theaterfestivals zu erleben. Seine Inszenierungen „The Vacuum Cleaner“ für die Münchner Kammerspiele und „Doughnuts“ für das Thalia Theater Hamburg wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Termine und Tickets
- Inszenierung Toshiki Okada
- Bühne Dominic Huber
- Kostüm Tutia Schaad
- Musik Kazuhisa Uchihashi
- Licht Erik Sonnenfeld
- Dramaturgie Tobias Kluge, Makiko Yamaguchi
- Mit Ann Ayano,
- Jan Meeno Jürgens,
- Kilian Ponert,
- Meryem Öz,
- Jirka Zett
Mit freundlicher Unterstützung