Luiza Fatyol
© Daniel Senzek Die gebürtige Rumänin Luiza Fatyol schloss ihr Gesangsstudium an der Musikakademie Gheorghe Dima in Cluj-Napoca mit Auszeichnung ab. Während ihres Studiums war sie Gewinnerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Nach ersten intensiven Bühnenerfahrungen als Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein von 2011 bis 2014 wurde sie im Anschluss ins Ensemble des renommierten Opernhauses übernommen, wo sie sich seither ein reiches Repertoire erarbeiten konnte. Gastengagements führten sie u.a. an die Komische Oper Berlin, das Theater Dortmund, in die Essener Philharmonie sowie an die Staatsopern von Bukarest, Cluj und Timișoara. Sie wirkte für Naxos Records in den Aufzeichnungen von Meyerbeers Romilda e Costanza (2020) und Aubers Le Philtre (2022) beim Rossini Festival in Bad Wildbad mit. 2025/26 feierte Luiza Fatyol ihre Debüts als Tatjana in Tschaikowskis Eugen Onegin an der Deutschen Oper am Rhein sowie als Violetta Valéry in Verdis La traviata mit dem Auckland Philharmonia Orchestra in Neuseeland. Zu ihren Partien in der Spielzeit 2026/27 an der Deutschen Oper am Rhein zählen Micaëla in Bizets Carmen, Mimì in Puccinis La Bohème, Violetta Valéry in Verdis La traviata sowie Leonora in Verdis Il trovatore – eine Partie, mit der sie im Herbst 2026 auch an der Staatsoper Hannover zu erleben ist.