Uraufführung
von Yael Ronen
von Yael Ronen
Premiere 17.04.2026
Worum es geht
In einer Welt, die immer mehr in Flammen aufgeht, stellt sich die Frage nach dem Untergang fast schon routiniert. Ist unsere Gesellschaft auf dem Weg, sich selbst zu zerstören, ähnlich wie das alte Rom? Während in Los Angeles die Waldbrände ...
In einer Welt, die immer mehr in Flammen aufgeht, stellt sich die Frage nach dem Untergang fast schon routiniert. Ist unsere Gesellschaft auf dem Weg, sich selbst zu zerstören, ähnlich wie das alte Rom? Während in Los Angeles die Waldbrände ...
Worum es geht
In einer Welt, die immer mehr in Flammen aufgeht, stellt sich die Frage nach dem Untergang fast schon routiniert. Ist unsere Gesellschaft auf dem Weg, sich selbst zu zerstören, ähnlich wie das alte Rom? Während in Los Angeles die Waldbrände wüten, starren wir auf unsere Handys. Noch. Bis wir selbst das Handy in die Hand nehmen und die dystopischen Bilder nicht mehr nur streamen, sondern live erleben. Wie bei Nero, der Roms Brennen für seinen Machtausbau nutzte, liegt auch heute die Macht in den Händen derjenigen, die das Chaos als Chance sehen. Oft dient der Blick auf vergangene Imperien als Schlüssel zur Deutung der Gegenwart. Es ist kein Zufall, dass die sozialen Medien das Revival der Idee vom überlegenen Westen in Trumps Amerika befördern und sich dabei auf antike Herrscher und narzisstische Könige beziehen. Doch was passiert, wenn die Flammen nicht nur als Zerstörung, sondern als Neuanfang betrachtet werden?
In ihrer Arbeit stellt die Theaterregisseurin Yael Ronen die Art und Weise infrage, wie Geschichte und Macht vereinnahmt und verklärend dargestellt werden. Sie zieht beunruhigende Parallelen zwischen antiken Herrschern und heutigen politischen Figuren. Sie hinterfragt populäre Darstellungen von Macht und Zerstörung und lädt das Publikum ein, die Geschichten, die wir uns über Verfall und Wiedergeburt erzählen, neu (und humorvoll) zu denken. Oder um es mit ihren Worten zu sagen: in den liebenden Armen der Komödie Trost zu finden.
Regie
Yael Ronen, 1976 in Jerusalem geboren, ist eine der erfolgreichsten und prägendsten Regisseurinnen ihrer Generation. Wie kaum jemand sonst versteht sie es, mit den Mitteln der Komödie auf die Krisen unserer Gegenwart zu reagieren. Der internationale Durchbruch gelang Yael Ronen 2010 mit der Produktion „Dritte Generation“, einer Koproduktion der Schaubühne, des Habima Theater, Tel Aviv und der Ruhrtriennale mit Schauspieler*innen aus Deutschland, Israel und Palästina. Von 2015 bis 2023 war sie Hausregisseurin am Berliner Gorki Theater. Sie wurde mit ihren Arbeiten bisher insgesamt vier Mal zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt 2024. Des Weiteren ist sie zweifache Nestroy-Preisträgerin und wurde mit dem Europe Prize for Theatrical Realities ausgezeichnet. Yael Ronen wird das erste Mal am Schauspiel Hannover arbeiten.
In einer Welt, die immer mehr in Flammen aufgeht, stellt sich die Frage nach dem Untergang fast schon routiniert. Ist unsere Gesellschaft auf dem Weg, sich selbst zu zerstören, ähnlich wie das alte Rom? Während in Los Angeles die Waldbrände wüten, starren wir auf unsere Handys. Noch. Bis wir selbst das Handy in die Hand nehmen und die dystopischen Bilder nicht mehr nur streamen, sondern live erleben. Wie bei Nero, der Roms Brennen für seinen Machtausbau nutzte, liegt auch heute die Macht in den Händen derjenigen, die das Chaos als Chance sehen. Oft dient der Blick auf vergangene Imperien als Schlüssel zur Deutung der Gegenwart. Es ist kein Zufall, dass die sozialen Medien das Revival der Idee vom überlegenen Westen in Trumps Amerika befördern und sich dabei auf antike Herrscher und narzisstische Könige beziehen. Doch was passiert, wenn die Flammen nicht nur als Zerstörung, sondern als Neuanfang betrachtet werden?
In ihrer Arbeit stellt die Theaterregisseurin Yael Ronen die Art und Weise infrage, wie Geschichte und Macht vereinnahmt und verklärend dargestellt werden. Sie zieht beunruhigende Parallelen zwischen antiken Herrschern und heutigen politischen Figuren. Sie hinterfragt populäre Darstellungen von Macht und Zerstörung und lädt das Publikum ein, die Geschichten, die wir uns über Verfall und Wiedergeburt erzählen, neu (und humorvoll) zu denken. Oder um es mit ihren Worten zu sagen: in den liebenden Armen der Komödie Trost zu finden.
Regie
Yael Ronen, 1976 in Jerusalem geboren, ist eine der erfolgreichsten und prägendsten Regisseurinnen ihrer Generation. Wie kaum jemand sonst versteht sie es, mit den Mitteln der Komödie auf die Krisen unserer Gegenwart zu reagieren. Der internationale Durchbruch gelang Yael Ronen 2010 mit der Produktion „Dritte Generation“, einer Koproduktion der Schaubühne, des Habima Theater, Tel Aviv und der Ruhrtriennale mit Schauspieler*innen aus Deutschland, Israel und Palästina. Von 2015 bis 2023 war sie Hausregisseurin am Berliner Gorki Theater. Sie wurde mit ihren Arbeiten bisher insgesamt vier Mal zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt 2024. Des Weiteren ist sie zweifache Nestroy-Preisträgerin und wurde mit dem Europe Prize for Theatrical Realities ausgezeichnet. Yael Ronen wird das erste Mal am Schauspiel Hannover arbeiten.
Termine und Tickets
Fr
24
Apr
Burn, Baby, Burn! Freitag, 24. April 2026, 19:30 Uhr, Schauspielhaus
19:30 Uhr, Schauspielhaus
Kein Ticket
Do
07
Mai
Burn, Baby, Burn! Donnerstag, 07. Mai 2026, 19:30 Uhr, Schauspielhaus
19:30 Uhr, Schauspielhaus
Kein Ticket
Sa
13
Jun
Burn, Baby, Burn! Samstag, 13. Juni 2026, 19:30 Uhr, Schauspielhaus
19:30 Uhr, Schauspielhaus
Kein Ticket
- Inszenierung Yael Ronen
- Bühne Evi Bauer
- Kostüm Amit Epstein
- Musik Ofer Shabi, Yaniv Fridel
- Video Stefano Di Buduo
- Licht Oliver Hisecke
- Dramaturgie Yunus Ersoy, Irina Szodruch