Hovhannes Ayvazyan
© privat Der Armenier Hovhannes Ayvazyan studierte am Staatlichen Komitas-Konservatorium seiner Heimatstadt Eriwan. Gastengagements führten ihn an Häuser wie die Hamburgische Staatsoper, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Oper Frankfurt, das Teatro Massimo Bellini in Catania, das Mariinski-Theater St. Petersburg, die Oper Poznań, das Teatr Wielki Warschau, die Ungarische Staatsoper Budapest, die Königlich Dänische Oper Kopenhagen, die Dubai Opera, die Palm Beach Opera sowie die Arena di Verona.
Den Schwerpunkt seines Repertoires bilden die großen italienischen Tenorpartien, darunter Verdis Rodolfo (Luisa Miller), den Herzog von Mantua (Rigoletto), Alfredo (La traviata), Manrico (Il trovatore), Riccardo (Un ballo in maschera), Don Alvaro (La forza del destino), Radamès (Aida) sowie Don Carlo und Otello, Puccinis Cavaradossi (Tosca), Calaf (Turandot) und Pinkerton (Madama Butterfly). Er sang die Titelpartie in Giordanos Andrea Chénier ebenso wie Leoncavallos Canio (Pagliacci) uns Mascagnis Turiddu (Cavalleria rusticana). Aber auch als Don José in Georges Bizets Carmen und Lenski in Piotr Tschaikowskis Eugen Onegin feierte er Erfolge.
2009 wurde Hovhannes Ayvazyan mit dem armenischen Präsidentennpreis ausgezeichnet, 2017 zum „Verdienten Künstler der Republik Armenien“ ernannt.
An der Staatsoper Hannover ist er 2026/27 als Manrico in Verdis Der Troubadour zu erleben.