Silvia Beltrami
© Enrico Magri Die Mezzosopranistin Silvia Beltrami wurde in Bologna geboren und absolvierte ihr Studium am Conservatorio di Musica Arrigo Boito in Parma sowie bei William Matteuzzi und Raina Kabaivanska.
Ihre Belcanto-Ausbildung, ihre starke Bühnenpräsenz und ihre Ausdruckskraft machen sie zu einer gefragten Interpretin des Repertoires von Giuseppe Verdi, mit dem sie an renommierten Opernhäusern in Italien sowie international große Erfolge feiert – darunter das Teatro Regio di Parma, das Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro dell’ Opera di Roma, das Teatro Regio di Torino, das Teatro Comunale di Bologna, das Teatro Lirico di Cagliari, die Arena di Verona, der Maggio Musicale Fiorentino und das Festival della Valle d’Itria sowie das Teatro Real in Madrid, die ABAO Bilbao Opera, die Bayerische Staatsoper München, die Oper Frankfurt, das Konzerthaus Berlin, das National Centre for the Performing Arts Peking, das Seoul Arts Center, das Daegu International Opera Festival, das Bolschoi-Theater Moskau sowie das Royal Opera House Muscat.
Zu den Kernpartien von Silvia Beltramis Repertoire zählen Azucena in Il trovatore, Amneris in Aida, Ulrica in Un ballo in maschera oder Eboli in Don Carlo. Hinzu kommen Santuzza in Mascagnis Cavalleria rusticana, Tigrana in Puccinis Edgar, Laura in Ponchiellis La Gioconda sowie lyrischere Rollen wie Suzuki in Puccinis Madama Butterfly. Außerdem begeistert sie immer wieder in Charakterrollen wie Mrs Quickly in Verdis Falstaff, Zita in Puccinis Gianni Schicchi oder Beppe in Mascagnis L’amico Fritz. Sie trat aber auch in Opern wie Rossinis L’italiana in Algeri (Isabella), Il viaggio a Reims (Marchesa Melibea) und La gazza ladra (Pippo), Donizettis Maria Stuarda (Elisabetta) oder Mozarts Don Giovanni (Donna Elvira) und Lucio Silla (Claudio) auf.
In Verdis Messa da Requiem war sie mit dem Seattle Symphony unter der Leitung von Giacomo Sagripanti, am Teatro Petruzzelli unter Renato Palumbo, im Dom von Monreale mit Nicola Luisotti sowie im Dom von Modena zum zehnten Todestag von Luciano Pavarotti unter Stefano Ranzani zu erleben.
Silvia Beltrami arbeitete außerdem mit Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Gianandrea Noseda, Donato Renzetti, Andrea Battistoni, Francesco Ivan Ciampa, Jader Bignamini, Stefano Montanari, Francesco Lanzillotta, Felix Krieger oder Fabio Biondi sowie mit Regisseur:innen wie Pier Luigi Pizzi, Davide Livermore, Hugo De Ana, Alex Ollé, Emilio Sagi, Franco Zeffirelli, Gianmaria Aliverta und Valentina Carrasco zusammen.
An der Staatsoper Hannover gibt sie im Juni 2026 ihr Hausdebüt als Azucena in der Premiere von Verdis Il trovatore.