Matthias Foremny
© Gert Mothes Während seiner Studienzeit in Detmold und Wien gewann Matthias Foremny 1995 den Internationalen Dirigentenwettbewerb Prager Frühling. Bereits kurz darauf begann seine professionelle Karriere. Von 1998 bis 2000 war er erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Landestheater Detmold, bevor er 2000 als erster Kapellmeister an die Komische Oper Berlin berufen wurde. Von 2003 bis 2012 wirkte er als Generalmusikdirektor und Operndirektor am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.
Matthias Foremny macht gleichermaßen als Konzertdirigent wie im Opernbereich auf sich aufmerksam. Als regelmäßiger Gast ist er dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, dem SWR-Sinfonieorchester, dem MDR Sinfonieorchester und dem Finnish Radio Symphony Orchestra Helsinki verbunden, mit denen er neben der Konzerttätigkeit auch in Rundfunk- und CD-Produktionen zusammenarbeitet. Konzerte führten ihn unter anderem zur Staatskapelle Dresden, zum Deutschen Sinfonieorchester Berlin, zu den Stuttgarter Philharmonikern, zur Dresdner Philharmonie, der Staatskapelle Weimar und den Nürnberger Philharmonikern.
Matthias Foremny lehrt seit 2014 als Professor für Dirigieren und Orchesterleitung an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Von 2013 bis 2019 leitete er das Stuttgarter Kammerorchester als Chefdirigent und war regelmäßig Gast an der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper und der Oper Köln. Seit 2011 ist Matthias Foremny an der Oper Leipzig als Erster ständiger Gastdirigent engagiert.
An der Staatsoper Hannover leitet er in der Spielzeit 2025/2026 das Fünfte Sinfoniekonzert und eine Vorstellung von Puccinis Turandot.