nach William Shakespeare
mit einem Prolog von Hendrik Bolz
mit einem Prolog von Hendrik Bolz
Premiere 11.09.2026
Worum es geht
Wer ist tot am Ende des berühmtesten Theaterstücks aller Zeiten? Nicht die Alten – die Jungen. Romeo und Julia. Schon wieder? Zwei sehr junge Menschen, die sich unsterblich verlieben und am Ende, ausgelöst durch eines der folgenschwersten ...
Wer ist tot am Ende des berühmtesten Theaterstücks aller Zeiten? Nicht die Alten – die Jungen. Romeo und Julia. Schon wieder? Zwei sehr junge Menschen, die sich unsterblich verlieben und am Ende, ausgelöst durch eines der folgenschwersten ...
„Ich liebe dich.“
Worum es gehtWer ist tot am Ende des berühmtesten Theaterstücks aller Zeiten? Nicht die Alten – die Jungen. Romeo und Julia. Schon wieder? Zwei sehr junge Menschen, die sich unsterblich verlieben und am Ende, ausgelöst durch eines der folgenschwersten Missverständnisse der Theatergeschichte, beide sterben. Eine bekannte Tragödie, fast ein Mythos. Doch gerät Entscheidendes leicht aus dem Blick: Julia wird vierzehn Jahre alt. Vierzehn, als sie verheiratet werden soll, vierzehn, als sie sich gegen den Willen ihrer Eltern stellt, vierzehn, als sie sich für Romeo entscheidet. Auch Romeo ist nur wenig älter. Wo sind ihre Eltern? Sie sind beschäftigt. Gefangen in ihren Konflikten, Regeln, einer alten Feindschaft, deren Ursprung kaum noch jemand benennen kann.
Genau hier setzt Lena Braschs Inszenierung an. Sie verschiebt den Blick von der romantischen Liebestragödie auf das System, das diese Liebe von Anfang an unter Druck setzt. Wie kaputt ist eine Welt, in der Erwachsene den Tod ihrer Kinder herbeiführen, weil sie nicht wahrnehmen, was ihre Kämpfe, Erwartungen, Herrschaftsansprüche anrichten? Was hinterlässt diese Generation der nächsten außer Zwietracht und fortgesetzter Gewalt?
Über Lena Brasch
Die Regisseurin Lena Brasch fordert mit ihren Inszenierungen die Grenzen des traditionellen Theaterkanons heraus. Bekannt wurde sie durch Stücke über popkulturelle Phänomene wie den am Berliner Ensemble entstandenen Abend „It’s Britney, Bitch!“. Die Inszenierung wurde international besprochen und 2022 zum Festival „Radikal jung“ eingeaden. 2019 wurde Lena Brasch von der ZEIT als eine der „100 wichtigsten jungen Ostdeutschen“ ausgezeichnet und zu jenen „ostdeutschen Künstler*innen, die die Republik verändern könnten“, gezählt. In der Spielzeit 25/26 inszenierte sie erstmals am Schauspiel Hannover: „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.“ sowie „Gewässer im Ziplock“.
Termine und Tickets
Mi
30
Sep
Romeo und Julia Mittwoch, 30. September 2026, 19:30 Uhr, Schauspielhaus
19:30 Uhr, Schauspielhaus
Kein Ticket
Fr
16
Okt
Romeo und Julia Freitag, 16. Oktober 2026, 19:30 Uhr, Schauspielhaus
19:30 Uhr, Schauspielhaus
Kein Ticket
Sa
14
Nov
Romeo und Julia Samstag, 14. November 2026, 19:30 Uhr, Schauspielhaus
19:30 Uhr, Schauspielhaus
Kein Ticket
Di
01
Dez
Romeo und Julia Dienstag, 01. Dezember 2026, 19:30 Uhr, Schauspielhaus
19:30 Uhr, Schauspielhaus
Kein Ticket
Fr
15
Jan
Romeo und Julia Freitag, 15. Januar 2027, 19:30 Uhr, Schauspielhaus
19:30 Uhr, Schauspielhaus
Kein Ticket
- Inszenierung Lena Brasch
- Bühne studio dietrich&winter
- Kostüm Maja Lipinski
- Musik Wenzel Krah, Paul Eisenach
- Video Elias Asisi
- Licht Maren Zeiss, Oliver Hisecke
- Dramaturgie Mira Gebhardt, Valerie Göhring
- Romeo Jonathan Stolze
- Julia Frida Lang
- Bruder Lorenzo Ann Ayano
- Mercutio William Cooper
- Benvolio Jonathan Eduardo Brito
- Tybalt Mohamed Achour
- Capulet / Lady Capulet Johanna Bantzer
- Montague / Lady Montague Jirka Zett
- Amme Anne Kulbatzki
- Paris Meryem Öz
Mit freundlicher Unterstützung