Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte nach Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
Libretto von Lorenzo Da Ponte nach Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
Einführung: 45 Minuten vor Beginn Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause
Graf Almaviva will sich anlässlich der Hochzeit von Figaro und Susanna noch einmal das längst abgeschaffte „Recht der ersten Nacht“ gönnen und setzt damit eine Maschinerie aus Verwirrungen, Intrigen und Zweifeln in Gang, die schließlich zur Entlarvung ...
„Die Sache ist heikel, wie wird sie enden?“ Gräfin, Susanna und Figaro
Graf Almaviva will sich anlässlich der Hochzeit von Figaro und Susanna noch einmal das längst abgeschaffte „Recht der ersten Nacht“ gönnen und setzt damit eine Maschinerie aus Verwirrungen, Intrigen und Zweifeln in Gang, die schließlich zur Entlarvung des gräflichen Machtmissbrauchs, aber auch der Möglichkeit des Verzeihens führen. Nur ein Komponist wie Wolfgang Amadeus Mozart konnte auf die geradezu aberwitzige Idee kommen, 1786 mit Beaumarchais’ La folle journée ou Le mariage de Figaro die politisch brisanteste Komödie jener Jahre zu vertonen — das Charakterbild einer Gesellschaft im Umbruch und eines noch einmal seine Privilegien auslebenden Adels, der blindlings in den eigenen Ruin rennt. Schon die ersten Takte der Ouvertüre machen auf unwiderstehliche Weise deutlich: In diesem Spiel trägt jeder Takt, jede Silbe, jedes Flüstern den Beiklang einer nervösen Erregung. Stillstand gibt es nur an den Wendepunkten, jenen kostbaren Augenblicken, in denen Mozart das Seelenleben seiner Helden nach außen kehrt. Aber schon wird das Abenteuer weitergetrieben und erst die einbrechende Nacht kann diesem „tollen Tag“ ein Ende bereiten.
In der Inszenierung von Lydia Steier kommt Die Hochzeit des Figaro als ebenso tiefgründiges wie unterhaltsames Spiel auf die Bühne. Auf bitterböse Weise entlarvt die Regisseurin das ursprünglich Revolutionäre als leere Behauptung einer frustrierten Gesellschaft, die sich im System eingerichtet hat.
Termine und Tickets
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Musikalische Leitung: Mario Hartmuth Graf Almaviva: Matteo Guerzè, Gräfin Almaviva: Rebecca Nelsen, Susanna: Ketevan Chuntishvili, Figaro: Serhii Moskalchuk, Cherubino: Cassandra Doyle, Marcellina: Iris van Wijnen, Bartolo: Daniel Eggert, Basilio: Michał Prószyński, Don Curzio: Jonathan Winell, Barbarina: Julia Sturzlbaum, Antonio: Frank Schneiders Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Fr
06
Mär
Die Hochzeit des Figaro Freitag, 06. März 2026, 19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Besetzung
Musikalische Leitung: Mario Hartmuth Graf Almaviva: Matteo Guerzè, Gräfin Almaviva: Rebecca Nelsen, Susanna: Ketevan Chuntishvili, Figaro: Serhii Moskalchuk, Cherubino: Cassandra Doyle, Marcellina: Hanna Larissa Naujoks, Bartolo: Daniel Eggert, Basilio: Michał Prószyński, Don Curzio: Jonathan Winell, Barbarina: Julia Sturzlbaum, Antonio: Frank Schneiders Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Mi
25
Mär
Die Hochzeit des Figaro Mittwoch, 25. März 2026, 19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
BRING YOUR FRIENDS: Zu jedem Vollpreis-Ticket erhalten Sie bis zu fünf weitere Tickets für je 20 €
Besetzung
Musikalische Leitung: Mario Hartmuth Graf Almaviva: Matteo Guerzè, Gräfin Almaviva: Rebecca Nelsen, Susanna: Ketevan Chuntishvili, Figaro: Serhii Moskalchuk, Cherubino: Cassandra Doyle, Marcellina: Hanna Larissa Naujoks, Bartolo: Daniel Eggert, Basilio: Michał Prószyński, Don Curzio: Jonathan Winell, Barbarina: Julia Sturzlbaum, Antonio: Frank Schneiders Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Sa
02
Mai
Die Hochzeit des Figaro Samstag, 02. Mai 2026, 19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Besetzung
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura Graf Almaviva: Matteo Guerzè, Gräfin Almaviva: Rebecca Nelsen, Susanna: Ketevan Chuntishvili, Figaro: Serhii Moskalchuk, Cherubino: Cassandra Doyle, Marcellina: Hanna Larissa Naujoks, Bartolo: Daniel Eggert, Basilio: Michał Prószyński, Don Curzio: Jonathan Winell, Barbarina: Julia Sturzlbaum, Antonio: Frank Schneiders Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Sa
30
Mai
Die Hochzeit des Figaro Samstag, 30. Mai 2026, 19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Besetzung
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura Graf Almaviva: Matteo Guerzè, Gräfin Almaviva: Rebecca Nelsen, Susanna: Ketevan Chuntishvili, Figaro: Serhii Moskalchuk, Cherubino: Cassandra Doyle, Marcellina: Hanna Larissa Naujoks, Bartolo: Daniel Eggert, Basilio: Michał Prószyński, Don Curzio: Jonathan Winell, Barbarina: Julia Sturzlbaum, Antonio: Frank Schneiders Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Di
16
Jun
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Die Hochzeit des Figaro Dienstag, 16. Juni 2026, 19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
19:30 – 22:45 Uhr, Opernhaus
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Besetzung
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura Graf Almaviva: Matteo Guerzè, Gräfin Almaviva: Rebecca Nelsen, Susanna: Ketevan Chuntishvili, Figaro: Serhii Moskalchuk, Cherubino: Cassandra Doyle, Marcellina: Hanna Larissa Naujoks, Bartolo: Daniel Eggert, Basilio: Michał Prószyński, Don Curzio: Jonathan Winell, Barbarina: Julia Sturzlbaum, Antonio: Frank Schneiders Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
© Clemens Heidrich
Le Nozze di Figaro
© Clemens Heidrich
Le Nozze di Figaro
© Clemens Heidrich
Le Nozze di Figaro
© Clemens Heidrich
Le Nozze di Figaro
© Clemens Heidrich
Le Nozze di Figaro
© Sandra Then
Le Nozze di Figaro
© Clemens Heidrich
Le Nozze di Figaro
© Clemens Heidrich
Le Nozze di Figaro
© Clemens Heidrich
Le Nozze di Figaro
Ein ganz und gar unwahrscheinlicher Tag liegt vor uns: Figaro und Susanna wollen heiraten – auch, um Susanna vor den Übergriffen des Grafen Almaviva zu schützen, in dessen Diensten beide arbeiten. Die Komödie, die sich davon ausgehend entspinnt, trotzt jedem, auch logischen, Widerstand so lange, bis schließlich alle versöhnt sind. Ein Glück!
1. Akt
Figaro erfährt von den Hintergedanken, die der Graf bei Susanna hat, und sinnt auf Rache – er fühlt, seine Stunde als möglicher Anführer einer Revolte gegen die Herrschaft am Schloss ist gekommen. Gleichzeitig hat Figaro der älteren Hofdame Marcellina, die von Doktor Bartolo unterstützt wird, gegen ein Darlehen die Ehe versprochen und kommt nun in Erklärungsnöte, da er das Geld nicht zurückzahlen kann. Der Page Cherubino, ein junger Adliger im Dienste des Grafen und am Hof bekannt für seinen großen Appetit auf Frauen, ist von seinem Vorgesetzten in flagranti mit der jungen Barbarina erwischt und daraufhin entlassen worden. Er bittet Susanna, die die Kammerzofe der Gräfin ist, darum, bei jener ein gutes Wort für ihn einzulegen, damit er das Schloss nicht verlassen muss. Als der Graf und die Hofschranze Basilio nacheinander Susanna aufsuchen, kommt es zu einem Versteckspiel, in dessen Folge Cherubinos Verbannung vom Hof bekräftigt wird. Als Figaro mit einer Gruppe Bauern dazukommt, die dem Grafen durch die Blume eines Ständchens klarmachen, wie sehr sie sich freuen, dass er das ius primae noctis („Recht der ersten Nacht“) abgeschafft hat, verschiebt der Graf die Hochzeit unter dem Vorwand, sie so prunkvoller gestalten zu können. Insgeheim möchte er mehr Zeit für Marcellinas Hochzeitspläne gewinnen.
2. Akt
Figaro hat eine doppelte Intrige geschmiedet: Zum einen soll dem Grafen durch Basilio ein Brief zugehen, der ihn von einer Affäre der Gräfin unterrichtet. Zum anderen soll ihm Susanna eine heimliche Verabredung im nächtlichen Garten zusagen, zu der aber Cherubino, als Frau verkleidet, gehen soll. Die Gräfin könnte so ihren Mann bloßstellen, dessen abhanden gekommene Liebe sie betrauert. Just als die beiden Frauen Cherubino verkleiden wollen, steht der Graf vor der Tür. Eilig verstecken sie den Pagen in der Kammer. Im Folgenden vollzieht sich ein irrer Reigen aus Verwechslungen, Versöhnungen und Interventionen. Nur mit Mühe kann Figaro mit mehr Glück als Verstand den Kopf aus der Schlinge ziehen. Er hat allerdings nicht mit Marcellina und Co. gerechnet, die hereinstürmen und eine Prüfung ihres Eheanspruchs gegenüber Figaro fordern. Erneut steht die Hochzeit mit Susanna auf dem Spiel.
3. Akt
Susanna und die Gräfin nehmen die Intrige nach Figaros geplatzten Plänen selbst in die Hand: Die Kammerzofe soll den Grafen zu einer nächtlichen Verabredung in den Garten locken, stattdessen aber die Gräfin selbst in Susannas Kleidern erscheinen. Vor dem Richter Curzio kommt heraus, dass Marcellina und Bartolo keine Ansprüche stellen können – da sie mit Figaro verwandt sind. Der Graf tobt über die unvorhergesehene Wendung. Cherubino, der sich in Frauenkleidern nach wie vor im Schloss aufhält, wird enttarnt; die clevere Barbarina versteht es jedoch, die Situation zu ihren Gunsten zu lösen. Bei der Trauung gelingt es Susanna, dem Grafen ein Brieflein zuzustecken, das ihm den genauen Ort der nächtlichen Verabredung mitteilt. Die Hochzeitsfeierlichkeiten werden für denselben Abend angekündigt.
4. Akt
Im Dunkel des Gartens geht alles durcheinander: Barbarina hat etwas verloren, Cherubino (scheinbar) jemanden gefunden. Figaro schäumt vor Eifersucht. Und Susanna und die Gräfin warten in getauschten Kleidern auf ihre Männer. Zwischen Liebe und Gewalt, Freiheit und Freiwild treffen die Paare aufeinander. Just als alles Private eingerenkt scheint, beginnt die Revolution. Ein Glück?
1. Akt
Figaro erfährt von den Hintergedanken, die der Graf bei Susanna hat, und sinnt auf Rache – er fühlt, seine Stunde als möglicher Anführer einer Revolte gegen die Herrschaft am Schloss ist gekommen. Gleichzeitig hat Figaro der älteren Hofdame Marcellina, die von Doktor Bartolo unterstützt wird, gegen ein Darlehen die Ehe versprochen und kommt nun in Erklärungsnöte, da er das Geld nicht zurückzahlen kann. Der Page Cherubino, ein junger Adliger im Dienste des Grafen und am Hof bekannt für seinen großen Appetit auf Frauen, ist von seinem Vorgesetzten in flagranti mit der jungen Barbarina erwischt und daraufhin entlassen worden. Er bittet Susanna, die die Kammerzofe der Gräfin ist, darum, bei jener ein gutes Wort für ihn einzulegen, damit er das Schloss nicht verlassen muss. Als der Graf und die Hofschranze Basilio nacheinander Susanna aufsuchen, kommt es zu einem Versteckspiel, in dessen Folge Cherubinos Verbannung vom Hof bekräftigt wird. Als Figaro mit einer Gruppe Bauern dazukommt, die dem Grafen durch die Blume eines Ständchens klarmachen, wie sehr sie sich freuen, dass er das ius primae noctis („Recht der ersten Nacht“) abgeschafft hat, verschiebt der Graf die Hochzeit unter dem Vorwand, sie so prunkvoller gestalten zu können. Insgeheim möchte er mehr Zeit für Marcellinas Hochzeitspläne gewinnen.
2. Akt
Figaro hat eine doppelte Intrige geschmiedet: Zum einen soll dem Grafen durch Basilio ein Brief zugehen, der ihn von einer Affäre der Gräfin unterrichtet. Zum anderen soll ihm Susanna eine heimliche Verabredung im nächtlichen Garten zusagen, zu der aber Cherubino, als Frau verkleidet, gehen soll. Die Gräfin könnte so ihren Mann bloßstellen, dessen abhanden gekommene Liebe sie betrauert. Just als die beiden Frauen Cherubino verkleiden wollen, steht der Graf vor der Tür. Eilig verstecken sie den Pagen in der Kammer. Im Folgenden vollzieht sich ein irrer Reigen aus Verwechslungen, Versöhnungen und Interventionen. Nur mit Mühe kann Figaro mit mehr Glück als Verstand den Kopf aus der Schlinge ziehen. Er hat allerdings nicht mit Marcellina und Co. gerechnet, die hereinstürmen und eine Prüfung ihres Eheanspruchs gegenüber Figaro fordern. Erneut steht die Hochzeit mit Susanna auf dem Spiel.
3. Akt
Susanna und die Gräfin nehmen die Intrige nach Figaros geplatzten Plänen selbst in die Hand: Die Kammerzofe soll den Grafen zu einer nächtlichen Verabredung in den Garten locken, stattdessen aber die Gräfin selbst in Susannas Kleidern erscheinen. Vor dem Richter Curzio kommt heraus, dass Marcellina und Bartolo keine Ansprüche stellen können – da sie mit Figaro verwandt sind. Der Graf tobt über die unvorhergesehene Wendung. Cherubino, der sich in Frauenkleidern nach wie vor im Schloss aufhält, wird enttarnt; die clevere Barbarina versteht es jedoch, die Situation zu ihren Gunsten zu lösen. Bei der Trauung gelingt es Susanna, dem Grafen ein Brieflein zuzustecken, das ihm den genauen Ort der nächtlichen Verabredung mitteilt. Die Hochzeitsfeierlichkeiten werden für denselben Abend angekündigt.
4. Akt
Im Dunkel des Gartens geht alles durcheinander: Barbarina hat etwas verloren, Cherubino (scheinbar) jemanden gefunden. Figaro schäumt vor Eifersucht. Und Susanna und die Gräfin warten in getauschten Kleidern auf ihre Männer. Zwischen Liebe und Gewalt, Freiheit und Freiwild treffen die Paare aufeinander. Just als alles Private eingerenkt scheint, beginnt die Revolution. Ein Glück?
- Musikalische Leitung Mario Hartmuth / Masaru Kumakura
- Inszenierung Lydia Steier
- Bühne, Video Momme Hinrichs
- Kostüme Alfred Mayerhofer
- Licht Elana Siberski
- Szenische Einstudierung der Wiederaufnahme Valérie Junker
- Chor Lorenzo Da Rio
- Dramaturgie Martin Mutschler
- Dramaturgische Betreuung der Wiederaufnahme Anne do Paço
- Graf Almaviva Matteo Guerzè
- Gräfin Almaviva Rebecca Nelsen
- Susanna Ketevan Chuntishvili
- Figaro Serhii Moskalchuk
- Cherubino Cassandra Doyle
- Marcellina Hanna Larissa Naujoks
- Bartolo Daniel Eggert
- Basilio Michał Prószyński
- Don Curzio Jonathan Winell
- Barbarina Julia Sturzlbaum
- Antonio Frank Schneiders
- Chor der Staatsoper Hannover
- Statisterie der Staatsoper Hannover
- Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Neue Presse, Jörg Worat / Henning Queren
So geht Oper heute (...) Was es zu sehen gab, war in jeder Hinsicht superb.
Deutschlandfunk, Elisabeth Richter
Eine Produktion, die optisch, szenisch und musikalisch in jeder Sekunde spannend ist.
Oper!, Andreas Berger
Was für eine Dynamik, was für Abgründe, wow!
Das Opernglas, S. Mauß
Die Wirkung der grandiosen und virtuosen Produktion wird durch eine gute und geschlossene Ensembleleistung des Hauses zusätzlich gesteigert.
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