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Oper von Engelbert Humperdinck
Libretto von Adelheid Wette
Einführung: 45 Minuten vor BeginnIn deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertitelnca. 2 Stunden 5 Minuten, eine PauseEmpfohlen ab 8 Jahren
Vor 62 Jahren hatte sie Premiere an der Staatsoper Hannover, bis heute gehört sie für viele zur (Vor-)Weihnachtszeit wie Kerzenlicht und Lebkuchen: Steffen Tiggelers zauberhaft-charmante Kult-Inszenierung von Humperdincks Hänsel und Gretel steht in dieser ...
„Abends, will ich schlafen geh’n, vierzehn Engel um mich steh’n.“
Vor 62 Jahren hatte sie Premiere an der Staatsoper Hannover, bis heute gehört sie für viele zur (Vor-)Weihnachtszeit wie Kerzenlicht und Lebkuchen: Steffen Tiggelers zauberhaft-charmante Kult-Inszenierung von Humperdincks Hänsel und Gretel steht in dieser Spielzeit wieder auf dem Spielplan.
Die Geschwister Hänsel und Gretel leben mit ihren Eltern in armen Verhältnissen. Die Kinder dürfen nicht spielen, sondern müssen arbeiten, die Mutter ist mit der Erziehung überfordert, der Vater lässt das wenige verdiente Geld im Wirtshaus. Zu Hause kommt nur selten etwas zu essen auf den Tisch. Eines Tages schickt die Mutter Hänsel und Gretel in den Wald, um Beeren zu sammeln. Die Kinder verirren sich und geraten in die Fänge der bösen Knusperhexe, die die beiden – wie schon zahlreiche Kinder zuvor – zu Lebkuchen verarbeiten will.
Wird es Gretel gelingen, die Knusperhexe zu überlisten? Engelbert Humperdincks Märchenoper mit dem Libretto seiner Schwester Adelheid Wette verdankt ihre große Beliebtheit der musikalischen Mischung aus wagnerisch inspiriertem Orchesterklang und eingängigen Gesangsnummern wie dem „Abendsegen“ oder den Kinderliedern „Suse, liebe Suse“, „Ein Männlein steht im Walde“ und „Brüderchen, komm tanz mit mir“. So manche Melodie der Oper könnte man problemlos mitsingen – bei ausgewählten Vorstellungen ist das sogar ausdrücklich erwünscht!
Termine und Tickets
Fr
04
Dez
Junges Publikum | Wieder im Programm
Hänsel und Gretel Freitag, 04. Dezember 2026, 19:30 – 21:35 Uhr, Opernhaus
Erstes Bild: Daheim
Hänsel und Gretel sind alleine zu Hause. Sie haben Hunger, seit Wochen hat es kaum etwas zu essen gegeben. Gretel verrät Hänsel ein Geheimnis: Ein Topf ist gefüllt mit Milch, die Mutter wird der Familie damit am Abend bestimmt Reisbrei kochen. Vergnügt tanzen Hänsel und Gretel. Gertrud überrascht ihre Kinder und schimpft mit ihnen, weil sie die ihnen aufgetragenen Arbeiten nicht erledigt haben. In ihrer Wut zerschlägt die Mutter den Milchtopf. Sie schickt die Kinder zum Erdbeerensammeln in den Wald und droht ihnen mit Gewalt, wenn sie nicht mit einem vollen Korb zurückkehrt. Als sie allein ist, gesteht sie sich ihre Überforderung ein. Gertruds Mann Peter kehrt angetrunken nach Hause zurück. Er hat unerwartet gute Geschäfte gemacht und bringt eine ganze Tasche voller Lebensmittel mit. Als er erfährt, dass Hänsel und Gretel im Wald sind, ist er entsetzt: Dort wohnt schließlich die böse Knusperhexe, die Kinder fängt, sie zu Lebkuchen verarbeitet und dann auffrisst. Die Eltern machen sich auf in den Wald, um ihre Kinder zu suchen.
Zweites Bild: Im Walde
Hänsel hat den Korb mit Erdbeeren gefüllt, Gretel einen Hagebuttenkranz geflochten. Fröhlich beginnen sie ein Spiel, in dessen Verlauf sie alle gesammelten Früchte aufessen. Es wird zunehmend dunkler. Die Kinder wissen den Weg nach Hause nicht mehr. Der Wald erscheint ihnen nun unheimlich und bedrohlich, Hänsel und Gretel fürchten sich. Das Sandmännchen beruhigt die Kinder und streut ihnen Sand in die Augen. Hänsel und Gretel beten den Abendsegen und legen sich auf dem Waldboden schlafen.
Drittes Bild: Das Knusperhäuschen
Am nächsten Morgen werden Hänsel und Gretel vom Taumännchen geweckt. Die Kinder stellen fest, dass sie in der Nacht beide den gleichen Traum hatten. Hänsel und Gretel entdecken ein ganz aus Süßigkeiten gebautes Knusperhäuschen, das sie mit seinem verlockenden Anblick und Duft sofort in seinen Bann schlägt. Begierig naschen Hänsel und Gretel von dem Haus. Die Knusperhexe nutzt den Moment und fesselt Hänsel. Sie will die beiden Kinder mit leckeren Speisen in ihr Haus locken. Hänsel und Gretel versuchen zu fliehen, aber ein Zauberspruch der Hexe hält sie zurück. Die Hexe sperrt Hänsel in einen Käfig, um ihn zu mästen. Gretel soll der Hexe in der Küche helfen, anschließend will Die Hexe sie im Ofen in Lebkuchen verwandeln. Mit einem der Hexe abgelauschten Zauberspruch gelingt es Gretel, ihren Bruder zu befreien. Sie überlistet die Knusperhexe, und die beiden Geschwister stoßen sie in den Backofen. Die Lebkuchen des Hexenanwesens verwandeln sich wieder in Menschenkinder, die die Hexe einst verzaubert hatte. Peter und Gertrud finden ihre Kinder wieder. Alle freuen sich über das glückliche Wiedersehen. Die Hexe ist zu Lebkuchen geworden.