Staatsoper

Oper von Giuseppe Verdi
Libretto von Salvadore Cammarano und Leone Emanuele Bardare nach Antonio García Gutiérrez

Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln ca. 3 Stunden, eine Pause

Termine und Tickets

2026

Der Troubadour Sonntag, 06. September 2026, 18:30 – 21:30 Uhr, Opernhaus

Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Besetzung
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura Graf Luna: Grga Peroš, Leonora: Cristiana Oliveira, Manrico: Joseph Dahdah, Ferrando: Shavleg Armasi, Ines: Luisa Müller, Ruiz: Antonio Fernandez Brixis, Ein alter Gitano: Sang-Ho Lee, Ein Bote: Steffen Thole Chor der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
2026

Der Troubadour Freitag, 18. September 2026, 19:30 – 22:30 Uhr, Opernhaus

Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Besetzung
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura Graf Luna: Grga Peroš, Leonora: Cristiana Oliveira, Manrico: Joseph Dahdah, Ferrando: Shavleg Armasi, Ines: Luisa Müller, Ruiz: Antonio Fernandez Brixis, Ein alter Gitano: Mohsen Rashidkhan, Ein Bote: Steffen Thole Chor der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
2026

Der Troubadour Sonntag, 27. September 2026, 16:00 – 19:00 Uhr, Opernhaus

Einführung: 45 Minuten vor Beginn; im Anschluss an die Vorstellung: Nachgespräch
Besetzung
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura Graf Luna: Grga Peroš, Leonora: Cristiana Oliveira, Manrico: Hovhannes Ayvazyan, Ferrando: Shavleg Armasi, Ines: Luisa Müller, Ruiz: Antonio Fernandez Brixis, Ein alter Gitano: Sang-Ho Lee, Ein Bote: Steffen Thole Chor der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
2026

Der Troubadour Freitag, 16. Oktober 2026, 19:30 – 22:30 Uhr, Opernhaus

Einführung: 45 Minuten vor Beginn
BRING YOUR FRIENDS: Zu jedem Vollpreis-Ticket erhalten Sie bis zu fünf weitere Tickets für je 20 €
Besetzung
Musikalische Leitung: Lorenzo Da Rio Graf Luna: Grga Peroš, Manrico: Joseph Dahdah, Ferrando: Shavleg Armasi, Ines: Luisa Müller, Ruiz: Antonio Fernandez Brixis, Ein alter Gitano: Mohsen Rashidkhan, Ein Bote: Steffen Thole Chor der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
2026

Der Troubadour Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19:30 – 22:30 Uhr, Opernhaus

Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Besetzung
Musikalische Leitung: Lorenzo Da Rio Graf Luna: Grga Peroš, Leonora: Cristiana Oliveira, Manrico: Joseph Dahdah, Ferrando: Shavleg Armasi, Ines: Luisa Müller, Ruiz: Antonio Fernandez Brixis, Ein alter Gitano: Sang-Ho Lee, Ein Bote: Steffen Thole Chor der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
„'Räche mich!' … Das Echo dieser Worte hallt seither für immer in meinem Herzen nach.“ Azucena
Graf Luna und der Troubadour Manrico stehen sich nicht nur in einem blutigen Bürgerkrieg als Feinde gegenüber, sondern lieben beide Leonora – eine Konstellation, die in den Abgrund führt: Leonora vergiftet sich, Manrico wird von Luna hingerichtet, der daraufhin erfährt, dass er seinen eigenen, verschollen geglaubten Bruder getötet hat. Manrico war nämlich unerkannt bei Azucena aufgewachsen, die einst mit ansehen musste, wie der alte Graf Luna ihre Mutter als Hexe verbrannte. Aus Rache entführte sie dessen jüngeren Sohn, tötete aber versehentlich ihr eigenes Kind.
Ein Historiendrama von Antonio García Gutiérrez, das auf der Folie eines Thronfolgestreits im spanischen Aragon des 15. Jahrhunderts diese düstere Geschichte um Hass und Liebe, Eifersucht und Rache erzählt, war die Vorlage für Il trovatore – ein Thriller, der auf meisterhafte Weise alle Ingredienzien von Giuseppe Verdis Kunst enthält.
Schroffe Kontraste treffen auf atemberaubende vokale Brillanz, kammerspielartige, mit größter psychologischer Raffinesse entworfene Szenen auf opulente Tableaus.
Zerrissen wie die Welt, in der die Handlung spielt, ist die sprunghafte Dramaturgie des Werks mit ihrer für das Uraufführungsjahr 1853 äußerst avancierten Variation suggestiver musikalischer Bilder.
Regisseur Wolfgang Nägele zeigt in einer durch Brand zerstörten Welt Il trovatore als eine unter die Haut gehende Geschichte über Traumata, emotionale Extremsituationen und Machtfantasien inmitten einer durch Krieg und Gewalt zutiefst verunsicherten Gesellschaft.