Armin Petras

Geboren 1964 in Meschede. Er studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, war Mitbegründer der freien Theatergruppe Medea Ost und arbeitete als Regieassistent am Frankfurter Theater am Turm und an den Münchner Kammerspielen. Nach der Wende inszenierte er u. a. am Theater Chemnitz, am Schauspiel Leipzig, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, am Schauspiel Hannover sowie an den Münchner Kammerspielen und dem Thalia Theater Hamburg. Von 1996 bis 1999 war er Oberspielleiter am Theater Nordhausen sowie Hausregisseur am Schauspiel Leipzig. Von 1999 bis 2002 war er Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel, im Anschluss daran Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt, wo er drei Jahre die Spielstätte in der Schmidtstraße leitete. 2006 übernahm er die Intendanz am Maxim Gorki Theater Berlin. Von 2013 bis 2018 folgte eine Intendanz am Schauspiel Stuttgart. Neben seiner inszenatorischen Tätigkeit ist Armin Petras auch als Autor von Bühnenstücken unter dem Pseudonym Fritz Kater bekannt. Für sein Stück zeit zu lieben zeit zu sterben wurde er 2003 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet. 2008 erhielt Fritz Kater für sein Gesamtwerk den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis. Seit der Spielzeit 2018/19 arbeitet Armin Petras als Hausautor und Hausregisseur am Theater Bremen.
Am Schauspiel Hannover inszeniert er in der Spielzeit 2020/21 die Deutschsprachige Erstaufführung Öl der Erde von Ella Hickson.

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