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Das ist das geniale, das politische Moment dieser – im Übrigen fantastisch getanzten, dirigierten und musizierten – Aufführung: Sie macht unmissverständlich klar, dass Gewaltspiralen immer einen Vorlauf haben, aber niemals von selbst zum Stillstand kommen. Das Premierpublikum reagiert mit stehenden Ovationen.
Die Begeisterung ist raumfüllend (…).
Das Staatsballett Hannover brilliert mit einem ganz neuen Zugriff auf den ewigen Klassiker, der Ballettgeschichte schreiben dürfte.
Die Story klingt nach Netflix, aber erzählt wird sie mit den Mitteln eines furiosen Tanztheaters, entfesselt von Goyo Montero und einem Ensemble, das sich mit jeder Faser hineinwirft in Schwanensee. Rotbarts Geschichte. (...) Das ist das geniale, das politische Moment dieser – im Übrigen von Piotr Jaworski fantastisch dirigierten und vom Niedersächsischen Staatsorchester ebenso hinreißend musizierten – Aufführung: Sie macht unmissverständlich klar, dass Gewaltspiralen immer einen Vorlauf haben, aber niemals von selbst zum Stillstand kommen. Stehende Ovationen am Ende (…) Der Tschaikowsky-Trip nach Hannover lohnt. Auf ganzer Linie.