Vincent Stefan

Vincent Stefan steht seit seiner Jugend als Regisseur hinter der Kamera und absolvierte zusätzlich diverse Klavier- und Kompositionsschulen (Friedrich Goldmann). Seit Jahren interdisziplinär als Videodesigner, Regisseur, Musiker, Komponist, Dramaturg, Performer und Fotograf international aktiv, steht das Musiktheater mehr und mehr im Zentrum seines Interesses. Neben der Inszenierung experimenteller Musiktheaterabende wie Trond Reinholdtsens Music as Emotion, Regiekonzeptionen wie die der japanischen Oper Ayamé an der Neuköllner Oper Berlin oder der Logen-Regie der Sergeij Newski-Komposition in der Produktion Boris an der Staatsoper Stuttgart, inszeniert Stefan 2021 die Uraufführung eines Mangas in einer Theaterfassung von Laura Naumann am Theater an der Parkaue Berlin. Noch 2021 folgen die Uraufführung seines Films MALEware an der Staatsoper Stuttgart sowie Inszenierungen am Staatstheater Schwerin und an der Neuköllner Oper, mit der zwei weitere Uraufführungen in Planung sind. Vincent Stefan assistierte und arbeitete mit Künstler*innen wie Christoph Schlingensief, Sybille Berg, Peter Konwitschny, Martin G. Berger, Paul Georg Dittrich, Elisabeth Stöppler und Heta Multanen. Neben Kompositionsaufträgen (Studio Babelsberg, Kent Nagano/DSO Berlin, Alte Oper Frankfurt/Mousonturm, Theatertreffen/Maxim Gorki Theater) führten ihn Engagements im deutschsprachigen Raum u. a. an die Staatsoper Berlin, an die Volksbühne Berlin, zur Semperoper Dresden, zur Deutschen Oper Berlin, zum Schauspielhaus Frankfurt, zur Oper Halle, zum Steirischen Herbst, zur Ruhrtriennale, zum HAU 1+2, an das Berghain und das Nationaltheater Weimar.

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