Xenia Wiest

Xenia Wiest machte ihre ersten Tanzschritte an der Privatschule Académie de Danse in Braunschweig mit ihrer Lehrerin Marie-Francoise Gery. Mit 16 Jahren wechselte sie an die John Cranko Schule in Stuttgart, wo sie 2003 ihren Abschluss machte. Im selben Jahr erhielt sie ihr erstes Engagement an der Deutschen Oper Berlin, gefolgt von einem Gastvertrag als Solistin am Theater in Görlitz.
Von 2004 bis 2014 tanzte sie am Staatsballett Berlin unter der Leitung von Vladimir Malakhov, ab 2014 unter der Leitung von Nacho Duato. In dieser Zeit hatte sie die Möglichkeit, Ballette von weltberühmten Choreografen wie George Balanchine, Maurice Bejart, William Forsythe, Mauro Bigonzetti, Angelin Prejlocaj und Marco Goecke zu tanzen.
Ihre erste eigene Choreografie Déjà-vu?! kreierte sie bereits 2005 im Rahmen des Staatsballett Berlin Shut up and dance-Abend für junge Choreografen. Für das gleiche Format hat sie 2007 Bodylanguage und 2010 To be continued uraufgeführt. Ihre jüngste Kreation war das Pas de deux Jetzt leben, später denken im Rahmen der Kremlin-Gala. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört sie zur Compagnie des Staatsballett Hannover, wo sie in Prélude (Medhi Walerski) und Nijinski (Marco Goecke) zu sehen war.