Xenia Wiest

Xenia Wiest
© Staatsballett Hannover

Xenia Wiest machte ihre ersten Tanzschritte an der Privatschule Académie de Danse in Braunschweig. Mit 16 Jahren wechselte sie an die John Cranko Schule in Stuttgart, wo sie 2003 ihren Abschluss machte. Im selben Jahr erhielt sie ihr erstes Engagement an der Deutschen Oper Berlin, gefolgt von einem Gastvertrag als Solistin am Theater Görlitz.
Von 2004 bis 2014 tanzte sie am Staatsballett Berlin unter der Leitung von Vladimir Malakhov, ab 2014 unter der Leitung von Nacho Duato. In dieser Zeit tanzte sie Ballette von Choreografen wie George Balanchine, Maurice Bejart, William Forsythe, Mauro Bigonzetti, Angelin Prejlocaj und Marco Goecke.

Ihren Weg als Choreografin begann Wiest 2005 mit einer Arbeit für den Ballettabend „Shut up & Dance“ am Staatsballett Berlin. Dort kreierte sie außerdem die Choreografien „Distant relatives“ (2017) und „we named him Kurt“ (2018). Zu ihren Erfolgen zählen u.a. der 1. Preis des internationalen Choreografie-Wettbewerbs 2016 in Biarritz sowie eine Kreation für das National Ballet de l'Opera de Bordeaux im selben Jahr. 2017 war sie an der Produktion „Mord im Orientexpress“ des Junior Balletts Dortmund beteiligt. 2018 nahm sie mit ihrer Choreografie „Die Sanduhr“ am Intersection Point des Stanislavski Theaters Moskau teil und war Finalistin mit „Axis“ beim Choreografen-Wettbewerb CONTEXT von Diana Vishneva. Ihre jüngste Kreation „Asches“ entstand für das Junior-Ballett des Lyoner CNSMD.
In Hannover ist sie beauftragt, die Choreografie für „Nixon in China“ zu gestalten die am 25. Mai stattfinden sollte.