Holly Hyun Choe

Mit Holly Hyun Choe, 1991 in Südkorea geboren, wurde eine junge spannende Dirigentin für das traditionelle Weihnachtskonzert in Herrenhausen engagiert. Als musikalische Leiterin des Orchestervereins Wiedikon und des Alumni-Sinfonieorchester der Universität St. Gallen war sie von 2020 bis Sommer 2022 Assistenzdirigentin des Tonhalle-Orchesters Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi. Im Sommer 2021 debütierte sie im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals gemeinsam mit dem Ensemble Reflektor an der Elbphilharmonie Hamburg und war als Gastdirigentin beim Davos Festival eingeladen, wohin sie 2022 zurückkehren wird. Zu den Höhepunkten der Saison 2021/22 zählten Dirigate beim Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre de Paris, Sinfonieorchester Basel, Wald Ensemble (Festivals de Wallonie), Danubia Orchestra Óbuda im Palace of Arts Budapest und beim Orchestre de Picardie. Zuvor arbeitete sie als Gastdirigentin unter anderem mit dem Sønderjyllands Symfoniorkester und dem Collegium Musicum Basel.
Holly Hyun Choe wuchs in Los Angeles, Kalifornien, auf. Ihre musikalische Reise begann sie autodidaktisch: Mit 13 Jahren begann sie mit Klarinette, ihren ersten Musikunterricht erhielt sie erst im Alter von 19 Jahren. Sie studierte Bläserensemble-Leitung bei Prof. Charles Peltz am New England Conservatory sowie Orchester- und Opernleitung an der Zürcher Hochschule der Künste bei Johannes Schlaefli und schloss beide Studiengänge mit Master ab. Zudem lernte Holly Hyun Choe in Meisterklassen von Bernhard Haitink, Jorma Panula, Teodor Currentzis, Sylvya Caduff, Simone Young, Jaap van Zweden, Marc Piollet, Nicolás Pasquet, Nicholas Pasquet und David Reiland. 2018 wurde sie in die Förderung des Forum Dirigieren aufgenommen; inzwischen gehört sie zu deren ‚Maestros von Morgen‘. Des Weiteren wurde sie durch zahlreiche Stipendien gefördert, darunter ein Career Assistance Award der Solti Foundation in den Vereinigten Staaten, ein Marin Alsop Taki Concordia Conducting Fellowship (2019/20) und das Mentoringprogramm der Peter Eötvös-Stiftung (2020/21).

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