Juri Vallentin

Juri Vallentin
© Uwe Mühlhäusser

Juri Vallentin, geboren in Mainz, studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Clara Dent-Bogányi und am renommierten Conservatoire de Paris bei Prof. Jacques Tys, wo er mit Auszeichnung abschloss.
2019 wurde er Preisträger beim XVI. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in St. Petersburg, als erster Oboist in der Geschichte dieses weltweit renommierten Wettbewerbs. 2017 wurde er mit dem Hauptpreis und Publikumspreis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet. Zuvor erhielt er Preise u. a. beim weltweit höchstdotierten Wettbewerb für Oboe, The Muri Competition in der Schweiz 2016, und 2015 bei der International Oboe Competition of Japan in Tokyo.
Als Student war Juri Vallentin Mitglied im European Union Youth Orchestra und gastiert heute als Solo-Oboist unter anderem beim Gewandhausorchester Leipzig, den Bamberger Symphonikern, dem Bayerischen Staatsorchester München, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester oder der NDR Radiophilharmonie. Seit 2015 ist er Solo-Oboist des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover.
Als Solist war er bereits bei Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Davos Festival oder dem Kurt-Weill-Fest zu hören und spielte u.a. mit Orchestern wie dem Beethoven-Orchester Bonn, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, dem Orchester des Mariinski-Theaters St. Petersburg und dem Münchner Kammerorchester. Rundfunkproduktionen beim BR, SWR und NDR dokumentieren seine künstlerische Arbeit.
2018 erschien sein Debüt-Album Bridges beim Leipziger Label Genuin.